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Leselupe.de > Erotische Geschichten
eine Station
Eingestellt am 14. 07. 2003 11:05


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Lyan Nethil
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Mit einem Sprung erreichte sie noch die Stiege des Busses, als er gerade abfuhr.
Schweiß perlte sich in ihrem Nacken und verfing sich in den kleinen Härchen. Es war ein heißer Sommertag und der Bus war voll. Man konnte noch stehen ohne erdrückt zu werden, aber den warmen Berührungen der anderen Fahrgäste konnte man nicht entweichen.
Die glitzernden Perlen in ihrem Nacken tauchten nacheinander ineinander ein und flossen in dünnen langen Rinnsalen ihren Rücken entlang. Selbst auf ihren unbedeckten Schultern glänzten bereits winzige Tröpfchen.
Es roch nach Essen und Schweiß, heißem Motoröl und Benzin, doch unter all diesen schweren Gerüchen zeichnete sich ein dezenter warmer, herbsüßer Duft immer weiter ab.




Irritiert schaute sie sich um, während der warme, männliche Duft immer stärker zu ihrer Nase drang. Je stärker er wurde, umso mehr sprach er von sonnengebräunter Haut, salzigem Wasser und warmer Lust. Nervös strich sie sich eine Haarsträhne aus dem Gesicht und berührte unbeabsichtigt eine erhitze Männerbrust.
Sie spürte, wie sich der wunderbare Duft auf ihren Arm legte, genau an der Stelle wo sie ihn berührt hatte. Seine kleinen Schweißperlen vereinten sich mit ihren glitzernden Perlen und zeichneten eine stille Geschichte aus Salz, Lust und Verlangen.
Ihr Duft vereinte sich mit dem seinen, und gemeinsam stiegen ihr verschlungenen Perlen in die Luft und verbreiteten ein zartes Band aus purer Wolllust.
Sein Bauch bebte, als auch ihn der Duft vollkommen durchdrang.
Eine weitere unbeabsichtigte Berührung ließ eine erneute Explosion an leidenschaftlich glitzernden Perlen durch die Luft schweben. Ein kühler Luftzug trug ein Stöhnen bis in den letzten Winkel des Raums.
Ihre Brustwarzen richteten sich auf, sie drehte sich langsam um und nahm seinen pulsierenden, intensiven Duft mit einem tiefen Atemzug in sich auf.
Einen kurzen Moment drängten ihre beiden Körper einander ganz nahe, um jede einzelne Perle des einen mit dem anderen zu vereinen.
Sie schauten sich an...
Dann sprang sie aus dem Bus, gerade bevor die Türen sich schlossen und der Bus wieder anfuhr.

__________________
Lyan Nethil

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Michael Schmidt
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Könnte ein wenig länger sein, ich empfinde es aber als sehr stimmungsvoll. Nett!

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Lyan Nethil
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Ja - über die Länge habe ich schon nachgedacht - ich befürchte nur, dass es zu schwülstig wirken könnte.
Die Erotik soll sich nicht wirklich zwischen den beiden Personen abspielen, sondern "im Raum" bleiben, das ist ein wenig kompliziert dann nicht das ganze zu übertreiben...

Ich versuch mal etwas längeres.
__________________
Lyan Nethil

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Rainer
???
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hallo lyan nethil,

na das nenne ich doch mal erotisch (auch wenn mir als mann der schluß natürlich zu unbefriedigend sein muß ).

quote:
Ihr Duft vereinte sich mit dem seinen, und gemeinsam stiegen ihr verschlungenen Perlen in die Luft und verbreiteten ein zartes Band aus purer Wolllust.


vielleicht besser:
Ihr Duft vereinte sich mit dem Seinen, und gemeinsam stiegen
ihrE verschlungenen Perlen in die Luft und durchwehten den Bus als zartes, wollüstiges Band.
naja, ist schon etwas schwülstiger, aber etwas besseres fällt mir im moment leider nicht ein.
ist aber nur ein vorschlag, mir ging es um die beiden tippfehler und den widerspruch zart/pure wolllust.

viele grüße + freue mich auf deinen nächsten text

rainer
__________________
ist meine, und damit nur EINE Meinung

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Renee Hawk
???
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Hallo Lyan,

Willkommen in der Lupe.
Netter Einblick in eine Kurzstrecke.
Schöne Schilderung, sicherlich an der ein oder anderen Stelle ausbaufähig, jedoch bei nur 324 Wörter sollten nicht so viele Wortwiederholungen vorkommen.
6 x Duft, 5 x Perlen und 4 x Bus sind zuviel, wenn man sich vorstellt, dass allein für das Wort Duft 7 Synonyme in der Thesaurusfunktion von Word existieren.
Am extremsten empfand ich die Wortwiederholung im letzten Satz.
Ich hätte es mir filigraner, sanfter und intensiver, verspielter gewünscht.

liebe Grüße
Reneè




Mit einem Sprung erreichte sie noch die Stiege des Busses, als er dieser gerade [bereits wieder anfuhr] abfuhr.
Schweiß perlte sich in ihremn Nacken und verfing sich in den kleinen Härchen. [ABSATZ – neues Thema] Es war ein heißer Sommertag und der Bus war voll. Man konnte noch stehen ohne erdrückt zu werden, aber jedoch den warmen Berührungen der anderen Fahrgäste konnte man nicht entweichen.
Die glitzernden Perlen in ihrem Nacken tauchten nacheinander, ineinander ein und flossen in dünnen, langen Rinnsalen ihren Rücken entlang hinunter. Selbst auf ihren unbedeckten Schultern glänzten bereits winzige Tröpfchen.
Es roch nach Essen und Schweiß, heißem Motoröl und Benzin, doch unter all diesen schweren Gerüchen zeichnete sich ein dezenter warmer, herbsüßer Duft immer weiter ab [hervor].
Irritiert schaute sie sich um, während der warme, männliche Duft immer stärker zu ihrer [in ihre] Nase drang. Je stärker er wurde, umso mehr sprach er von sonnengebräunter Haut, salzigem Wasser und warmer Lust.[ABSATZ – neues Thema] Nervös strich sie sich eine Haarsträhne aus dem Gesicht und berührte unbeabsichtigt eine erhitze Männerbrust.
Sie spürte, wie sich der wunderbare Duft auf ihren Arm legte, genau an der Stelle wo sie ihn berührt hatte.[Absatz – neues Thema] Seine kleinen Schweißperlen vereinten sich mit ihren glitzernden Perlen und bezeichneten eine stille Geschichte aus Salz, Lust und Verlangen.
Ihr Duft vereinte sich mit dem seinen, und gemeinsam stiegen ihr verschlungenen Perlen in die Luft und verbreiteten ein zartes Band aus purer Wolllust.
Sein Bauch bebte, als auch ihn der Duft vollkommen durchdrang.
Eine weitere unbeabsichtigte Berührung ließ eine erneute Explosion an leidenschaftlich glitzernden Perlen durch die Luft schweben. Ein kühler Luftzug trug ein Stöhnen bis in den letzten Winkel des Raums. Obwohl es in der Tat ein Raum ist, passt das Bild nicht zum Autobus. Ein kühler Windhauch trug ein Stöhnen bis in die letzten Winkel und erfüllte den Ort. Nur ein Vorschlag.
Ihre Brustwarzen richteten sich auf, sie drehte sich langsam um und nahm seinen pulsierenden, intensiven Duft mit einem Atemzug tief in sich auf.
Einen kurzen Moment drängten ihre beiden Körper ganz nah einander, um jede einzelne Perle des einen anderen mit den eigenen zu vereinen.
Sie schauten sich an... Sie, die Perlen, schauten sich an... Das wollte der Satz nicht Ausdrücken, oder? Vorschlag: Ihre Blicke berührten sich.
Dann sprang sie aus dem Bus, gerade bevor die Türen sich schlossen und der Bus wieder anfuhr.



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Lyan Nethil
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Ok, da ich noch sehr neu bin und mit den Regeln noch nicht ganz so vertraut, weiß ich nicht, ob ich jetzt den Text editieren darf/kann.

Erstmal Danke, für die Kritik/Anregungen/Meinungen - schön dass ich hier direkte Verbesserungsvorschläge bekomme.
Der Text ist während einer privaten Schreibgruppe entstanden (rein aus meiner Feder) - und erotische Texte habe ich noch NIE verfasst -- dies ist mein erster. Er ist spontan und ohne Überarbeitung hier gelandet. Ich fand ihn sehr "süß" gerade weil er nicht mit dem Geschlechtsverkehr endet. Erotik bedeutet für mich eine Spannung, ein Kribbeln, Sehnsucht, Verlangen und muss nicht zwingend mit Geschlechtsverkehr zusammenhängen.

@Rainer - gefällt mir gut dein Vorschlag - ich wollte eine Steigerung an diese Stelle bringen, das ist mir nicht gelungen.

@Renee Hawk - Merci, soviel Arbeit für so einen kleinen Text. Meinst du den allerletzten Satz und die Wiederholungen zum ersten Satz? - Das habe ich nicht ganz verstanden. Aber die Wiederholung im letzten zum ersten Satz ist gewollt und bewusst.
Ansonsten finde ich deine Vorschläge teieise sehr schön. Wenn man so nah an einem Text ist, dann verliert man schnell den Überblick.
Allerdings sind ein paar Sachen schon gewollt so wie sie sind.
Die Stimmung soll sich nur zwischen den Gerüchen und den Perlen abspielen. Der Bus und die Personen dienen nur zur Ein- und Ausleitung über einen Focus.

Vielen Dank an alle
__________________
Lyan Nethil

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