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Leselupe.de > Gereimtes
eine Träne...
Eingestellt am 08. 11. 2001 19:54


Autor
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Ironic
Autorenanwärter
Registriert: Oct 2001

Werke: 19
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Über die blasse Wange rollt,
still, eine goldene Träne.
Ganz sanft, es wirkt so ungewollt,
Als ob sie sich dabei schäme.

Leise zieht sie ihre Bahn,
Und windet sich über das schmale Gesicht.
Sie spürt ein Zittern, wie im Wahn,
spiegelt sich ängstlich im Mondeslicht.

Sie spiegelt wieder vergangene Zeiten.
Voll von Küssen und tiefem Empfinden.
Nun wird sie über die Lippen gleiten
um dort für immer zu entschwinden.

Das Auge scheint sie anzuflehen,
Bleib doch hier, nur du bist mir geblieben.
Die Träne scheint sich umzudrehen.
Nur ohne mich kannst du noch lieben.

Das Auge versucht nun Blut zu weinen,
tief sticht in ihm ein dumpfer Schmerz.
Doch Erfolg zu haben scheint es keinen,
Denn Blut ist das letzte was geblieben ist,
dem einsamen, zerrissnen Herz.

----------------------
...das ist mein erstes Gedicht, hoffe, es gefällt euch. Und wenn nicht, dann her mit der negativen Kritik...

__________________
Um nicht vom Leben selbst erdrückt zu werden, sollte man ihm mit seinen Träumen Flügel verleihen.

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field1
Hobbydichter
Registriert: Nov 2001

Werke: 2
Kommentare: 5
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Hi Ironic

Hi Ironic,

danke erstmal für das Lob, ich habe diese Seite erst vor ein paar Augenblicken entdeckt und dachte mir ich poste einfach mal was.

Es ist sehr schwer für mich dein Gedicht zu "beurteilen"
da ich schlichtweg keine Erfahrung damit habe.

Reimen tue ich niemals.

Ein Grund die zu bewundern die es versuchen.

Soviel bis Jetzt.

Ciao


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Sherie
Hobbydichter
Registriert: Sep 2000

Werke: 62
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Wow!

Ich glaube mehr kann ich dazu nicht sagen!
Für ein erstes Gedicht ist das echt der Hammer. Zumindest für mich, denn du hast die Worte so gut gewählt und der Reim passt toll (reime selber auch so gut wie nie!) und unterstützt die ganze Stimmung. Ich glaube, es gefällt mir auch so gut, weil ich mich damit identifizieren kann...
Sorry, wenn das nicht objektiv genug ist, aber ich bin einfach überwältigt.

s.
__________________
Lebe den Augenblick, wenn du ihn nicht verlängern kannst

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theubner
Guest
Registriert: Not Yet

hmm...

...eigentlich könnte ich mich wortlos meinen Vorredner anschließen. Aber eben in jenem eigentlich liegt mein Bedenken. Zu erst einmal muß ich sagen, daß dies für Dein erstes Gedicht wirklich sehr sehr gut gelungen ist, sowohl von Inhalt und Stimmung als auch von Reim und Rhythmus her. Einzig die letzte Strophe paßt ebend nicht so ganz ins Bild. Im Prinzip finde ich es gut, am Ende aus dem Rahmen der Gesamtheit auszubrechen, was dann aber deutlicher geschehen sollte, zum Beispiel mit einer zusätzlichen Wendung oder einem gänzlichen Ausbruch aus dem Schema.
Die einzelne zusätzliche Verszeile, scheint dann doch ungewollt und einzig der Aussageabsicht entsprungen...

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Ironic
Autorenanwärter
Registriert: Oct 2001

Werke: 19
Kommentare: 132
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danke...

Hey!
Erstmal danke an euch, dass ihr so schnell geantwortet habt.

@field1
Tja, hab zwar sonst schon paar Texte geschrieben, aber das mit den Reimen hab ich das erste mal versucht, da ich auch endlich mal ein Gedicht schreiben wollte...das nächste mal kommt aber vermutlich eins ohne Reime...

@sherie
Danke, danke, hätte wirklich nicht gedacht, dass es so gut ankommt. Hab sogar erst gezweifelt ob ichs überhaupt reinstellen soll.

@theubner
nochmal danke für das Lob...gibt mir wirklich Ansporn...wegen der letzten Strophe hab ich mir auch schon Gedanken gemacht....hab die zusätzliche Verszeile aber letztendlich nicht wirklich als eine Störung empfunden und habs einfach gepostet. Trotzdem bin ich natürlich für diesbezügliche Verbesserungsvorschläge offen.

Na dann,
liebe Grüße!
Bye!
__________________
Um nicht vom Leben selbst erdrückt zu werden, sollte man ihm mit seinen Träumen Flügel verleihen.

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Sanne Benz
Guest
Registriert: Not Yet

hi ironic,
es scheint..eine letzte..träne zu sein?
ja,der schluss..aber ich weiss auch nichts besseres.
meinst du nicht eher:
"nur ohne mich kannst du WIEDER lieben" statt NOCH?
aber sonst..sehr schön..
gehe da nach empfinden..
lg
sanne

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