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Leselupe.de > Ungereimtes
eine prise zurseiteblicken
Eingestellt am 17. 11. 2011 17:21


Autor
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Venus
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eine prise zurseiteblicken

mit hornhaut an den w├╝nschen
vertingelt sich launig ein
blauer november in unbedarftem gelb
wachsen bilder verf├Ąnglich
auf luftigem comsicomsa zwischen derbem fall
und hartem flug bin ich weib und bunt und ewig gut
- mit dieser welt

eine hehre f├╝lle nickt mundwarm
aus ihrem kruden drumrum


┬ę gabriele schmiegelt

__________________
den wind im r├╝cken, sterb ich mich ein
in den gro├čpassat -
und lebe erst recht

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Vera-Lena
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Sch├Ân, sch├Ân, liebe Venus!

Ja das tut gut, einfach mal zur Seite blicken.

Zu f├╝hlen, dass im Kern, also letztlich alles gut ist, das ist es, was uns das Leben so lebenswert macht.

Danke f├╝r Dein "comsicomsa", denn man muss ja nicht immer mit stoischem Ernst auf die schlimmen Dinge dieser Welt blicken.

Der Herbst mit seinem ├╝beraus guten diesj├Ąhrigem Wein (der ja erst im n├Ąchsten Jahr trinkbar ist, aber Vorfreude ist ja auch etwas Sch├Ânes) l├Ądt absolut dazu ein und tausend andere sch├Âne Dinge.

Danke f├╝r diesen Text!

Liebe Gr├╝├če
Vera-Lena


__________________
Der Mensch ist sich selbst das gr├Â├čte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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Venus
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Liebe, gesch├Ątzte Vera-Lena,

so gerne hab ich deine runde Interpretation gelesen und mich arg gefreut, dass und auch was meine Worte zulassen.

Was mir pers├Ânlich "im Hirn tingelte" war urspr├╝nglich "lausig" statt "luftig", doch wollt ich den Novemberblues nicht allzu arg verdichten. Die Prise zur Seite, so dacht ich mir, ist dicht genug .

Ich hab so lange nichts mehr eingestellt. Herzlichen Dank, Vera-Lena, f├╝r deine positive Einsch├Ątzung. Vor allem, weil du doch grade so sehr eingebunden bist in Arbeit!

Recht herzlich gr├╝├č ich dich,
Gabriele

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AchterZwerg
Guest
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Der Titel schon ein Freudenborn, liebe Venus,
und auch der ganze Rest.
Mir geht es oft genauso: ich schaue weg, ich schau nach hinten und sofort ist wieder alles pr├Ąsent. Zwar ist ├╝ber damalige W├╝nsche so viel Hornhaut gewachsen, dass die sich nicht mehr abraspeln lie├če, doch gelb und gr├╝n ergeben blau.
Die hehre Fülle hat sich im Lau verflüchtigt, geblieben ist ein starkes (Selbst-) bewusstsein und das sichere Gefühl, dass wir Älteren eigentlich zu beneiden sind. Dies alles zu empfinden, all dieses Wilde "unserer" Zeit erlebt zu haben, ist ein Geschenk.
Herzliche Gr├╝├če
Heidrun

P.S.: Eben lese ich in deinem Profil, dass du Jahrgang 61 bist, da warst du ja f├╝r die wilden 70er noch etwas zu jung. Tschuldigung. . Wenn das eigene Herz voll ist ...

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Venus
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und da dacht ich schon ich sei ne Schachtel,



liebe Heidrun, du Enttarnte, und freu mich, dich zu lesen.

Brunnentief gar? Dankesch├Ân!

Sehr, sehr launig, hab ich deinen Eindruck gelesen und darf gestehen: Ja, das tut mir schon gut, dass das Weib nun Bedeutung kriegt, das Lyriweib, nat├╝rlich.
Und das starke Bewusstsein.

Dass es berauschend (f├╝r das Lyri) scheint, wie bewusst es empfindet, verf├Ąngliche Bilder, und v├Âllig egal, dass im derweil doch nur comme ci, comme ├ža - weil auch egal. Nur eine kleine Prise: Zurseiteblicken (da reimt sich was) und schr├Ąg wird alles, in seiner Geschwindigkeit, hart und derb -
Und obendrauf das Weib, im Flug, bunt, jung.
Mundwarm.

Und die Welt nickt. Vielleicht auch nur zur Entschuldigung.
Und sowieso: nur Bilder.

Danke, erneut, Heidrun, hast mir gutgetan!

Herzlich,
Gabriele


PS Ein bisschen darf ich nachmotzen, gell. In den fr├╝hen 70er atmete ich Led Zeppelin wie Luft zum Leben. Ich war nicht schuld, dass sie erst 1980 nach M├╝nchen kamen. Aber dabei.

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Venus
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Hallo reviliofan ;o)

Lieben Dank, f├╝r deinen Eindruck!

Dass sich mein Gedanke flie├čend lesen darf, tut gut - Takt ist mir bei freier Lyrik ebenso wichtig, wie bei gebundener. Daran werkel ich mich oftmals wund.
Weich wirkt er wohl an der von mir bewusst eingesetzten Lautmalerei, auch das hab ich gewollt, dankesch├Ân f├╝rs Bemerken und anf├╝hren.

Jehnun, dass er dich verspielt antrifft - eine Spur sogar zu sehr - ist, wie es ist. Ich verstehe, dass er wohl knapp verkitscht, in deiner Empfindung. Daran kau ich, weil du mir leider nicht erkl├Ąren konntest wodurch und warum.

Lieber revilio, ich hab hier zigzig Gedichte eingestellt, all meine ÔÇ×KinderschuheÔÇť stehen brav im ÔÇ×gr├╝nen Schr├ĄnkchenÔÇť. Als Lehrbuch und Mahnmal gleicherma├čen. Die Lupe wird mich nie ganz loslassen, ist sie doch so was wie Heimat f├╝r mich. Hier ruht mein Kopf - wenn auch ab und an eigenwillig...

Herzliche Gr├╝├če,
Gabi


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