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Leselupe.de > Ungereimtes
entre-temps (neufassung)
Eingestellt am 31. 10. 2008 21:15


Autor
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Otto Lenk
Routinierter Autor
Registriert: Nov 2001

Werke: 620
Kommentare: 3361
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etwas fehlt.
raum
zwischen
herz und seele.
sitze
am tisch.
schreibe
mit wei├čer tinte
auf wei├čes papier.
ich m├╝sste schreien,
weinen,
doch nichts.

bin nicht da.
weder hier
noch dort.

grenzenlos
ist anders

__________________
Der Kopf denkt weiter als man denkt.

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Vera-Lena
Routinierter Autor
Registriert: Oct 2002

Werke: 671
Kommentare: 10341
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Lieber Otto,

zwischen Herz und Seele fehlt etwas. Dort ist jetzt ein leerer Raum und nur in diesem Raum konnte sich das Lyri selbst erkennen. Und nur wenn man ganz mit sich selbst eins ist, kann man sich auch selbst ├╝berschreiten und in ein Grenzenloses ausweiten.

So verstehe ich Deinen Text.

Ein tiefes Erleben spiegeln Deine Zeilen wieder.
Es gibt Augenblicke, in denen man sich selbst abhanden kommt.

Ich bewundere immer, wie Du mit so wenigen Worten das zu Sagende aussprechen kannst.

Liebe Gr├╝├če
Vera-Lena


__________________
Der Mensch ist sich selbst das gr├Â├čte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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mirami
Guest
Registriert: Not Yet

hallo otto,

gef├Ąllt mir gut! aber ...
auch ich w├╝rde es verdichten.
sogar noch mehr als zeder.


z.b. so:

etwas fehlt.
sitze
am tisch.
schreibe
mit wei├čer tinte
auf wei├čes papier.
bin nicht da.
weder hier noch dort.

grenzenlos
ist aber anders



mfg
mirami

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Tasso
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Aug 2008

Werke: 2
Kommentare: 22
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Hallo Otto,

zun├Ąchst: es ist ein aus meiner Sicht sehr gutes St├╝ck Gedankenlyrik, die mich anspricht. Besonders gut ist seine Rhythmik und die gut gelungene Verdichtung (Komprimierung). Es ist diese Gefangenheit des Ichs in sich selbst, die fehlende Wahrnehmung der Umwelt und damit die Unf├Ąhigkeit sich mitteilen zu k├Ânnen. "grenzenlos / ist anders" bringt dies alles auf den Punkt.

Trotzdem, einen Kritikpunkt habe ich. (Ich wei├č ich mache mich hier langsam unbeliebt)

"schreibe / mit wei├čer tinte / auf wei├čes papier / ..."

Die dritte Zeile ist eigentlich entbehrlich, weil sie wird bereits mit den ersten beiden impliziert. Es w├Ąre ungew├Âhnlich, auf farbiges Papier oder auf einen anderen Schreibgrund zu schreiben. Auch wirkt die 2. Zeile in Verbindung mit der 3. auf den Leser zu vordergr├╝ndig und zu gewollt. Vielleicht ├╝berlegtst Du Dir, inwieweit Du diese 3. Zeile weglassen k├Ânntest. Allenfalls k├Ânnte man aus meiner Sicht noch schreiben:

"schreibe / mit wei├čer tinte / auf papier / ..."

Meine Wertung 9 von 10 m├Âglichen Punkten.

Beste Gr├╝├če
Tasso dPaI.

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