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Leselupe.de > Ungereimtes
erich honecker
Eingestellt am 16. 06. 2005 20:03


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rosste
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erich honecker

einmal habe ich dich erlebt
dein kleiner kopf
tauchte hinter einem rednerpult auf
ich reckte mich
aber da waren so viele andere köpfe
dazwischen

es war in leipzig
zu einem turn- und sportfest

ich war fahnenschwinger

du hast das fest eröffnet

es lebe
die deutsche demokratische republik
mussten wir immer rufen

deine stimme war nicht geeignet
um gedichte vorzutragen
auch nicht
um reden zu halten

und trotzdem haben wir
deinem gepiepse gelauscht

heute ist könig harald
mein erich honecker

er hat einen größeren kopf
seine reden beginnen gewaltig
manchmal
gleiten auch sie ins banale




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Denschie
Guest
Registriert: Not Yet

hallo rosste,
heute fallen mir noch ein paar mehr dinge ein.
erstens muss ich gestehen, dass ich keine
ahnung habe, welchen harald du meinst.
dann zweitens der grund, aus dem mir das gedicht
gefällt: die beschäftigung mit honecker ist auf
jeden fall spannend. aus meinem gedächtnis ist er
schon komplett verschwunden, ich war 1989 allerdings
auch erst neun. anstatt ihn jetzt mit allen seinen
öffentlich diskutierten eigenschaften auszustatten
und diese durchzukauen, beziehst du dich auf ein
persönliches erlebnis (oder erfindest eines, ich weiß
ja nicht, ob es stimmt oder fiktiv ist). das macht
dein gedicht für mich lesenswert. es kommt authentisch
rüber.
viele grüße,
denschie

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rosste
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Liebe Denschie !

Mein Gedicht ist nicht erfunden sondern erlebt.
Ein westeuropäischer Scharfschütze hätte Honni leicht abknallen können zu diesem Fest. Es passierte nicht. Damit müssen wir leben heute.

König Harald ist mein König in Norwegen heute.

Ein gewagter Vergleich von zwei Prominenten - ein Gedicht.

lg, Stephan.

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bonanza
Guest
Registriert: Not Yet

wozu auf pappfiguren schießen?

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rosste
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Du hast recht, bon.
Wahrscheinlich habe ich schon zu viele Agentenfilme geguckt - die Sicherheitsbedingungen waren jedenfalls ziemlich einfach damals.

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bonanza
Guest
Registriert: Not Yet

könig harald kenne ich nicht, drum kann ich den vergleich
zwischen honni und ihm gar nicht nachvollziehen.

mir gefällt dein gedicht, weil es diese staatsmänner
in ihrer bedeutung und ausstrahlung demontiert.

bon.

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