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Leselupe.de > Erotische Geschichten
erotisches
Eingestellt am 09. 06. 2004 23:52


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Christa
Wird mal Schriftsteller
Registriert: May 2004

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In der U-Bahn

In der U-Bahn

Ein langer Tag lag hinter mir. Ich schaltete den PC aus, griff mir meine Jacke und verlie├č das B├╝ro. Es go├č schon den ganzen Tag in Str├Âmen, so hatte ich es eilig zur n├Ąchsten U-Bahnstation zu kommen. Unten am Bahnsteig sah ich sie. Die langen blonden Haare streng zur├╝ckgebunden. Unendlich lange Beine in hohen schwarzen Lackpumps. Sie trug dazu nur einen mausgrauen Mini. Gegen den Regen sch├╝tzte sie eine schwarze Lederjacke. Ich zwang mich den Blick von ihr zu nehmen, denn ich wollte sie auf keinen Fall anstarren und sie gegen mich aufbringen. Herrgott, wass machte so ein bezauberndes Wesen hier unten auf der Erde!
Ein heftiger Windzug zeigte an, dass die U-Bahn in wenigen Sekunden im Bahnsteig einlaufen w├╝rde. Ich schob mich unauff├Ąllig in ihre N├Ąhe, denn ich wollte sie auf keinen Fall aus den Augen verlieren. Ich hatte Gl├╝ck und ergatterte einen Platz ihr gegen├╝ber. Da war dieses himmlische Wesen. Ihr Mini rutschte noch etwas h├Âher, als sie sich setzte und gab noch mehr von ihren endlosen Beinen, die sie schr├Ąg anwinkelte, frei. Mein Herz begann heftig zu schlagen. Die Trockenheit in meinem Mund zeugte von meiner Nervosit├Ąt. Mein Herzschlag setzte f├╝r ein-zwei Sekunden aus, als sie ihre Beine ├╝bereinanderschlug. Ich konnte nicht mehr, ich mu├čte sie anstarren. Es schien, als habe sie bemerkt, dass sie mich v├Âllig aus der Fassung gebracht hatte. Sie l├Âste ihr rechtes Bein von ihrem linken Knie. Sie tat es langsam und ├╝berlegt, wie es schien. Nun war es an dem linken Bein sich auf ihr rechtes Knie zu legen. Ich meinte das Knistern ihrer Str├╝mpfe f├Ârmlich h├Âren zu k├Ânnen.
Ich fa├čte all meinen Mut zusammen und lie├č meinen Blick langsam von ihren Beinen aufw├Ąrts wandern. Mir stockte der Atem. Ich konnte nicht glauben, was ich da sah. Ihre Hand lag auf ihrem Knie. Wundersch├Âne schlanke H├Ąnde mit spitzgefeilten roten N├Ągeln. Doch das war es nicht, was das Rauschen in meinen Ohren hervorrief. Sie trug einen Ring. Welche Frau tr├Ągt keinen. Doch sie trug den Ring. Ich konnte mein Gl├╝ck kaum fassen. Meine H├Ąnde auf den Knien liegend, die Handfl├Ąchen nach oben, wagte ich mit gesenktem Kopf einen Blick in ihr Gesicht zu erhaschen. Stahlblaue Augen verbargen sich hinter langen dichten Wimpern. Die vollen Lippen blutrot geschminkt. F├╝r einige wenige Sekunden schenkte sie mir das bezauberndste L├Ącheln, da├č ich je gesehen habe. Doch unvermittelt nahm ihr Blick einen harten Ausdruck an. Ein Blick, der mir bedeutete, den meinen zu senken. Ich gehorchte auf der Stelle.
Die U-Bahn hielt. Angst kroch in mir hoch. W├╝rde sie aussteigen und durfte ich es wagen, ihr zu folgen? Sie erhob sich, blieb einen Wimpernschlag vor mir stehen und sagte nur ein Wort: \"Komm!\" Ich durfte ihr folgen. In geb├╝hrendem Abstand ging ich meiner Herrin nach. Aber halt, war es nicht vermessen, sie, wenn auch nur in meinen Gedanken, als meine Herrin zu bezeichnen? Es war an ihr, mich als ihren Sklaven anzunehmen. Durch ihre Gnade, war es mir gestattet, mich ihrer w├╝rdig zu erweisen und ich w├╝rde alles in meiner Macht stehende tun, um sie zufrieden zu stellen.
Wir waren etwa 10 Minuten unterwegs, als wir ein stattliches Wohnhaus betraten. Es war eines dieser alten H├Ąuser, deren W├Ąnde ├╝ber das gewohnte Ma├č hinausgingen und mit stuckverzierten Decken das Auge des Betrachters verw├Âhnten.
Sie ├Âffnete eine T├╝r und wie├č mich an: \"Geh da rein. Wenn ich wiederkomme, bist du nackt und erwartest mich in entsprechender Haltung. Das du deine Kleidung ordentlich zusammenlegst!\"




Ihre Schritte entfernten sich. Da ich auf keinen Fall ihren Zorn herraufbeschw├Âren wollte, beeilte ich mich mit dem Ausziehen. Wie von ihr gew├╝nscht, legte ich meine Sachen ordentlich vor mir auf den Boden und kniete mich davor nieder. Die H├Ąnde hinter meinem R├╝cken verschr├Ąnkt, lauschte ich auf die Ger├Ąusche in der Wohnung. Immer wieder Schritte, die sich der T├╝r meines Zimmers n├Ąherten, doch sie nicht erreichten. Wieder Stille. Es schien eine Ewigkeit vergangen zu sein, als sich pl├Âtzlich die T├╝r ├Âffnete.
Sie hatte sich umgezogen. Ihr makelloser K├Ârper war in einem roten Latexanzug geh├╝llt. Gl├Ąsserne High heels zierten ihre schmalen F├╝├če. Ihre Haar trug sie nun offen. Eine goldene Flut, die sich ├╝ber ihre Schultern ergo├č. In der rechten Hand hielt sie ein Halsband, in der linken eine Kette.
Sie warf das Halsband vor mich hin und sagte: \"Bist du Willens mir zu gehorchen, meine Befehle zu befolgen und dich von mir als willigen Sklaven abrichten zu lassen? Wenn du auch nur den geringsten Zweifel hast, dich meinem Willen zu unterwerfen, dann wage es nicht dieses Halsband als Zeichen deiner Unterw├╝rfigkeit zu ber├╝hren. Anderenfalls lege es an und gehorche.\"
Diese Worte sagte sie ruhig, aber mit einer Kraft, die mir zu verstehen gab, dass diese Lady wu├čte, was sie tat. Es durchrieselte mich ein Gef├╝hl von Geborgenheit und schauriger Erwartung dessen, was mich nun erwarten w├╝rde.
Ich nahm das Halsband in meine H├Ąnde und sagte: \"Es ist mir eine gro├če Ehre, Ihnen zu Diensten sein zu d├╝rfen. Mit Freude werde ich die Erziehung, die Sie mir angedeihen lassen, empfangen, meine Strafen in Demut entgegennehmen.\"
Mit einem zufriedenen L├Ącheln kam sie einen Schritt auf mich zu und lie├č den Karabiner ihrer Kette in den Ring meines Halsbandes einrasten. \"Nun, wir werden sehen, ob du zu einem Leben als mein Sklave taugst.\"
Sie f├╝hrte mich zur├╝ck in den Flur. An dessen Ende angekommen, ├Âffnete sie ein T├╝r, die den Blick auf eine in die Tiefe f├╝hrende Treppe freigab. Es herrschte nur eine sp├Ąrliche Beleuchtung. An den W├Ąnden hingen Fresken von Teufeln und D├Ąmonen. Am unteren Ende der Treppe stand eine eiserne Jungfrau mit halbge├Âffneter T├╝r. Kalter Schwei├č bedeckte meinen K├Ârper. Wo war ich , was w├╝rde mit mir geschehen?
Mit einem lauernden Unterton in der Stimme fragte mich die Lady: \"F├╝rchtest du dich?\"
\"Solange ihr euch in meiner N├Ąhe befindet, brauche ich mich nicht zu f├╝rchten.\" Ich versuchte meiner Stimmer einen halbwegs festen Klang zu verleihen, wu├čte ich doch, das sie unbedingtes Vertrauen erwartete.
Scharf entgegnete sie: \"Dann entspann dich gef├Ąlligst!\"
Wir drangen tiefer in das Kellergew├Âlbe ein. Am Ziel angelangt fand ich mich in einem Raum wieder, der der Bezeichnung Folterkammer nur zu gerecht wurde. In der Mitte stand eine Streckbank. Rechts von der T├╝r sah ich einen Hocker, vor dem ein Schraubstock stand. Vermutlich um die Unterschenkel des Delinquenten zu z├╝chtigen. In der rechten hinteren Ecke stand ein Pranger. Die Stirnseite des Raumes wurde gr├Â├čtenteils von einem Folterrad eingenommen. In der Ecke links von der T├╝r hing ein K├Ąfig, der mit einer m├Ąchtigen eisernen Kette in der Decke verankert war. An den freien Stellen der W├Ąnde waren diverse Peitschen, Masken und Schlaginstrumente angebracht.
\"Warte hier auf mich\", sagte sie und verlie├č den Raum.
Lange mu├čte ich nicht warten. Als sie wiederkam, hielt sie einen langen d├╝nnen Lederriemen und einige Klammern in der rechten Hand und in der linken hielt sie ihre schwarzen Schuhe.
\"Du wirst mir meine Schuhe reinigen. Und wehe, du stellst mich nicht zufrieden. Du willst doch nicht etwa einige meiner M├Âbel ausprobieren?\"
Mit flinken Fingern band sie meinen Schwanz und meine Eier stramm ab und verband die Enden mit den Klammern, die sie an meinen Brustwarzen befestigte. Um meine Qualen zu steigern, wurden die Klammern an den Nippeln mit Gewichten zu je 250gr und an der Hodenschn├╝rung mit 500gr beschwert.
Zufrieden l├Ąchelnd befahl sie mir: \"Nimm die Schuhe und folge mir.\"
Langsam, bem├╝ht die Gewichte nicht zu sehr in Schwingung zu bringen, kroch ich ihr hinterher. Ich wurde in einen Raum gef├╝hrt, dessen W├Ąnde schwarz gestrichen worden waren. Die an den W├Ąnden befestigten Fackeln sorgten f├╝r ein gespentisches Licht. In der Mitte stand ein Thron, bezogen mit blutrotem Samt. Die Stuhllehnen waren aus kunstvoll geschnitzem Holz gearbeitet.
\"Knie nieder und warte!\", vernahm ich ihre Stimme.
Ich gehorchte und f├╝hlte die K├Ąlte des Steinbodens in mir aufsteigen. Sie hatte die Zeit ihrer Abwesenheit dazu genutzt, ihre Kleidung zu wechseln. Ihr schlanker Oberk├Ârper wurde nun von einem schwarzen Korsett eng geschn├╝rt. Schwarze Netzstr├╝mpfe umschmeichelten ihre Beine, die von roten high heels bis ins Universum hochgestreckt schienen. Ein schwarzer Umhang, der innen mit rotem Satin ausgeschlagen war, wehte mit jeder ihrer Bewegungen hinter ihr her. Sie stellte sich breitbeinig, die H├Ąnde in den H├╝ften abgest├╝tzt, vor mich hin. Ihr Blick schien mich aufspie├čen zu wollen. Leicht ging sie in die Hocke und sagte: \"Der Stra├čenschmutz auf meinen Schuhen ist eingetrocknet. Ich werde dir meinen Sekt schenken, um den Schmutz zu l├Âsen.\"
Es war einfach wunderbar. Den goldenen Strahl zu beobachten, der sich aus ihr ergo├č, den strengen Duft zu inhalieren. Was f├╝r eine Ehre wurde mir zuteil. Sie nahm auf ihrem Thron platz und forderte mich auf: \"Beginne dein Werk, und denke daran, wenn du mich nicht zufriedenstellst, werde ich dich in meiner Folterkammer zu behandeln wissen.\"
Mit wahrer Hingabe s├Ąuberte ich ihre Schuhe. Wohl wissend, dass mich ihre strengen Augen keine Sekunde unbeobachtet lie├čen. Als ich meine Aufgabe fast erf├╝llt hatte, verlie├č sie ihren Thron und umrundete mich. Dabei blieb sie dicht hinter mir stehen, ber├╝hrte mit ihrem Umhang meinen R├╝cken und sagte: \"Du wirst mir in Zukunft noch viele Dienste erweisen, Sklave. Ich gestatte es dir, dich nun vor meinen Augen zu erleichtern. Hinterlasse aber gef├Ąlligst keine Sauerei auf dem Boden.\"
Ein bohrender Schmerz fra├č sich in meinen Kopf. Mit meiner Hand ber├╝hrte ich meine Stirn. Tausend Teufel schienen dahinter zu toben. Ich ├Âffnete die Augen und sah mich, v├Âllig verwirrt, um. Wo war ich, was war geschehen? Es dauerte eine Zeit, bis ich realisierte, dass ich zu Hause in meinem Bett und nicht in den H├Ąnden einer bezaubernden Lady, war.

Ende

by C. Fritzsche


__________________
Christa

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Pacman
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Registriert: Jun 2004

Werke: 2
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Re: In der U-Bahn

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Urspr├╝nglich ver├Âffentlicht von Christa
In der U-Bahn

Ein langer Tag lag hinter mir. Ich schaltete den PC aus, griff mir meine Jacke und verlie├č das B├╝ro. Es go├č schon den ganzen Tag in Str├Âmen, so hatte ich es eilig zur n├Ąchsten U-Bahnstation zu kommen. Unten am Bahnsteig sah ich sie. Die langen blonden Haare streng zur├╝ckgebunden. Unendlich lange Beine in hohen schwarzen Lackpumps. Sie trug dazu nur einen mausgrauen Mini. Gegen den Regen sch├╝tzte sie eine schwarze Lederjacke. Ich zwang mich den Blick von ihr zu nehmen, denn ich wollte sie auf keinen Fall anstarren und sie gegen mich aufbringen. Herrgott, wass machte so ein bezauberndes Wesen hier unten auf der Erde!
Ein heftiger Windzug zeigte an, dass die U-Bahn in wenigen Sekunden im Bahnsteig einlaufen w├╝rde. Ich schob mich unauff├Ąllig in ihre N├Ąhe, denn ich wollte sie auf keinen Fall aus den Augen verlieren. Ich hatte Gl├╝ck und ergatterte einen Platz ihr gegen├╝ber. Da war dieses himmlische Wesen. Ihr Mini rutschte noch etwas h├Âher, als sie sich setzte und gab noch mehr von ihren endlosen Beinen, die sie schr├Ąg anwinkelte, frei. Mein Herz begann heftig zu schlagen. Die Trockenheit in meinem Mund zeugte von meiner Nervosit├Ąt. Mein Herzschlag setzte f├╝r ein-zwei Sekunden aus, als sie ihre Beine ├╝bereinanderschlug. Ich konnte nicht mehr, ich mu├čte sie anstarren. Es schien, als habe sie bemerkt, dass sie mich v├Âllig aus der Fassung gebracht hatte. Sie l├Âste ihr rechtes Bein von ihrem linken Knie. Sie tat es langsam und ├╝berlegt, wie es schien. Nun war es an dem linken Bein sich auf ihr rechtes Knie zu legen. Ich meinte das Knistern ihrer Str├╝mpfe f├Ârmlich h├Âren zu k├Ânnen.
Ich fa├čte all meinen Mut zusammen und lie├č meinen Blick langsam von ihren Beinen aufw├Ąrts wandern. Mir stockte der Atem. Ich konnte nicht glauben, was ich da sah. Ihre Hand lag auf ihrem Knie. Wundersch├Âne schlanke H├Ąnde mit spitzgefeilten roten N├Ągeln. Doch das war es nicht, was das Rauschen in meinen Ohren hervorrief. Sie trug einen Ring. Welche Frau tr├Ągt keinen. Doch sie trug den Ring. Ich konnte mein Gl├╝ck kaum fassen. Meine H├Ąnde auf den Knien liegend, die Handfl├Ąchen nach oben, wagte ich mit gesenktem Kopf einen Blick in ihr Gesicht zu erhaschen. Stahlblaue Augen verbargen sich hinter langen dichten Wimpern. Die vollen Lippen blutrot geschminkt. F├╝r einige wenige Sekunden schenkte sie mir das bezauberndste L├Ącheln, da├č ich je gesehen habe. Doch unvermittelt nahm ihr Blick einen harten Ausdruck an. Ein Blick, der mir bedeutete, den meinen zu senken. Ich gehorchte auf der Stelle.
Die U-Bahn hielt. Angst kroch in mir hoch. W├╝rde sie aussteigen und durfte ich es wagen, ihr zu folgen? Sie erhob sich, blieb einen Wimpernschlag vor mir stehen und sagte nur ein Wort: \"Komm!\" Ich durfte ihr folgen. In geb├╝hrendem Abstand ging ich meiner Herrin nach. Aber halt, war es nicht vermessen, sie, wenn auch nur in meinen Gedanken, als meine Herrin zu bezeichnen? Es war an ihr, mich als ihren Sklaven anzunehmen. Durch ihre Gnade, war es mir gestattet, mich ihrer w├╝rdig zu erweisen und ich w├╝rde alles in meiner Macht stehende tun, um sie zufrieden zu stellen.
Wir waren etwa 10 Minuten unterwegs, als wir ein stattliches Wohnhaus betraten. Es war eines dieser alten H├Ąuser, deren W├Ąnde ├╝ber das gewohnte Ma├č hinausgingen und mit stuckverzierten Decken das Auge des Betrachters verw├Âhnten.
Sie ├Âffnete eine T├╝r und wie├č mich an: \"Geh da rein. Wenn ich wiederkomme, bist du nackt und erwartest mich in entsprechender Haltung. Das du deine Kleidung ordentlich zusammenlegst!\"
Ihre Schritte entfernten sich. Da ich auf keinen Fall ihren Zorn herraufbeschw├Âren wollte, beeilte ich mich mit dem Ausziehen. Wie von ihr gew├╝nscht, legte ich meine Sachen ordentlich vor mir auf den Boden und kniete mich davor nieder. Die H├Ąnde hinter meinem R├╝cken verschr├Ąnkt, lauschte ich auf die Ger├Ąusche in der Wohnung. Immer wieder Schritte, die sich der T├╝r meines Zimmers n├Ąherten, doch sie nicht erreichten. Wieder Stille. Es schien eine Ewigkeit vergangen zu sein, als sich pl├Âtzlich die T├╝r ├Âffnete.
Sie hatte sich umgezogen. Ihr makelloser K├Ârper war in einem roten Latexanzug geh├╝llt. Gl├Ąsserne High heels zierten ihre schmalen F├╝├če. Ihre Haar trug sie nun offen. Eine goldene Flut, die sich ├╝ber ihre Schultern ergo├č. In der rechten Hand hielt sie ein Halsband, in der linken eine Kette.
Sie warf das Halsband vor mich hin und sagte: \"Bist du Willens mir zu gehorchen, meine Befehle zu befolgen und dich von mir als willigen Sklaven abrichten zu lassen? Wenn du auch nur den geringsten Zweifel hast, dich meinem Willen zu unterwerfen, dann wage es nicht dieses Halsband als Zeichen deiner Unterw├╝rfigkeit zu ber├╝hren. Anderenfalls lege es an und gehorche.\"
Diese Worte sagte sie ruhig, aber mit einer Kraft, die mir zu verstehen gab, dass diese Lady wu├čte, was sie tat. Es durchrieselte mich ein Gef├╝hl von Geborgenheit und schauriger Erwartung dessen, was mich nun erwarten w├╝rde.
Ich nahm das Halsband in meine H├Ąnde und sagte: \"Es ist mir eine gro├če Ehre, Ihnen zu Diensten sein zu d├╝rfen. Mit Freude werde ich die Erziehung, die Sie mir angedeihen lassen, empfangen, meine Strafen in Demut entgegennehmen.\"
Mit einem zufriedenen L├Ącheln kam sie einen Schritt auf mich zu und lie├č den Karabiner ihrer Kette in den Ring meines Halsbandes einrasten. \"Nun, wir werden sehen, ob du zu einem Leben als mein Sklave taugst.\"
Sie f├╝hrte mich zur├╝ck in den Flur. An dessen Ende angekommen, ├Âffnete sie ein T├╝r, die den Blick auf eine in die Tiefe f├╝hrende Treppe freigab. Es herrschte nur eine sp├Ąrliche Beleuchtung. An den W├Ąnden hingen Fresken von Teufeln und D├Ąmonen. Am unteren Ende der Treppe stand eine eiserne Jungfrau mit halbge├Âffneter T├╝r. Kalter Schwei├č bedeckte meinen K├Ârper. Wo war ich , was w├╝rde mit mir geschehen?
Mit einem lauernden Unterton in der Stimme fragte mich die Lady: \"F├╝rchtest du dich?\"
\"Solange ihr euch in meiner N├Ąhe befindet, brauche ich mich nicht zu f├╝rchten.\" Ich versuchte meiner Stimmer einen halbwegs festen Klang zu verleihen, wu├čte ich doch, das sie unbedingtes Vertrauen erwartete.
Scharf entgegnete sie: \"Dann entspann dich gef├Ąlligst!\"
Wir drangen tiefer in das Kellergew├Âlbe ein. Am Ziel angelangt fand ich mich in einem Raum wieder, der der Bezeichnung Folterkammer nur zu gerecht wurde. In der Mitte stand eine Streckbank. Rechts von der T├╝r sah ich einen Hocker, vor dem ein Schraubstock stand. Vermutlich um die Unterschenkel des Delinquenten zu z├╝chtigen. In der rechten hinteren Ecke stand ein Pranger. Die Stirnseite des Raumes wurde gr├Â├čtenteils von einem Folterrad eingenommen. In der Ecke links von der T├╝r hing ein K├Ąfig, der mit einer m├Ąchtigen eisernen Kette in der Decke verankert war. An den freien Stellen der W├Ąnde waren diverse Peitschen, Masken und Schlaginstrumente angebracht.
\"Warte hier auf mich\", sagte sie und verlie├č den Raum.
Lange mu├čte ich nicht warten. Als sie wiederkam, hielt sie einen langen d├╝nnen Lederriemen und einige Klammern in der rechten Hand und in der linken hielt sie ihre schwarzen Schuhe.
\"Du wirst mir meine Schuhe reinigen. Und wehe, du stellst mich nicht zufrieden. Du willst doch nicht etwa einige meiner M├Âbel ausprobieren?\"
Mit flinken Fingern band sie meinen Schwanz und meine Eier stramm ab und verband die Enden mit den Klammern, die sie an meinen Brustwarzen befestigte. Um meine Qualen zu steigern, wurden die Klammern an den Nippeln mit Gewichten zu je 250gr und an der Hodenschn├╝rung mit 500gr beschwert.
Zufrieden l├Ąchelnd befahl sie mir: \"Nimm die Schuhe und folge mir.\"
Langsam, bem├╝ht die Gewichte nicht zu sehr in Schwingung zu bringen, kroch ich ihr hinterher. Ich wurde in einen Raum gef├╝hrt, dessen W├Ąnde schwarz gestrichen worden waren. Die an den W├Ąnden befestigten Fackeln sorgten f├╝r ein gespentisches Licht. In der Mitte stand ein Thron, bezogen mit blutrotem Samt. Die Stuhllehnen waren aus kunstvoll geschnitzem Holz gearbeitet.
\"Knie nieder und warte!\", vernahm ich ihre Stimme.
Ich gehorchte und f├╝hlte die K├Ąlte des Steinbodens in mir aufsteigen. Sie hatte die Zeit ihrer Abwesenheit dazu genutzt, ihre Kleidung zu wechseln. Ihr schlanker Oberk├Ârper wurde nun von einem schwarzen Korsett eng geschn├╝rt. Schwarze Netzstr├╝mpfe umschmeichelten ihre Beine, die von roten high heels bis ins Universum hochgestreckt schienen. Ein schwarzer Umhang, der innen mit rotem Satin ausgeschlagen war, wehte mit jeder ihrer Bewegungen hinter ihr her. Sie stellte sich breitbeinig, die H├Ąnde in den H├╝ften abgest├╝tzt, vor mich hin. Ihr Blick schien mich aufspie├čen zu wollen. Leicht ging sie in die Hocke und sagte: \"Der Stra├čenschmutz auf meinen Schuhen ist eingetrocknet. Ich werde dir meinen Sekt schenken, um den Schmutz zu l├Âsen.\"
Es war einfach wunderbar. Den goldenen Strahl zu beobachten, der sich aus ihr ergo├č, den strengen Duft zu inhalieren. Was f├╝r eine Ehre wurde mir zuteil. Sie nahm auf ihrem Thron platz und forderte mich auf: \"Beginne dein Werk, und denke daran, wenn du mich nicht zufriedenstellst, werde ich dich in meiner Folterkammer zu behandeln wissen.\"
Mit wahrer Hingabe s├Ąuberte ich ihre Schuhe. Wohl wissend, dass mich ihre strengen Augen keine Sekunde unbeobachtet lie├čen. Als ich meine Aufgabe fast erf├╝llt hatte, verlie├č sie ihren Thron und umrundete mich. Dabei blieb sie dicht hinter mir stehen, ber├╝hrte mit ihrem Umhang meinen R├╝cken und sagte: \"Du wirst mir in Zukunft noch viele Dienste erweisen, Sklave. Ich gestatte es dir, dich nun vor meinen Augen zu erleichtern. Hinterlasse aber gef├Ąlligst keine Sauerei auf dem Boden.\"
Ein bohrender Schmerz fra├č sich in meinen Kopf. Mit meiner Hand ber├╝hrte ich meine Stirn. Tausend Teufel schienen dahinter zu toben. Ich ├Âffnete die Augen und sah mich, v├Âllig verwirrt, um. Wo war ich, was war geschehen? Es dauerte eine Zeit, bis ich realisierte, dass ich zu Hause in meinem Bett und nicht in den H├Ąnden einer bezaubernden Lady, war.

Ende

by C. Fritzsche



Ein sch├Âner Traum. Begegnungen dieser Art sind sehr, sehr selten. Obwohl mir alles ein wenig theoretisch d├╝nkt, also nicht fleischig genug, habe ich doch alles gelesen. So stellt sich jemand diese Sache vor, dem dies noch nie passiert ist. Ein bi├čchen zu plakativ. Vorsicht, denn irgendwann ergreifen die D├Ąmonen Besitz von Dir.
__________________
Pacman

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bonanza
Guest
Registriert: Not Yet

Jedenfalls ist die Story besser als die bisherige
Bewertung. Kein erotisches High-Light.
Und das Ende ist alles andere als umwerfend.
Aber ich will den Autoren ermutigen, sich nicht beirren
zu lassen.

bon.

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Christa
Wird mal Schriftsteller
Registriert: May 2004

Werke: 4
Kommentare: 5
Die besten Werke
 
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Profil

quote:
Urspr├╝nglich ver├Âffentlicht von bonanza
Jedenfalls ist die Story besser als die bisherige
Bewertung. Kein erotisches High-Light.
Und das Ende ist alles andere als umwerfend.
Aber ich will den Autoren ermutigen, sich nicht beirren
zu lassen.

bon.


Hallo Bonanza,
vielen Dank f├╝r Ihre aufmunternden Worte. Ich denke, mit der Zeit wird vieles besser.
Gru├č Christa
__________________
Christa

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bonanza
Guest
Registriert: Not Yet

Im Sinne Ihres Profils sage ich, da├č Ihr Spa├č am Schreiben
im hier vorliegenden Textes f├╝r mich sichtbar war.
Ich bin kein hervorragender Kritiker. Aber als Leser
habe ich eine Antenne f├╝r den Geist, der hinter einem Werk steht.
Vieles kann besser werden. Aber nicht alles mu├č besser
werden. Zuviel Ehrgeiz ist dem Schreiben abtr├Ąglich.
Das ist meine bescheidene Meinung.
Ich glaube, Christa, Sie befinden sich auf dem richtigen
Weg.

Mit dem Thema des devoten Mannes kann ich leider nicht
viel anfangen. Es liegt weit ab meines Erfahrungshorizontes.

Gru├č
bon.

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Christa
Wird mal Schriftsteller
Registriert: May 2004

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Urspr├╝nglich ver├Âffentlicht von bonanza
Im Sinne Ihres Profils sage ich, da├č Ihr Spa├č am Schreiben
im hier vorliegenden Textes f├╝r mich sichtbar war.
Ich bin kein hervorragender Kritiker. Aber als Leser
habe ich eine Antenne f├╝r den Geist, der hinter einem Werk steht.
Vieles kann besser werden. Aber nicht alles mu├č besser
werden. Zuviel Ehrgeiz ist dem Schreiben abtr├Ąglich.
Das ist meine bescheidene Meinung.
Ich glaube, Christa, Sie befinden sich auf dem richtigen
Weg.

Mit dem Thema des devoten Mannes kann ich leider nicht
viel anfangen. Es liegt weit ab meines Erfahrungshorizontes.

Gru├č
bon.

Lieber Bonanza,

Die Sch├Ânheit eines Gedankens ├╝bertrifft alle Me├čbarkeit - ist f├╝r Sie nicht nur ein Zitat, wie mir scheint,sondern vielmehr liegt es tief in Ihnen. Viele hervorragende Kritiker, oder die, die es sein m├Âchten, sollten sich diesen Satz zu Gem├╝te f├╝hren. Das ist nur meine Meinung, denn ich denke, Kritik soll nicht niedermachen, sondern ermuntern und motivieren. Wenn man sich mit einem Thema, wenn auch nur kurzzeitig, befa├čt, spielt es doch keine Rolle, ob man auf eigene Erfahrungen zur├╝ckgreifen kann. Wichtig ist, dass man mit neuen Gedanken seinen Geist erweitert. Ganz objektiv, ohne pers├Ânlichen Bezug. Wer bitte, hat denn von uns schon wirklich jemanden umgebracht, wenn wir einem Killer Leben einhauchen? Wir versuchen es uns vorzustellen, in eine Person - Handlung - hineinzudenken. Ist Schreiben nicht das Spiel mit Gedanken, Fantasien, das Kreieren von Welten, Personen und Handlungen?
Ich meine ja und es soll Spa├č machen und nicht dem Geldverdienen oder dem eigenen Ego gewidmet sein, sondern ein bisschen Spa├č und Kurzweil an die Leserschaft weitergeben.
Lieben Dank f├╝r Ihre Worte und alles Gute
Christa
__________________
Christa

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