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Leselupe.de > Tagebuch - Diary
es ist ein komisch ding um die liebe
Eingestellt am 15. 10. 2005 12:20


Autor
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kleinerprinz
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Oct 2003

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schwere zweifel plagen mein herz ... dabei war ich vor ein paar stunden der gl├╝cklichste mensch der welt ... gl├╝cklich der wohligen erinnerung sitz ich und werde von ungewi├čheiten ├╝berfallen die du mir vielleicht nicht nehmen kannst, doch muss ich mein herz aussch├╝tten und all die wirren gedanken ordnen ...
es ist ein komisch ding um die liebe ... ewig auf der suche nach seinem schatten, seinem "ich", seinem "wir" und immer einen engel vor augen, der so perfekt, kein mensch sein kann ... und schon grotesk, dass man ihn findet als kleinen fuchs, den man jahre zuvor z├Ąhmte ...
ehrenvoll dankte ich f├╝r all sein vertrauen, f├╝r seine offenheit, f├╝r die stelle am schulterblatt, die er mir wies, so stellte sich eine vertrautheit ein, die kaum in worte sich fassen lassen, d.h. all mein wissen gebar sich neu ... und nun seh ich meinen fuchs, einem engel gleich, noch klarer und liebevoller an, doch gleichwohl kann ich nicht mit gewi├čheit sagen, dass all die gedanken des fuchses nicht f├╝r jeden zur verf├╝gung stehen ... und so f├╝hle ich mich, wie der prinz, der in den rosengarten schreitet und dort feststellt, dass seine rose nichts besonderers ist, denn all die rosen gleichen einander und "das macht aus mir keinen sehr gro├čen prinzen"
mit klarer gewi├čheit jedocht wei├č ich, dass ich kein prinz sein konnte ... geblendet vom licht des engels blieb ich stumm, war fantasielos und all meine erinnerungen schwanden, so dass ich nicht mehr war, als ein schwamm, der all ihre worte, all ihr lachen, all ihr sein, genu├čvoll aufsaugte und wenig von sich abgab ... ich blieb am boden zur├╝ck, als sie sich aufmachte fremde sterne zu erkunden, gott zu (er)finden, die welt zu retten ... ein klotz am bein und keine kr├╝cke, die sie st├╝tzen konnte ...
uns so seh ich in der ferne ihr l├Ącheln vor meinem auge und bin wieder gl├╝cklich ... doch ob auch sie so empfand ... das ist der zweifel der mich plagt, die gro├če unbekannte, die mich bei aller freude ├╝berf├Ąllt und der moment, wo ich mir w├╝nsche, die zeit zur├╝ckzudrehen zu k├Ânnen und ihr einfach mehr von mir zu geben ... doch vielleicht ging es auch zu schnell, vielleicht kann ich mich gar nicht ├Âffnen, und brauche noch zeit mich in die gedanken der frau fallen zu lassen, die mir kleine schmetterlinge freund sein l├Ą├čt ...
es ist ein komisch ding um die liebe, die mich ganz anders werden l├Ą├čt ... gedankenverloren ... unsicher ... starr ... und so sitz ich im wechselbad der gef├╝hle ... wei├č jetzt wozu das taschenmesser zu weihnachten gut sein sollte ... und kann nur hoffen, dass mir die rosarote brille zerbricht und sie mich als prinzen lieben kann ... wie grotesk ist doch die welt?

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