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Leselupe.de > Humor und Satire
es lebe die Lehranstalt!!
Eingestellt am 23. 12. 2002 16:37


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Harmless Kitty
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Oct 2002

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Herr C. rannte mit einem Elan und Tatendrang einer toten Eidechse durch die Klasse und versuchte uns in die geheimnisvolle Welt der Ribosome und Mitochondrien einzuweihen.
Ich stellte mir vor, wie er mit seiner Frau im Arm romantisch vor einem Reagenzglas sitzt uns so schmierige Worte wie: „Ach du mein kleines Xylengef├Ą├č!“ Oder „komm lass uns zusammen das Schwammgewebe der Zellen unserer Liebe Hyperteenieren!“ In ihr Ohr s├Ąuselt.

Es klingelte. Die Sch├╝ler, motiviert wie eh und je, trotteten zur schuleigenen Turnhalle. Dieses Nebengeb├Ąude der Lehranstalt unterschied sich kaum merklich von anderen Hallen. Der gleiche, kalte, muffige Geruch und der gleiche rotz-gr├╝ne Gummiboden, der jedem Innenarchitekten das Wort „entz├╝ckend“ entlockt h├Ątte.
In den Umkleidekabinen befanden sich Toiletten und Duschen die schon seit dem Mauerfall nicht mehr geputzt worden zu sein schienen. Dort pulsierte das Leben von Kleinstlebewesen und jahrelanger Experimenten mit Butterbroten (Experimentprotokoll von 1990: Wie lange kann ein Butterbrot, belegt mit 1A-Salamie und Butter in einer beheizten Dusche von 28┬░C liegen bleiben? Das Ergebnis ist neu gez├╝chtetes Leben!)
Ja ja, Sportunterricht! Lehrer und Eltern reden immer davon das man doch endlich erwachsen werden sollte und im gleichen Atemzug dr├╝cken sie einem ein Seilchen in die Hand und verlangen von A nach B zu h├╝pfen! Na, wenn das kein erwachsenes Verhalten ist!

Frau R. betrat die Turnhalle. Mit einem L├Ącheln so warm und herzlich wie die dunkelste Ecke der Arktis warf sie uns einen Ball zu. Es lebe der Fu├čball!
Ich hatte mich schon immer gefragt warum manche Menschen mit dem Mannschaftssport nichts anfangen konnten. Schlie├člich schien es ein erhebendes Gef├╝hl zu sein, wenn man einer der 22 erwachsenen Menschen war, die hinter einem kleinen Ball her rennen durfte.
Doch folgen wir einmal als aufmerksamer Beobachter diesem Spiel. Zwei Mannschaften von je neun Sch├╝lern wurden gebildet, die mit Feuer und Eifer an ihre zugeordnete Aufgabe gingen. Als Beobachter w├╝rden wir sehen, das es geschrieen, gekloppt und geschlagen wurde. Einige Diskussionen brachen los und ein Schwerverletzter humpelte vom klapprigen Tor weg. Wenn der Beobachter nicht nur aufmerksam, sondern auch neugierig w├Ąre, so w├╝rde er jemanden fragen, wer denn gewonnen h├Ątte. Er h├Ątte die Antwort erhalten, dass das Spiel nicht einmal angefangen h├Ątte, sondern das immer noch die Frage zu kl├Ąren war, wer anf├Ąngt.

Meinen weiteren Tag gestaltete die Schule mit Matheunterricht. Der Mann hatte schon die gesunde Grenze der 120 verlassen und schien nun langsam aber sicher auf die 200 zu zugehen. Auch er hatte es sich in den Kopf gesetzt uns auszuf├╝llen mit Zahlen, Formeln und reichhaltigem Wissen.

An dieser Stelle sollte angef├╝hrt werden, dass das breite Wissen, welches man versucht zu ├╝bermitteln nichts bringt. Jetzt werden sie sagen das dies eine voreilige Schlussfolgerung ist, doch stellen wir uns einmal vor: Ehemaliger Sch├╝ler dieser Schule steht an der Kasse und wird gefragt wie viel man denn f├╝r ein Produkt bezahlen m├╝sse, wenn man nicht eins kaufe, sondern gleich zehn. Was w├╝rde dann unser imagin├Ąrer Sch├╝ler antworten? RICHTIG! : „Das kann ich ihnen nicht sagen, aber ich kann ihnen einen beliebigen Kreis mit ebenso beliebigen Punkten in einem Koordinatensystem zeichnen und wenn sie dann noch wollen k├Ânnte ich noch zwei Tangenten mit dem Faktor (x/y) anh├Ąngen!“ Dabei m├╝sste er gewinnend l├Ącheln, denn das lernt er ja schlie├člich auch auf einer Schule. Denn, man merke auf: Du wei├čt nichts? EGAL! Das m├╝ssen die anderen ja nicht wissen.
Lehrer halten dies ja schlie├člich auch so, wenn sie versuchen einen Rechner an zuschalten oder als Deutschlehrer den Begriff Orthographie nicht kennen...

Nur im Fremdsprachenbereich, da lernt man wirklich was! Oder unterhalten sie sich nicht gerne ├╝ber die ├ľkologie in Salamanca auf Spanisch?








__________________
Kitty gibt zu bedenken, das alle Rechtschreibfehler in ihren Postings extra sind und lediglich zur allgemeinen Belustigung dienen!!

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hoover
Guest
Registriert: Not Yet

Mein liebes harmloses K├Ątzchen,

wie du merken wirst, sind mir bei deinem Text einige Unklarheiten aufgefallen. Ich habe schon den Eindruck, dass du schreiben kannst, aber ich glaub, dass du bei einigen Stellen zu verkrampft versucht hast, etwas witziges zu finden. Oder du warst von deinen eigenen Gedanken ├╝ber das, was du schreibst, so begeistert, dass du nicht gemerkt hast, dass sie niemand au├čer dir versteht.
Lass den Text mal liegen, les ihn nach fr├╝hestens zwei Monaten wieder, dann wirst du wom├Âglich verstehen, was ich meine.
Das ist nur mein Eindruck, dass da unten soll dir nur eine Hilfestellung sein. Vielleicht hilfts dir ja. Wenn nicht, frag einfach.



Schon der erste Satz ist zu unklar:


Herr C. rannte mit einem Elan und Tatendrang einer toten Eidechse durch die Klasse und versuchte uns in die geheimnisvolle Welt der Ribosome und Mitochondrien einzuweihen.
Ich stellte mir vor, wie er mit seiner Frau im Arm romantisch dieses Adjektiv nicht so stehen lassen, eher die romantische Stimmung r├╝berbringen vor einem Reagenzglas sitzt uns so schmierige Worte wie: ÔÇ×Ach du mein kleines Xylengef├Ą├č!ÔÇť Oder ÔÇ×komm lass uns zusammen das Schwammgewebe der Zellen unserer Liebe Hyperteenieren!ÔÇť In ihr Ohr s├Ąuselt.

Es klingelte. Die Sch├╝ler, motiviert wie eh und je, das ist zwar ironisch, aber hier wie an den meisten anderen Stellen deiner Texte fehlt eine richtige Pointe, bring was besseres rein trotteten zur schuleigenen Turnhalle. Dieses Nebengeb├Ąude der Lehranstalt unterschied sich kaum merklich von anderen Hallen. Der gleiche, kalte, muffige Geruch und der gleiche rotz-gr├╝ne Gummiboden, der jedem Innenarchitekten das Wort ÔÇ×entz├╝ckendÔÇť entlockt h├Ątte.
In den Umkleidekabinen befanden sich Toiletten und Duschen die schon seit dem Mauerfall nicht mehr geputzt worden zu sein schienen. Dort pulsierte das Leben von Kleinstlebewesen und jahrelanger Experimenten mit Butterbroten (Experimentprotokoll von 1990: Wie lange kann ein Butterbrot, belegt mit 1A-Salamie und Butter in einer beheizten Dusche von 28┬░C liegen bleiben? Das Ergebnis ist neu gez├╝chtetes Leben!) Kitty, das ist nicht witzig!!! Das klingt zu gewollt komisch!!! Der Leser sp├╝rt, das gleich eine Pointe kommt, hat Erwartungen und die vernichtest du mit Dingen, die er sowieso nicht versteht.
Ja ja, Sportunterricht! Lehrer und Eltern reden immer davon das man doch endlich erwachsen werden sollte und im gleichen Atemzug dr├╝cken sie einem ein Seilchen in die Hand und verlangen von A nach B zu h├╝pfen! H├Ą??? Na, wenn das kein erwachsenes Verhalten ist! Zu unklar, liebe Kitty!

Frau R. betrat die Turnhalle. Mit einem L├Ącheln so warm und herzlich wie die dunkelste Ecke der Arktis ist die Arktis warm? War das ironisch gemeint? warf sie uns einen Ball zu. Es lebe der Fu├čball! Das ist eigentlich gut, w├Ąrs nicht so unklar
Ich hatte mich schon immer gefragt warum manche Menschen mit dem Mannschaftssport nichts anfangen konnten. Schlie├člich schien es ein erhebendes Gef├╝hl zu sein, wenn man einer der 22 erwachsenen Menschen war, die hinter einem kleinen Ball her rennen durfte.
Doch folgen wir einmal als aufmerksamer Beobachter diesem Spiel. Zwei Mannschaften von je neun Sch├╝lern wurden gebildet im Aktiv bleiben, die mit Feuer und Eifer Feuereifer an ihre zugeordnete Aufgabe besser: ans Werk gingen. Als Beobachter w├╝rden wir sehen, das es geschrieen, gekloppt und geschlagen wurde unklar. Einige Diskussionen brachen los und ein Schwerverletzter humpelte vom klapprigen Tor Spielfeld weg. Wenn der Beobachter nicht nur aufmerksam, sondern auch neugierig w├Ąre, so w├╝rde er jemanden fragen, wer denn gewonnen h├Ątte. Unklar Er h├Ątte die Antwort erhalten, dass das Spiel nicht einmal angefangen h├Ątte, sondern das immer noch die Frage zu kl├Ąren war, wer anf├Ąngt. Du sprichst zu undeutlich, als dass es komisch sein k├Ânnte. Manchmal muss man erst erraten, ob du etwas komisch meinst, ironisch, sarkastisch oder ob du nur im Nebel rumredest und keine Ahnung davon hast

Meinen weiteren Tag gestaltete die Schule mit Matheunterricht. Sprich deutlich, klar, GLASklar. Der Mann hatte schon die gesunde Grenze ??? der 120 verlassen und schien nun langsam aber sicher auf die 200 zu zugehen. Durch die vielen Undeutlichkeiten l├Ąsst du den Leser immer wieder stocken, er begreift nicht, dass er einem Witz folgt und versteht erst, dass du einen erz├Ąhlt hast, als er l├Ąngst vorbei ist und er schon beim n├Ąchsten satz, auf der Suche nach etwas, was er verstehen k├Ânnte. Auch er hatte es sich in den Kopf gesetzt uns auszuf├╝llen mit Zahlen, Formeln und reichhaltigem Wissen.

An dieser Stelle sollte angef├╝hrt werden, dass das breite Wissen, welches man versucht zu ├╝bermitteln nichts bringt. Jetzt werden sie sagen das dies eine voreilige Schlussfolgerung ist, doch stellen wir uns einmal vor: Komma, dass ein oder Doppelpunkt Ein Ehemaliger Sch├╝ler dieser Schule steht an der Kasse und wird gefragt wie viel man denn f├╝r ein Produkt bezahlen m├╝sse, wenn man nicht eins kaufe, sondern gleich zehn. Was w├╝rde dann unser imagin├Ąrer Sch├╝ler antworten? RICHTIG! : ÔÇ×Das kann ich ihnen nicht sagen, aber ich kann ihnen einen beliebigen Kreis mit ebenso beliebigen Punkten in einem Koordinatensystem zeichnen und wenn sie dann noch wollen k├Ânnte ich noch zwei Tangenten mit dem Faktor (x/y) anh├Ąngen!ÔÇť Dabei m├╝sste er gewinnend l├Ącheln, denn das lernt er ja schlie├člich auch auf einer Schule. Denn, man merke auf: Du wei├čt nichts? EGAL! Das m├╝ssen die anderen ja nicht wissen. Oh Gott, oh Gott
Lehrer halten dies ja schlie├člich auch so, wenn sie versuchen einen Rechner an zuschalten oder als Deutschlehrer den Begriff Orthographie nicht kennen...

Nur im Fremdsprachenbereich, da lernt man wirklich was! Oder unterhalten sie sich nicht gerne ├╝ber die ├ľkologie in Salamanca auf Spanisch?

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