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Leselupe.de > Ungereimtes
es soll ein gott sein
Eingestellt am 14. 09. 2009 22:46


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samuel
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es soll ein gott sein
erhaben
├╝ber dem tod
den wir leben
├╝ber den gr├Ąbern
__________________
Es nehmet aber
Und giebt Ged├Ąchtni├č die See,
Und die LiebÔÇÖ auch heftet flei├čig die Augen.

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Franke
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Hallo Samuel!

Wirklich ein Wahnsinnsgedicht in seiner K├╝rze.

Zu den Änderungen, die Ralf schon angesprochen hat, würde ich noch die Wiederholung des Titels im Gedicht vermeiden, bzw. den ersten Vers dann streichen.

Liebe Gr├╝├če
Manfred
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Das Leben ist eine Krankheit der Materie (Thomas Mann)

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samuel
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Danke, Manfred und Ralf - f├╝r Eure Antworten und f├╝r Eure Vorschl├Ąge. Ich werde ├╝ber alles noch in Ruhe nachdenken/f├╝hlen. Nur, Ralf: Dativ ist m├Âglich, Akkusativ auch - es werden dabei allerdings die Akzente ein wenig verschoben.
Bis bald mal, liebe Gr├╝├če, samuel
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Es nehmet aber
Und giebt Ged├Ąchtni├č die See,
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Vera-Lena
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Hallo samuel,

gerne m├Âchte ich verstehen, worum es hier inhaltlich geht.
Ich versuche es einmal:

"es soll ein gott sein"

k├Ânnte hei├čen: Ich will, dass da ein Gott sein soll
k├Ânnte auch hei├čen: man sagt, dass da ein Gott sein soll

"erhaben"

k├Ânnte hei├čen: dieser Gott ist erhaben ├╝ber alles, er steht ├╝ber allem.

"├╝ber dem tod
den wir leben
├╝ber den gr├Ąbern"

k├Ânnte hei├čen: er steht auch ├╝ber dem Tod, den wir erleiden lebendigen Leibes, wenn es uns zu den Gr├Ąbern unserer Verstorbenen f├╝hrt.

Erst wenn ich wei├č, dass Du es so meinst, bin ich in der Lage, diesen Text wirklich zu interpretieren. Erst dann w├╝sste ich, welche Schlussfolgerung hinsichtlich dieses Gottes in Deinem Text enthalten ist.

Vielleicht m├Âchtest Du Dich aber auch gar nicht weiter zum Text ├Ąu├čern, das k├Ânnte ich vollst├Ąndig verstehen. Es gibt Texte, die m├╝ssen f├╝r sich und dadurch f├╝r einen selbst sprechen und dann will man sie nicht erl├Ąutern.

Liebe Gr├╝├če
Vera-Lena


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Der Mensch ist sich selbst das gr├Â├čte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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samuel
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Tod und Gott - und wir

Hallo, Vera-Lena!

Sch├Ân, wie Du die Mehrdeutigkeit der Anfangsverse entschl├╝sselt hast!

Aber diese Mehrdeutigkeit geht noch weiter: "├╝ber den gr├Ąbern" kann sich sowohl beziehen auf "es soll ein gott sein/erhaben" als auch auf "leben" - warum nicht zugleich auf beides?

Zusatzbemerkung:: Was ist das f├╝r ein Gott/soll das f├╝r ein Gott sein, dem all diese Gr├Ąber/Toten egal sind, oder zumindest jenseits seiner Betroffenheit (Er ist "erhaben" dar├╝ber, also von all dem unber├╝hrt.) - und wie leben wir, wenn wir "├╝ber den gr├Ąbern" leben?

Aber mehr will ich jetzt nicht selber interpretieren.

Danke f├╝r Deine Bem├╝hung um meinen Text!

Liebe Gr├╝├če, samuel
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Vera-Lena
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Lieber samuel,

danke f├╝r Deine Antwort! Ich bin immer gl├╝cklich, wenn ich mir Texte, die mich auf den ersten Blick faszinieren, entschl├╝sseln kann. Insofern bin ich sehr erfreut ├╝ber Deine Antwort. Einen Aspekt, den Du hier ansprichst hatte ich zun├Ąchst nicht gesehen.

"Es soll ein Gott sein, den wir leben."

Ja, so kann man es auch lesen.

Wie ist Er uns nun behilflich, damit wir Ihn leben?

Diese Frage steht da und keine Antwort zu finden, ist in vielen Lebenssituationen ├Ąu├čerst schmerzhaft. Wo soll man suchen? Was kann man machen?

Dieser ganze Schmerz ist in diese wenigen Worte eingegangen, aber nicht eingefroren oder eingemei├čelt, er hat dort so etwas wie ein Eigenleben und springt jeden an, der diesen Text liest.

Wunderbar komprimiert hast Du Deine Aussage verdeutlicht.

Liebe Gr├╝├če
Vera-Lena


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