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Leselupe.de > Kurzgeschichten
es soll nichts passieren
Eingestellt am 09. 09. 2002 22:48


Autor
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habicht
Junior Mitglied
Wird mal Schriftsteller

Registriert: Oct 2001

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Mitternacht...
Der Mond verkroch sich hinter einer Wolke, ein paar Sterne. Die Stadt schlief
Vincent war auf den Weg nach Hause. Schlenderte die Stra├če hinauf, m├╝de von seiner Arbeit. In Gedanken versunken versank die Welt rundum ihn in der Dunkelheit. Ein Paar Laternen beleuchteten seine m├╝den Schritte auf den Pflasterstein.
Es war eine verschlafene Stadt. Jeder kannte jeden. Anfangs hatte er Probleme
Vincent kam aus Nigeria, seine Hautfarbe war dunkel.
Am Anfang sp├╝rte er die Blicke in seinen R├╝cken, h├Ârte das Getuschel, wenn er vorbei ging. Am Anfang trauten sie ihn nichts zu, erst mit der Zeit begannen sie ihn zu akzeptieren.
Die Schicht Arbeit war seit einer Stunde aus. Ein Bier mit ein paar Kollegen, bevor nach Hause ging zu seiner Frau, zu seinen beiden T├Âchtern.
Es hatte geregnet und das Licht der Stra├čenlaternen spiegelte sich in den Pf├╝tzen au Stra├čenrand, der Asphalt schimmerte unter der Feuchtigkeit und ganz langsam kam der Mond auch wieder heraus.
Dann ging alles verdammt schnell.
Er hatte sie nicht bemerkt, sie waren ihn gefolgt, als er in die Seitenstra├če eingebogen war. In einigen der Fenster brannte noch Licht. Sie waren schnell n├Ąher gekommen. Sie kannten kein erbarmen.
Als erstes sp├╝rte er einen Schlag gegen seinen R├╝cken, er taumelte nach vorne. Erst jetzt bemerkte er, das er nicht mehr alleine war, wurde je aus seinen Gedanken katapultiert, mitten hinein in Blumenstra├če, ohne Blumen. Mitten hinein in die Stadt, nur wenige H├Ąuser vor seinen zu Hause entfernt. Der schrei erstickte ihn auf den Lippen als er das Knie von einen in seiner Magengegend sp├╝rte. Benommen torkelte er vorw├Ąrts, das Lachen im Ohr.
Es dauerte drei, vier Sekunden bis er schreien konnte.
Einige Lichter gingen aus. Irgendwo wurde ein Fenster geschlossen. Das Licht der Stra├čenlaterne gab ihr gleichm├Ą├čiges Leuchten ab.
Weit kam er nicht, dann stie├č ihn einer zur├╝ck, der sich vor ihn aufgebaut hatte. Viel zur├╝ck... hinein in den Schlag mit den Baseball Schl├Ąger. Etwas krachte in seinen r├╝cken, in seinen Brustkorb.
Sein Schrei hallte von den Hausw├Ąnden wieder.
Wider und wider sauste der Schl├Ąger auf ihn ein. Traf ihn, am Kopf, auf den F├╝├čen, auf den Brustkorb, in die Genitalien.
Inzwischen brannte kein Licht mehr in den H├Ąusern, die die Stra├če rechts und links ziert. War das Letzte Fenster geschlossen. Gespenstisches schweigen herrschte.

Einen Tag sp├Ąter flimmerten die letzten Sekunden von V. ├╝ber die Bildschirme. Ein Amateur hatte es mit seiner Videokammer festgehalten.
Die Nation war entsetzt. Die Einwohner der Stra├če sprachlos, von der Rohen Gewalt, von der Brutalit├Ąt und von der H├Ąrte. Sie kannten alle V. Sie sprachen ├╝ber ihn und alle fanden lobende Worte.
„Er war erst aufgewacht als es schon vorbei war. Er hatte ein Schrei geh├Ârt, als er am Fenster war sah er nur noch einige dunkle Gestalten davon laufen und mitten in den dreckigen Regenpf├╝tzen, am Rand der Stra├če im Licht einer der Laterne hatte er gelegen.“ erz├Ąhlt der Mann, der das Fenster geschlossen hatte.
Es mu├č was passieren, damit nichts mehr passiert. Sprachen die Politiker. Sprachen die Bewohner der Stadt. Sprach der B├╝rgermeister.
4 Wochen sp├Ąter wurden Videokammeras installiert in den Seitenstra├čen, auf den Pl├Ątzen. 4 Wochen sp├Ąter wurde ein zentrales Informationssystem aufgebaut. Sollte sich jemand auff├Ąllig verhalten w├╝rde es der Computer registrieren und Alarm ausl├Âsen. Sollte sich jemand auff├Ąllig verhalten w├╝rde er registriert werden. W├╝rde sein Gesicht, seine Daten gespeichert werden und der Computer w├╝rde immer ein Auge auf ihn haben. 4 Wochen sp├Ąter beschlo├č man eine eigene Einsatzgruppe f├╝r solche Vorf├Ąlle zu installieren.
1 Jahr sp├Ąter war der Gemeinderatsbeschlu├č umgesetzt. 1 Jahr sp├Ąter konnte niemand mehr einen Schritt tun ohne von den Kameras erfa├čt zu werden. 1 Jahr sp├Ąter atmeten die Bewohner auf. Waren die Stra├čen wieder sicher geworden.

Alles was wir wollen ist die absolute Sicherheit das nichts passiert

__________________
*Nachtflug*

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Parsifal
Guest
Registriert: Not Yet

Es soll nichts passieren

Lieber Habicht,

Dein Text k├Ânnte so beklemmend sein, wie das Ereignis, das er beschreibt, aber er ist es aus verschiedenen Gr├╝nden nicht.


  • Den Leser st├Âren die vielen Fehler in Rechtschreibung, Grammatik und Zeichensetzung.
  • Logische Br├╝che bzw. Gedankenspr├╝nge


quote:
...ganz langsam kam der Mond auch wieder heraus.
Dann ging alles verdammt schnell. [...]
Als erstes sp├╝rte er einen Schlag gegen seinen R├╝cken...

Nach dem Satz "Dann ging alles verdammt schnell" erwartet man, da├č sich die Ereignisse ├╝berst├╝rzen - aber es kommen Einsch├╝be, die den Erz├Ąhlflu├č aufhalten. Die folgenden Ereignisse werden aufgez├Ąhlt, statt da├č eine atemlose, rasante Entwicklung einsetzt.
Unwahrscheinlich:wegen eines Vorfalls werden keine Videocameras installiert.
Und noch etwas: Zahlen bis 20 werden ausgeschrieben.

Liebe Gr├╝├če
Peter

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loona
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Hi habicht,

ich schlie├če mich Parsifal an. Eine Runde in die Schreibwerkstatt ist dringend notwendig, auch um die Dramaturgie (Reihenfolge, Spannungsbogen, Dynamik) in den Griff zu bekommen.

Absurd erscheint mir die Message der Geschichte: statt Strafverfolgung ├ťberwachung. Sollte es Gesellschaftskritik sein, dann t├Ąte es der Geschichte gut, die Akzente pr├Ąziser zu setzen.

Amateurfilmer in n├Ąchtlichen Nebenstra├čen? Was hat es mit dem Ohrenzeugen auf sich - der Absatz ist total konfus... Es gibt eine ganze Reihe Fragen, die der Text nicht beantwortet oder auch erst aufwirft. Arbeite dran.

Frohes Schaffen & Gru├č

loona

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habicht
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mu├č zugeben...

der Text ist schlecht und schlie├če mich mal ausnahmsweise den Kritikern oben an, obwohl loona nicht wirklich kapiert hat um was es geht.
Aber Spannungsbogen ist wirklich keiner und irgendwo bin ich auch bei der emotionalen empfindung weit, weit weg von dem, was es h├Ątte werden sollen...

Trash - 0 punkte f├╝r mich ;-)

naja...

mal sehen, vielleicht arbeite ich das ganze irgendwann nochmals auf.

gru├č habicht
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loona
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Re: mu├č zugeben...

quote:
Urspr├╝nglich ver├Âffentlicht von habicht
...obwohl loona nicht wirklich kapiert hat um was es geht.

Dann schreib's deutlicher. ;o)

Aber das sagte ich Dir ja schon.

Gr├╝├če

loona

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