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Leselupe.de > Ungereimtes
escher mandala
Eingestellt am 28. 02. 2018 16:30


Autor
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Mondnein
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    escher mandala


in sich verschlungene
streifen planeten
ein ander versprochener
freundschaft band knoten

die durch ein ander
geflochtenen bahnen
der himmel schrift formeln
im dodeka eder

en penta grammasin
gespiegelte spiele
f├╝nf z├Ąhlige bl├╝ten
kartoffel rosetten

auch pfingstere kugeln
knatsch pinke my lady
lee lullaby baby
chind china rind rosen



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sato bandhum asati nir avindan
hridi pratishya kavayo manisha

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Tula
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Hallo Mondnein

nun wollte ich es doch verstehen

Hier klicken

Beeindruckend! Und lyrisch ├╝berzeugend umgesetzt.

Und kenne jetzt auch den Dodeka Eder...

LG
Tula

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Mondnein
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Phantastisch, Tula, diese Escher-Mandala-Reihe bei Youtube. Wunderbar!

Ich habe mehrere Escherbildb├Ąnde zuhause, aber zum Schreiben dieses Gedichts hier habe ich in meinen Erinnerungen, alten Eindr├╝cken, schon traumhaft abgesunkenen Vorstellungen rumgesucht, aber eigentlich nicht einmal konkret gesucht: es ist kein bestimmtes der vielen vielen Mandalas gemeint, die Escher geschaffen hat.
So sind die Freundschaftsb├Ąnder eher die Bandaufl├Âsungen von K├Âpfen und die M├Âbiusschleifen, die Escher konstruiert hat, aber eben die sind (au├čer dem dreifach gewendeten M├Âbiusband) nicht als Mandala zentriert; und es gibt einen leicht bunten Ikosaeder, aber ich glaube, es gibt keinen Dodekaeder in der Reihe; die stereometrisch ineinandergeschachtelten Vielfl├Ąchner bei Escher sind komplex gef├╝gte Neuversuche, aber da findet sich (auf den ersten Blick) wohl kein Dodekaeder aus zw├Âlf F├╝nfecken. Nur der Blich auf den Ikosaeder, der ein Scheinf├╝nfeck liefert, das aber in der Draufsicht aus f├╝nf Dreiecken gebildet ist, deren Rand ein F├╝nfeck sehen l├Ą├čt, aber der Zwanzigfl├Ąchner ist eben nicht aus diesen F├╝nfecken gebildet, sondern aus den Dreiecken.
Ich spiele also mit Eindr├╝cken von Eschermandalas, wie der Ikosaeder mit Scheinf├╝nfecken spielt.
Besonders krass, "fehlfarben", ist das "pink" der letzten Strophe. Es gibt ja seltene sanfte Farben bei dem Graphiker, aber nie und nimmer ein Magenta-Pink, wie die Kartoffelrosen in der Natur es haben.
Das Gedicht zeigt nur ein "escherartiges" Mandala, keine exakte Escherreferenz. Nur ein Escherecho, dem Escher so viel oder wenig verwandt wie die klangspiegelnde Echo dem spiegelgespiegelten Narcissus.

grusz, hansz


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revilo
???
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Hallo mondnein,das Problem bei diesem Gedicht ist, dass zumindest ich es ├╝berhaupt nicht verstande habe....es w├Ąre w├╝nschenswert gewesen, wenn Du eine kleine Erl├Ąuterung geschrieben h├Ąttest... ich wei├č zwar nat├╝rlich, was ein Mandala ist, aber mit dem Bergriff Escher konnte ich in diesem Zusammenhang nichts anfangen...ich dachte zun├Ąchst spontan an eine gleichnamige Serie aus dem Fernsehen ("Escher"), war mir aber sicher, dass das nicht gemeint war...

Lg revilo
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Manch mal wei├č ich nicht
ob der Tag anbricht oder
ausbricht (revilo)

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Mondnein
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Ja, revilo,

ich dachte erst, verstehe Deine Besch├Ąmung. Und wollte Dich schon tr├Âsten: "Aber das macht nichts, Du kannst einfach den link anklicken, den Tula oben dargeboten hat."

In der Tat ist der Witz, Du w├╝rdest Escher nicht kennen, schon gut. Du wolltest uns ein wenig auf den Arm nehmen.

gru hu husz, ha ha hansz


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Mondnein
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Andererseits, lieber revilo,

mu├č ein Gedicht unabh├Ąngig von Referenzen sein, absolut. Es darf nicht erst dann verstehbar werden, wenn man eine Referenz au├čerhalb des Gedichtes kennen mu├č. Das habe ich bei meiner "Antwort" vorhin zu wenig beachtet.

Und zwar deshalb, weil es eigentlich gar nicht direkt auf ein Eschermandala bezogen ist, nur auf seine Art, Mandalas zu konstruieren vielleicht, aber (wie schon oben gesagt) nicht auf ein bestimmtes, konkretes, das etwa einen Polyeder aus zw├Âlf F├╝nfecken darb├Âte.

Es referiert eben nicht auf ein konkretes Eschermandala.

Das hei├čt: Wenn man sich keine Vorstellungen entsprechend den Bildern der Verse "vormalen" kann, dann ist es nicht viel wert.

Vorne angefangen:
In sich verschlungene Streifen kannst Du Dir gewi├č vorstellen, und da├č die ein Kn├Ąuel bilden, wie ein Wollkn├Ąuel, aber aus mehr oder weniger lockeren B├Ąndern, das geht gewi├č auch noch hin. Nun aus Freundschaftsb├Ąndern.
Wenn die sich ├╝ber den Himmel bahnen (wir w├Ąren dann innerhalb der Kugel), sehen sie wie Schriftz├╝ge aus, je nach Lockerheit. Und wie Schriftzeichen, wenn sie sich ├╝berkreuzen.

Desweiteren geht die Meditation auf die F├╝nfecke eines Dodekaeders ein, der so einer planetoiden Kugel ein- oder umgeschrieben sein kann, sie verselbst├Ąndigt sich gegen├╝ber dem Escher, der eben nicht notwendige Bezugs-Grundlage der Bilder des Gedichts ist.

Und noch einen Schritt weiter in den Escher-fernen "polyedrischen Planeten": zur Bl├╝tenkugel der Pfingstrose, deren Symmetrien in den Binnenreimen und ├ähnlichkeitswortspielen der letzten Strophe gewisserma├čen "freigespielt" werden. Verselbst├Ąndigung eines Planeten, der in seinem eigenen Mittelpunkt den Gravitations-Schwerpunkt hat, wie das nun mal bei Himmelsk├Ârpern ├╝blich ist, als seien sie Eschersche Mandalas.

grusz, hansz


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