Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, müssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5437
Themen:   92203
Momentan online:
262 Gäste und 19 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Gereimtes
fällt der blick ins meer
Eingestellt am 24. 04. 2008 17:28


Autor
Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.
Perry
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Aug 2004

Werke: 1033
Kommentare: 3088
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Perry eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

fällt der blick ins meer


ist dein spiegelgesicht
ein hell schimmender fleck
mit augen lichtlos grau
deine wangen knochig
unter der braunen haut
im fernen himmelblau

scheinen deine haare
als lichter wolkenkranz
ums hohe stirnenrund
in einem algenfeld
voll bärtigem gestrüpp
treibt dein offener mund

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


Franzi
???
Registriert: Apr 2008

Werke: 53
Kommentare: 814
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Franzi eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Hallo, Perry,
weiß nicht, ob ich mir zuviel herausnehme, wenn ich mir einbilde, dein Gedicht könnte mit dem von Nov. 2004 (Der Tod hat ein stummes Gesicht) etwas zu tun haben?
Ich finde deine Zeilen ein bisschen erschreckend (bis gruselig), das Lyrische Ich scheint verfolgt zu sein von Bildern. Ein offener Mund im Meer (Meer = für mich Metapher für Sterben) möchte vielleicht noch ganz viel sagen, aber das Wasser spült alles fort, und die Algen wuchern alles zu und überdecken es.
Ich finde es eindrucksvoll!

Grüße,
Franzi
__________________
"Actions speak louder than words."

Bearbeiten/Löschen    


Perry
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Aug 2004

Werke: 1033
Kommentare: 3088
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Perry eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Hallon Franzi,
danke für dein intensives Hineinspüren. Also bewusst hat der Text nichts mit dem anderen Gedicht zu tun. Thematisch ist es eine Selbstbetrachtung des LyrIch im Spiegelbild des Meeres (Lebens). Es zeichnet das Abbild eines gelebten Lebens, wobei die braune Haut und das ferne Himmelblau durchaus noch Segel setzt.
LG
Manfred

Bearbeiten/Löschen    


Zurück zu:  Gereimtes Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.


Leselupe-Bücher



Amazon



Facebook


Werde Fan der Leselupe auf Facebook!