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Leselupe.de > Gereimtes
fantasie
Eingestellt am 13. 02. 2004 01:47


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Venus
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fantasie

lausche deinem flĂĽstern
tauch in dich ein
schrei meine träume
willig

besauf mich an dir
ersticke in lust
verleugne alle vetos
versinke in frauraum
ignorier alle werte
und geh’

hemmungslos offen
in dir unter


© Venus
(01.03)

__________________
den wind im rĂĽcken, sterb ich mich ein
in den groĂźpassat -
und lebe erst recht

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Daniel Mylow
Guest
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Liebe Nachtschwärmerin,
schön ist sie, deine Fantasie, auch wenn sie sich ihre Flügel verbrennt...
Was mir nicht gefallen hat: statt "ersticke" vielleicht besser: vergehe/sterbe, weil "ersticke" eine gewisse Konkrektheit hat und du dich aber gerade auf einer Reise in die Unendlichkeit befindest? "frauraum" ist kein wirkliches venus-Wort? Klingt wie aus dem Thesenpapier eines feministischen Kampfkommittes, das gerade die Eliminierung aller männlichen Wesen beschlossen hat-graus!! Und das "darin" am Schluss find ich zuviel- worin denn sonst? Und was ist "darin"? Kriegt´s trotzdem ne klasse Bewertung! Liebe Grüße, Daniel Ach so, statt "frauraum" vielleicht versinke in mir/dir?

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Wilhelm Riedel
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Liebe Venus,
ich folge gern deinen Versen: lausche deinem flüstern/ tauch in dich ein/schrei meine träume.
Dann kommt das erste Bedenken: Wieso "willig"? Das hört sich nach Unterwerfung an. Als könnte etwas anderes besser sein.
"betrink" würde ich lieber hören als "besauf". "werde trunken" noch lieber.
Dann wird der Widerstand immer stärker: Woher kommen die Vetos?
Alles läuft bei mir darauf hinaus: Wieso werden alle Werte geleugnet? Werden sie nicht gerade gefunden? Und die Unwerte verworfen?

Liebe GrĂĽĂźe
Wilhelm
__________________
Wilhelm Riedel

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Venus
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Lieber Daniel,

dich les ich immer besonders gern.
Du rentierst dich

Unter uns zwei „Waschweibern“, jetzt erzähle ich dir was.
Venus stellt hier seit einer gewissen Zeit ein. Sie begann mit einem ihrer allerersten Werke, einem lausigen Geschichtchen (welches du auch kommentiertest). Da war das feedback noch grandios. Da konnte man verbessern, erklären, aufzeigen, deuten...
Dann hat Venus (das Luder ) peu a peu neue Werke eingestellt. Und es ward Nacht.
Bedeckte Ruhe, zarte Kommentare, Hilflosigkeit (manchmal)...

Letzte Nacht hat Venus (das Luder) wieder einen alten Text platziert. Und da schau mal einer an!

Ich freu mich so ĂĽber deinen Kommentar! Danke!
Ich habe den Text nicht überarbeitet, weil mir dazu wirklich nichts einfiel. Mir fehlte aufgrund der „anderen“ Sinnzeit der Bezug.
Das gefällt mir jetzt, was du damit versuchst!

Einzig, der Frauraum.
Das mag jetzt bestimmt einfach emanzig klingen (ich grins grad eben ordentlich!), doch sei ganz (be)ruhig(t), was immer das ist, im negativen Sinne bin ichs nicht...

Frauraum.
Hier will (wollte) es schon um Fantasie gehen.
Im deutlichen Sinne also um Masturbation. Ergo dein „versinke in dir“ soll da nicht hin. Die „Gute“ macht das ganz alleine...
Es ist natürlich schlecht für mich, wenn dir mein Wortgespielst nicht gefallen will, an dem ich einzig festmachen kann, dass das Fräulein hier alleine zuwege ist. Ach, und dann hänge ich natürlich an dieser, meiner Wortgeburt. Echt, Daniel!
Ich würde das, bittschön, gern so lassen.

Alle deine anderen Anmerkungen möchte ich bitte heut Nacht mit ins Bett nehmen. Keine Sorge, ich schlaf nur drüber! Sie sind mir wertvoll!

Danke,
sagt Venus und grĂĽĂźt dich recht lieb

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Venus
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Lieber Wilhelm,

ganz herzlichen Dank, fĂĽr deinen Besuch und deine kritischkonstruktiven Anmerkungen.

Ich denke, jetzt geht’s uns beiden einfach ähnlich. Das darf und soll sein! Wir finden die Schnur zum Nabel nicht.

Zwei Dinge:
Der Titel: Fantasie
und Frauraum

Das lyrische Ich will willig sein. Es will genau das tun, was es will, wovon es träumt.
Gerne! Auch und eben die „Unterwerfung“, wenn du so willst! Es kapituliert vor sich selbst (der eigenen Lust) und dem „Rufen“ = Flüstern (Locken). Es ist erregt. Und wird/will sich nicht dagegen wehren.
Ganz im Gegenteil. Es puscht sich!

„Ich“ besauf mich an dir“
„Ich“ erstick an dir“
„Ich“ ignorier alle Werte/Vetos (Einwände) = mir ist alles egal! Wirklich egal ob es „euch“ recht ist, ich mach es mir selbst. Weil es das ist, was „es/ich“ (jetzt) will.
Hier möchten keine Hemmungen mehr sein.
Kein „zartes“ „lass mich dich trinken“, nein, dieses lyrische Ich hat die „ordentliche Zartheit“ abgelegt und ist hemmungslos (verzeih: offen).

Aber wie so oft, lieber Wilhelm, ist der Wunsch der Vater des Gedankens. Eure Anmerkungen sind mir wichtig. Sie helfen mir, mich selbst zu ĂĽberdenken und gemessen an der Ressonanz die Wirkung zu erahnen.

DafĂĽr, bin ich aufrecht dankbar!

Ich werde deine Gedanken ganz bestimmt gerne mit in meine „Überdenkphase“ nehmen! Sie sind mir wirklich wichtig.

Herzliche GrĂĽĂźe,
Venus


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IKT
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo liebe Venus - laß den "Frauraum" bloß stehen! Gerade den finde ich einmalig gut, und (ohne dass ich Deine Erklärungen vorher gelesen hatte, war ich bei der Deutung auf der richtigen Spur! (Was mich natürlich freut. Anscheinend verstehe ich Deine Gedanken doch!)
"Besauf mich an dir" - nun gut, hört sich nicht unbedingt lyrisch an, aber ist soviel mehr als nur "betrink" mich.
Und ist nicht jedem (fast jedem) schon mal vor Lust die Luft weggeblieben? Also ist man nicht quasi "vor Lust erstickt"? Natürlich nicht wörtlich zu nehmen, sonst hätte man das Ganze ja nur 1x und könnte auch kaum drüber schreiben! Also zusammengefaßt: In Deinem Werk hat "Frau" sich endlich selbst gefunden! (Was durchaus nicht heißt, das "Mann" überflüssig ist lieber Daniel!)

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