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Leselupe.de > Experimentelle Lyrik
federweiße lügen
Eingestellt am 28. 11. 2007 21:13


Autor
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ganji
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Mar 2005

Werke: 56
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federweiße lügen suchen vergeblich
im rotgetränkten
spinnennetz
nach antworten

verloren habe ich mein grünes auge

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Milko
Autorenanwärter
Registriert: Nov 2006

Werke: 284
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irgendwie

bringt die kürze
und das gefieder
die worte erinnert
wieder
aber irgendwie kommt es
über einen Spannungspunkt nicht hinaus

wie die feder
nie ganz rein

aber hielt mich kurz fest
gm
__________________
gedachtDenn die Einen sind im DunkelnUnd die Andern sind im LichtUnd man siehet dieIm LichteDie im Dunkeln sieht man nichtBerthold Brecht

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Bernd
Foren-Redakteur
Routinierter Autor

Registriert: Aug 2000

Werke: 2247
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Wir haben direkt genannt die drei Farben weiß, rot und grün.

Weiß ist das Spinnennetz. Weiß waren die Weißgardisten, weiß steht (mit Spinnennetz) auch für ein Lügengewebe.

Der Federweiße macht trunken und unbesonnen.

Rot ist das Blut, die Liebe, sind die Rotgardisten, ist die Rose als Symbol der Liebe.

Aber das Spinnennetz ist rot getränkt, mit der Farbe des Blutes. Es ist jemand hineingeraten. Aber er wurde nicht ausgesaugt. Die Spinne war es nicht. Vielleicht wurde sie selbst Opfer.

Das grüne Auge ist verloren. Grün steht für die Natur, für die Erhaltung des Lebens, für Salat, für Umwandlung von Kohlendioxid in Sauerstoff. Für friedliche Lösungen.

Das grüne Auge verloren in Kämpfen. Bombenwetter.
Den grünen Blick verloren. Die Lebensgrundlagen spielen keine Rolle mehr. Blindheit greift um sich.

So ergibt sich das Rot im Spinnennetz, das die Natur überschwemmt als Symbol des Todes und des Todes der Hoffnung.


Der Spinat ist alle.

__________________
Copy-Left, samisdada, Dada Dresden

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