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Leselupe.de > Ungereimtes
flüchtige unterkunft
Eingestellt am 22. 01. 2010 18:07


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Karl Feldkamp
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bitte bleib

januarwind
lässt mich mit ängsten
zittern dringt
durchs gewebe
wesens fern von mir
versuch bei
heimlichem bewohnheitsrecht
würde ich mich
in deine arme nehmen
und warten

bis die kirschbäume
endlich wieder
blühtenschnee verstreun

__________________
Bei jedem Irrtum hat die Wahrheit eine neue Chance.

Version vom 22. 01. 2010 18:07
Version vom 25. 01. 2010 14:58

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lapismont
Foren-Redakteur
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Moin Karl,

es ist ja auch reichlich verschlüsselt und gebrochen.

quote:
wesens fern von mir
versuch bei
heimlichem bewohnheitsrecht

wesensfern schreibst Du auseinander und ich rätsel sofort, warum.

versuch -> Verb oder Substantiv?

bewohnheitsrecht - das ist schon eine schöne Verfremdung, aber ich kann keinen wirklichen Zusammenhang herstellen.

Meine Interpretation geht so in Richtung: Vater darf sein Kind am Wochenende besuchen und wird mit demselben Frost empfangen, wie er draußen herrscht und hofft, dass die Pubertät beide wieder zusammen bringt.

cu,
lap
__________________
Kunst passiert.

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Karl Feldkamp
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Hallo lapismont,
Danke für deine Auseinandersetzung mit meinem Gedicht.
Nun, ein bisschen rätseln sollte m.E. bei jedem lyrischen Text möglich sein.
Deine Assoziation trifft es recht genau. Das Lyr-Ich ist tatsächlich ein Kind, das sich aus mangelnder Elternliebe nicht wirklich mögen kann. Wer weiß, was hinter dem Erlkönig für eine Biografie steckt???)
Herzlich Grüße
Karl

__________________
Bei jedem Irrtum hat die Wahrheit eine neue Chance.

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Perry
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Hallo Karl,

stilistisch gefällt mir der Text gut, bis auf das "wesens fern", das mir in der Getrenntschreibung keinen rechten Sinn liefert. Inhaltlich dominiert das Wort "bewohnheitsrecht", das mich in meiner Auslegung als Liebes-/Frühlingssehnsuchtsgedicht eher stört, als dass es eine schlüssige Bildauflösung in Richtung Kind getrennter Eltern eröffnet.
LG
Manfred

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Carina M.
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Lieber Karl,

ich habe es auch als ein Liebesgedicht gelesen und war ein wenig erstaunt über deine Auflösung.

Als was auch immer, mir hat es sehr gut gefallen.
(Wesens fern = die Ferne eines Wesens) Obwohl sicherlich kein Unwesen gemeint ist oder doch?

Hmm Grübel.

Lieben Gruß,
Carina
__________________
Alles was ich schreibe ist haschen nach Wind

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revilo
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LyrI soll ein Kind sein?? Das habe ich mir bei allem guten Willen nicht erlesen. Ich hielt es für einen ( Trennungs -) strich, den ein verbitterter Erwachsener zieht........LG revilo

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Karl Feldkamp
Routinierter Autor
Registriert: Aug 2006

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Hallo revilo,
auch Erwachsene sind (wenigsten zum Teil noch) Kinder... .
Gruß
KJarl
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