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Leselupe.de > Experimentelle Lyrik
folge-richtig (konkrete poesie)
Eingestellt am 15. 07. 2011 18:16


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rogathe
Routinierter Autor
Registriert: Feb 2011

Werke: 250
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Wirklichkeit
Traum

Wirklichkeit
Traum

Wirklichkeit
TRAUM

Wirklichkeit
TrAUm

Wirklichkeit
rAUm

Wirklichkeit
rAU

Wirklichkeit
AU

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Ralf Langer
Routinierter Autor
Registriert: Sep 2009

Werke: 304
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hallo rogathe,

bleibe schon beim ersten von zwei worten
hängen und frage mich:
was ist das "wirklichkeit"?

zuersteinmal:
ein substantiviertes adjektiv, das die sammlung
von allem was wirklich ist, meint.

und wirklich? ist das dasselbe wie real?
was ist wirklich, was unwirklich?

alles was wirkt ist wirklich, also bin ich bei
"wirken".
wirken ist etymologisch eine spezielle form des
wortes "werk".
ein werk ist etwas geschaffenes.
also ist wirklichkeit die folge aus allem geschaffenen!?
wie wirkt das auf dich?
auf mich kompliziert...

vom traum ganz zu schweigen.
was hat das mit dem stück zu tun? nichts! alles!

ich habe mich jetzt irgendwie "selbst-verwirklicht"
"AU"

ralf
__________________
RL

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Architheutis
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo rogathe,

hmpf. Bin einigermaßen perplex ob deines Textes.


Wenn "Wirklichkeit" die Folge ist, muss es eine Ursache dessen geben. Die Ursache wäre das wohl das Leben an sich, dass Ergebnis/die Folge das, was wir Wirklichkeit nennen.

Der Traum ändert seine Größe und Gestalt und endet in Schmerz (so verstehe ich das "Au"). "Richtig" verstehe ich hier als zwingende Schlussfolgerung unserer Träume.

Das heisst übersetzt:

Unser Leben erschafft eine Wirklichkeit, welche allein schmerzhafte Träume gebiert. Die Ausschließlichkeit des Schmerzes wird dadurch bedingt, dass unser Leben ein einziger Schmerz ist.

In was für einer Welt leben wir, werter rogathe? Sind dies deine Unkenrufe zum Abgesang unserer Realität? :-)

Gruß,
Archi

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Bernd
Foren-Redakteur
Routinierter Autor

Registriert: Aug 2000

Werke: 2248
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Jedes Wort enthält zugleich sein Gegenteil, denn man kann es nicht denken, ohne sein Gegenteil mitzudenken. Wirklichkeit - in Opposition sind Unwirklichkeit, sind Träume, sind Gedanken und Gefühle. Sie sind aber in sehr unterschiedlicher Weise unterschiedlich.
So ist ein Traum zugleich Traum und als solcher wirklich, ohne in jedem Fall Wirklichkeit zu erreichen, aber auch das ist relativ. Der Traum ist wirklich. Wirklichkeit existiert im Raum. Raum kann man nicht denken, ohne die dazu in Opposition stehende Zeit, Raum und Traum sind nicht ewig, bewegen sich, ändern sich, auch wenn man es nicht sogleich bemerkt, unter der Oberfläches brodelt es. Und es zerstört, es stört, es reibt sich, verliert und bröckelt, bereitet Schmerzen, die Wirklichkeit werden, wenn der Traum wirklich wird, aber auch im Traum selbst, dargestellt durch den Laut "Au!". Und obwohl er fehlt, sind auch "A!" und Stille vorhanden, in die das Gedicht übergeht, als Gedicht Teil und Gegensatz der Wirklichkeit.
__________________
Copy-Left, samisdada, Dada Dresden

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