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Leselupe.de > Gereimtes
formt sich ... etwas (?) - ohne Titel
Eingestellt am 05. 05. 2003 06:27


Autor
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manon geneviève
???
Registriert: Apr 2003

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Dunkelheit durchwächste die Glieder,
leben f√ľr einen Traum,
gleiche Gedanken kehren Wieder,
Vorstellung frisst den Raum.

Ideen formen sich,
Tataendrang durchzuckt die Glieder,
tritt vor des Taugenichts Gericht.

Wendet;
bebend.

Zerstört durch das Licht.



[20.5.2002]
__________________
..life is ironical because i don

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manon geneviève
???
Registriert: Apr 2003

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hallo, mich w√ľrde wirklich interessieren, was ihr von diesem gedicht haltet. bewertung sagt ja immer nicht so viel aus. mich interessiert, was ihr inhaltlich dazu zu sagen habt. ist es nachempfindbar oder gar nicht verst√§ndlich? seht ihr irgendetwas anders? es handelt von so etwas wie geburt und tod von etwas neuem, kann man ds sehen?

adios
mg
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blaustrumpf
???
Registriert: Mar 2003

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wie sag' ich's...

Hallo, manon geneviève

Tscha, du willst Ehrlichkeit. Das wird jetzt gleich ein bisschen weh tun, sagte der Zahnarzt...

Wirklich etwas mit deinem Gedicht anfangen - tut mir leid, das konnte ich nicht. Mehr als ein "je, nun..." ist einfach nicht drin, auch nicht beim wiederholten Lesen.

Vielleicht denke ich zu pragmatisch, aber beispielsweise die Gleichzeitigkeit von "Wendet; bebend" und "Zerstört durch das Licht" will mir nicht einleuchten. Was zerstört ist, kann nicht mehr wenden.

Was bitte, soll "durchw√§chste" hei√üen? Meinst du "wuchs durch"? Der anschlie√üende Zeitwechsel irritiert mich √ľbrigens mehr als n√∂tig.

Und wenn ich schon dabei bin: "Tataendrang" soll vermutlich "Tatendrang" sein, richtig? Woher kommt eigentlich plötzlich der Taugenichts, und taugt er so wenig, dass er nur diese eine Erwähnung wert ist?

Und damit dann das Bohren aufhört und es langsam wieder gut ist: "Vorstellung frisst den Raum" - das finde ich ein sehr interessantes Sprachbild.

Leider ist das dann aber auch die einzige Nachricht, die mich selbst freut. Je, nun...

Freundliche Gr√ľ√üe von blaustrumpf
__________________
Daf√ľr bin ich nicht aus dem Schrank gekommen, um mich in eine Schublade stecken zu lassen.

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manon geneviève
???
Registriert: Apr 2003

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hallo blaustrumpf

ist schon gut so, du machst mich ja nicht nieder, ist kritik und damit kann ich leben. bist doch ehrlich. das ist mir tausend mal lieber, als dass keiner antwortet, damit kann ich n√§mlich nichts anfangen. daf√ľr, dass hier einfach wieder was verschwindet, nachdem ich' reingestellt habe, war es ja nicht gedacht. dann h√§tt ich's auch behalten k√∂nnen. also im grunde danke f√ľr deine antwort.
nun zum inhalt.
hatte mir schon gedacht, dass man das ziemlich schlecht nachempfinden kann. das liegt wohl daran, dass ich zwar einen vorgang darstelle, aber keinen realen. einen, den man wohl auch nich so einfach ins bildliche √ľbertragen kann. da gehtes eher u gef√ľhle.
ein zeitenwechsel ist da nicht drinn. durchwächste soll einfach nur durchwächst heißen, da war ein e zu viel.
nat√ľrlich kann etwas bebend wenden, wenn es zerst√∂rt wird. sicher nicht mehr danach, dennoch dabei. das allerdings habe ich nicht gemeint. eher so: zerst√∂rt durch das Licht, ist eine art schlusstrich. du siehst in dem gedicht, wie sich etwas aufbaut, nicht unbedingt gut oder schlecht, nicht zu bewerten, deshalb dunkel. irgendetwas fremdes, unklares. und das nimmt besitz vom k√∂rper - das ist nat√ľrlich ein bild. in wirklichkeit ist es eine idee, die sich formt. deshalb auch "vorstellung frisst den raum", denn sie nimmt raum weg, freiraum. gleiche gedanken kehren wieder, das ist ein nicht sehr sch√∂nes gef√ľhl, vielleicht kennste du das. da kann die sache, an die du denkst noch so sc√∂n sein, aber wenn du sie zu oft denkst, ist das schei√üe. dieses Neue, Unerwartete, Undefinierbare nimmt also raum in einem in anspruch und tr√§gt auch schon erste "fr√ľchte", also die hier k√∂rperlichen reaktionen, wie zuckende muskeln. tatendrang (da hatte ich mich verschrieben - das passiert mir √∂fters) bedeutet, dass sich dieses Neue nun irgendwie entladen muss. und tritt dabei unweigerlich vor des taugenichts gericht. damit meinte ich die gesellschaft als spiegel. die gesellschaft reflektiert ja all unsere aktionen. bewertet sie. ein gericht ist auch ein unsch√∂ner ort. du musst dort ganz ruhig sein und abwarten, was andere √ľber dich sagen. urteil: zuchhaus oder freispruch oder todesstrafe? genosse dunkelheit bekam die todesstrafe. er wendet bebend, d.h. er dr√ľckt und schl√§ngelt sich, f√ľhlt sich unwohl. und pl√∂tzlich: der richterspruch verk√ľndet das urteil: ZERST√ĖRT DURCH DAS LICHT!!
warum licht? licht ist das gegenteil von dunkelheit. dunkelheit steht hier f√ľr das neue, unbekannte. licht dementsprechend f√ľr scheinheiligkeit.
ich wei√ü nicht, wie sehr all dies mit diesem gedicht r√ľberkommt. es ist, wie gesagt, ausdruck eines gef√ľhls, w√ľrde mich sehr interessieren, ob das andere auch kennen. ich hatte mit diesem gedicht nie die absicht, das gef√ľhl zu erkl√§ren, wie ich es gerade ebend tat. ich wollte es viel mehr subjektiv √ľbermitteln - wenn √ľberhaupt, ich hatte es ja damals f√ľr mich geschrieben.
und wo ich schon dabei bin: ich hätte da mal noch eine frage: und zwar: glaubst du, oder glaubt ihr, dass sich der schreibstil dadurch sehr verändert, wenn man sich dabei bewusst ist, dass man was man schreibt vielleicht hier ins forum stellen will?

allen schönen tag noch.
mg
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blaustrumpf
???
Registriert: Mar 2003

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Hallo, manon geneviève

Upsi, ein einfacher Dr√ľckfehler... Jaja, wenn man zu verkopft an einen Text rangeht, dann ist das leicht Essig mit dem intuitiven Begreifen.

Zwar spricht dein Text auch nach deiner Erklärung nicht wirklich zu mir. Aber das ist ja nicht das Ende der Welt oder gar der Dichtkunst...

schnell noch eine Antwort auf deine Frage, ob sich das Schreiben ver√§ndert? Meines nicht. Das liegt vermutlich daran, dass ich eigentlich nie "f√ľr die Kladde" schreibe.

Schönen Gruß von blaustrumpf

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Daf√ľr bin ich nicht aus dem Schrank gekommen, um mich in eine Schublade stecken zu lassen.

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