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Leselupe.de > Kurzgeschichten
fortsetzung 3b..leider nicht viel..sorry
Eingestellt am 11. 06. 2001 22:40


Autor
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zettelstraum
Bl├╝mchendichter
Registriert: May 2001

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Eine Zeitlang gab es nichts, was auf eine Ver├Ąnderung h├Ątte schlie├čen lassen k├Ânnen. Erst ein Knarzen von Holz gab ihm den Eindruck, da├č sich eine Person n├Ąhere. Sollte einer der M├Ąnner oder vielleicht sogar Thomas ihn suchen? Gab es irgendeine Form der ├ťberwachung des Gartens?
Weich wurde ihm in den Knien, wie beim ersten Mal als er sie sah. Schnell versuchte er sich in die dunklere Ecke zu zw├Ąngen, damit sie ihn nicht sehen k├Ânne. Er wollte sich einen Vorteil erhaschen, indem er sie ├╝berraschte und nicht umgekehrt er der ├ťberraschte w├Ąre. Seine Augen verfolgten sie, ja, es war die Prinzessin, wie sie mit ihrer Katze an ihm vorbeischritt und dabei all die Blumen und Farne betrachtete, die ihren Weg s├Ąumten. Sie schien sich nicht beobachtet zu f├╝hlen, denn bei einem kurzen B├╝cken konnte man einen Blick auf ihre helle Haut erhaschen, was sicher nicht in dem Sinn einer Prinzessin stehen durfte.
In jenem Moment trat er auf die B├╝hne des Geschehens und begr├╝├čte die Prinzessin: ÔÇ×Gn├Ądigste, mir erschien einer dieser wichtigen Besonderheiten aufzufallen, der uns in die Welt der vertrauten Geheimnisse schicken k├Ânnte."
ÔÇ×Florian, wie kann man sie hier finden?!"
Ihr Gesicht schien die Wahrheit spiegeln zu wollen, indem sie einen leichten Schreckenseindruck aufsetzte.
ÔÇ×Es ist kein Zufall, meine ich, da├č man mich hier finden kann. Haben Sie mich nicht hierher befohlen?"
ÔÇ×Nicht zu jenem Zeitpunkt, nicht an jenen Ort."
ÔÇ×Wir mu├čten unser Gespr├Ąch damals sehr abrupt beenden, vielleicht sehnt es mich, vielleicht auch Sie, dieses fortzusetzen."
Die Prinzessin war auf einige Schritte vorausgegangen und schien damit zu signalisieren, da├č ihr der Vorschlag angenehm war.
ÔÇ×Kennen sie das Leben eines verlorenen J├╝nglings, der sich aufmacht das zu finden was man vielleicht Gl├╝ck nennt?"
ÔÇ×Gl├╝ck ist nicht das einzige wichtige Gut, dem man zu folgen hat. Aber das Leben eines verlorenen J├╝nglings m├╝ssen sie doch nicht f├╝hren, sie haben doch ihre Phantasie."
ÔÇ×Wenn Phantasie nun ein Traum ist, dann ist das Leben doppelt schwer. Sehen denn nicht gerade an diesem Garten, da├č das Leben so sch├Ân sein kann, so einfach? Hier bl├╝ht alles, hier treibt es einem eher zum Genie├čen denn zum Gr├╝beln. Ich w├╝├čte nicht, ob ich hier wahre Kunstwerke schaffen k├Ânnte."
Sie hatten sich mittlerweile auf eine Bank gesetzt und die Prinzessin lauschte mehr den Worten Florians als ihm Ratschl├Ąge zu erteilen. Zeitweilens kraulte sie ihre Katze und sagte ein leises `Ja┬┤ beziehungsweise `Ich wei├č nicht.┬┤.
Florian f├╝hlte sich durch ihr offenes Ohr getr├Âstet und vermochte so viel zu erz├Ąhlen.
Am Nachlassen der Springbrunnent├Ątigkeit sah die Prinzessin, da├č es Zeit war, diesen Ort wieder zu verlassen.
ÔÇ×Florian, seien sie mir nicht b├Âse, aber ich mu├č jetzt gehen. Wenn sie m├Âchten, dann ├╝berraschen sie mich wieder einmal. Einen sch├Ânen Abend noch."
Florian stand auf, verneigte sich kurz vor ihr und lie├č sie wieder aus seinem Antlitz verschwinden. Er hoffte, da├č ihr Schweigen ├╝ber seine ├╝berraschende Anwesenheit einer au├čerordentlichen Genehmigung entsprach und da├č ihn keiner am Abend w├╝rde darob ansprechen.
Dies geschah auch wirklich nicht. Nicht einmal wurde von den Anderen angesprochen, da├č er an jenem Tage einen au├čerordentlichen Appetit beim Abendbrot zeigte. Nur Thomas war an jenem Abend kurz angebunden, was ihn davon abhielt jenem von seinem `Verbrechen┬┤ zu berichten.
Am Hof des Bauers hatte man Tage und N├Ąchte damit verbracht, die R├╝ckkehr des Sohnes geb├╝hrend zu feiern und so brauchte es Wochen, da├č man sich an Florian erinnerte, insbesondere an das Versprechen, sich gegenseitig Besuch abzuleisten. Also machte sich der Bauer auf, den jungen Mann, der ihm die Kunst des Schnitzens nahe bringen wollte, aufzusuchen, um ihn f├╝r einen n├Ąchsten Arbeitsabend anzuwerben.
Im Schlo├č gab es keine Schreinerei und so hatte Florian sich nicht daran erinnern lassen k├Ânnen, da├č sein Talent verderben k├Ânnte, wenn seine einzigen Gedanken um die Prinzessin schwirrten. Nun aber sah er sich damit konfrontiert und versprach dem Bauer hochheilig, da├č er in den n├Ąchsten Tagen vorbeikommen w├╝rde, um das Schachspiel gemeinsam zu vollenden. Der Bauer zeigte sich erfreut und bei einem anschlie├čenden Gezecht in der Schlosswirtschaft kam man auch auf Marien zu sprechen. Nat├╝rlich vermisse sie ihn, hoffe, da├č sie ihn wieder einmal auf einem Spaziergang begleiten k├Ânne. Florian lie├č ihr durch den Bauer ausrichten, da├č er ihr alles erz├Ąhlen wolle, wenn er in den n├Ąchsten Tagen zu Besuch kommen werde.


P.S.: sorry..es sind noch 10 seiten und es wird viel passiern,wie bei den meisten geschichten anders als man denkt,doch mir fehlt die zeit vor lauter arbeit..ich streng mich an

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lara_star
Hobbydichter
Registriert: May 2001

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Hm

schreibst Du immernoch von Deinen Notizen ab?
Ich finde teilweise zieht es sich und teilweise ists dann absurd kurz.
Es klingt einfach als hastest Du an etwas vorbei um auf den Punkt zu kommen, aber Du nimmst Dir nicht die n├Âtige Zeit hier oder dort zu verweilen. Wenn es SO! verboten ist dann und dann im Garten zu sein, wieso ist sie kein bischen b├Âse?
Und wieso darf er als einfacher Bauernbursch und G├Ąrtner so larifari mit einer Prinzessin verkehren?
Und mal vergeht die Zeit superschnell und dannwars doch weider blo├č a Woche.
Die Idee ist sehr nett und auch spannend, aber es klingt halt, ich wiederhol mich, ich wei├č, eben so, als h├Ąttest Du das Ende im Kopf gehabt und Dir nicht die Zeit f├╝r die Zwischenstationen genommen.
Das Gespr├Ąch im Garten war ja echt ...
naja, strange.
So long,
Lara_Star

__________________
the trick is to keep breathing - Garbage

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zettelstraum
Bl├╝mchendichter
Registriert: May 2001

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hast???

hasten??? f├╝r meine art von geschichten ist es eine ziemlich lange, und wenn du die n├Ąchste fortsetzung liest, siehst du, da├č der garten von einer grundidee getragen ist, die keineswegs mit hasten zu tun hat.
allerdings mu├č ich sagen, da├č ich kein freund der unn├Âtigen ausschweife bin, daf├╝r ist der herr konsalik zust├Ąnding.
das leben ist zu kurz, um sich lange bei nebens├Ąchlichkeiten aufhalten zu sollen. ist mein denken.
in this believing i wish u a nice meeting with the poet.
when time will come.

;-) chris

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