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Leselupe.de > Tagebuch - Diary
fressen
Eingestellt am 11. 06. 2006 20:07


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plosiv
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28.03.06 Fortsetzung
- Habe gerade eine Fressattacke beim Mittagessen gehabt und das erste Mal seitdem ich hier bin mehr gegessen, als mir gut tut. Und jetzt will ich S├╝├čigkeiten, obwohl mir schlecht ist. Gedanken zu den Mandalas: Ich male immer dasgleiche Muster in verschiedenen Farben aber einfarbig aus. Will ich mich immer in den selben Situationen neu ausprobieren, indem ich die Situationen anders wahrnehme?
Man steigt niemals in denselben Fluss, aber die Badeszenen ├Ąhneln sich!
31.03.06
Ich kann mich schwer konzentrieren. Gestern litt ich an Wortfindungsst├Ârungen und ich dachte, ich w├Ąre in Watte gepackt und alles um mich herum w├Ąre viel zu schnell. Mein Selbstwert ist vollkommmen aus den Fugen geraten. Ich habe meinen Punkt entdeckt und etwas stellt sich daf davor und verwirrt mich. Ich habe in der Bewegungstherapie mich gefunden und eine Art W├Ąchter schiebt mich f├╝r mich wieder in den Nebel zur├╝ck. 'Selbstwert' ist so unbegreiflich, ein Schlagwort nur, und doch lassen sich Situationen aufdecken, die eng damit verbunden sind:
Meine Verzweiflung, wenn S. nicht mit mir schlafen will.
Mein ├ťbergewicht, um wenigstens dann wahrgenommen zu werden.
Meine Verzweiflung oder tiefes 'Ber├╝hrt-Sein' ├╝ber das sehr gute Zeugnis von A..
Meine Wut ├╝ber meine berufliche Situation, mein hadern und Aushalten ├╝ber das System.
Meine Angst keine Stelle mehr zu bekommen.
Mein abgebrochenes Studium.
Mein 'Keine-Grenzen-setzen-k├Ânnen'.
Mein verschlucktes 'Nein'.
Meine ertragenen Dem├╝tigungen meiner Mutter.
Ich k├Ânnte die Liste noch weiterf├╝hren, so sehr lebe ich dieses Muster. Meine subjektive Theorie zum Leben lautet
"Ich bin nichts wert"
...und wenn andere mir genau dieses Gef├╝hl vermitteln, denke ich:
"Genau. Ich habe es nicht anders verdient."
Ich f├╝hle mich erkannt, richtig eingesch├Ątzt. Ich bin nicht wichtig. Was habe ich also anderes verdient, als gering gesch├Ątzt zu werden? Ich verschleudere mich als Schn├Ąppchen.
Oh Gott, oh Gott, oh Gott! Wenn das keine Depression ist, was ist es dann? Heute hat R. bei S. angerufen. Wie es mir ginge, ob ich einen Knacks wegbekommen h├Ątte, ob man mich besuchen kommen k├Ânne. Oje, darauf kann ich gerne verzichten. Welche Vorstellungen mein Wohnbereich wohl hat? Vielleicht sollte ich erz├Ąhlen, dass, wenn ich nicht gerade in der Zwangsjacke bin, ich so stillgelegt bin, dass man sowieso nicht mit mir sprechen kann. Hm, spannende Entwicklungen.
__________________
...

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bonanza
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alles ist nichts wert, wenn das selbstwertgef├╝hl am arsch
ist.
woher nehmen, wenn nicht stehlen?
und die frustration ignorieren?

es wird zeit, dass man den koffer packt und aufs land f├Ąhrt.

bon.

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Papyrus
Guest
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wie oft warst n schon in der klapse?


ich kann aus erfahrung sagen, dass die depression irgendwann weggeht obwohl du dir das ja denken kannst,

der antrieb und die motivation kommen wieder,


und nun ja,

irgendwann bricht dann doch wieder alles zusammen


schlafen ist immer gut


das leben ist doch sowieso nur irgendwie ein witz

also nicht verzweifeln

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Papyrus
Guest
Registriert: Not Yet

oh tut mir leid



es geht ja gar nicht um die klapper



however


der kreis bleibt

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plosiv
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oh doch,

drei Monate Psychosomatik!

Ist mein Therapietagebuch. Mir geht's aber schon bedeutend besser. Hab's quasi hinter mich gebracht.

Gr├╝├če

p
__________________
...

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Papyrus
Guest
Registriert: Not Yet

...........

yo


gut


wo sind denn die anderen teile des diary?

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plosiv
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kommen!
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