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Leselupe.de > Ungereimtes
frühsommer
Eingestellt am 05. 06. 2007 14:38


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nisavi
Routinierter Autor
Registriert: Feb 2006

Werke: 105
Kommentare: 239
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riechst du die see?

sie liegt am ende der straße hinter dem hügel
ein wind kommt von dort
er will mit den mohnmädchen tanzen

den blauen mühlen streicht er die flügel

greife lehren ihre jungen das fliegen
wieder und wieder ändern sie richtung und höhe
lassen sich fallen und schreien
schreien und steigen empor

zeit vergeht nur zwischen kopfsteinen
im geräusch das die autos verlieren wenn sie darüberholpern

nicht hier

hier stunden der wind das knarren der mühlräder
und der habichtflug den tag

am horizont ein gewitter

__________________
On a poet's lips I slept.
(P.B.Shelley)

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Stoffel
gesperrt
One-Hit-Wonder-Autor

Registriert: Jun 2002

Werke: 468
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Hallo,

mir würde es reichen, wenn "die See" hinter den Hügeln liegt, statt das da ein Ende der Strasse ist. Stört mein Bild.
Ja, der Tanz mit den Mohnmädchen ist schön.

"der" Wind kommt sicher, nicht "ein".
Vielleicht..
"und streicht den blauen Mühlen die Blätter"
Oder
"und streift die Blätter der blauen Mühlen"

"Greife lehren ihren Jungen das Fliegen"
(Greife? Mir hier bissl schwülsig/schwer.)

Die Wiederholungen stören für mich das anfängliche Bild.

Was dann kommt ist wie n falsch zusammengelegtes Puzzles eines schönen Landschaftsbildes.
Sorry, mir mag das auch nicht so gefallen
Würde dran arbeiten.

lG
Sanne


PS: werde mal schauen, was Du sonst noch so schreibst

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JoteS
Foren-Redakteur - tippende Inquisition
Manchmal gelesener Autor

Registriert: Oct 2003

Werke: 409
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riechst du die see?

sie liegt am ende der straße hinter dem hügel
liegt die strasse hinter dem hügel oder die see? - natürlich die see, aber der grammatikalische bezug ist seltsam verschwommen - unschön!
ein wind kommt von dort
könnte sich auch auf den hügel beziehen (s.o.)
er will mit den mohnmädchen tanzen
man fragt sich schon ein wenig, wo dieses girl jetzt plötzlich herkommt und warum wir nicht mehr darüber erfahren....
den blauen mühlen streicht er die flügel

greife lehren ihre jungen das fliegen
wieder und wieder ändern sie richtung und höhe
lassen sich fallen und schreien
schreien und steigen empor
nach der ersten, vom mohnmädchen, das ja noch als zierrat durchgehen mag, doch eher geradlinigen strophe nur ein willkürlicher wechsel in eine krude mischung aus mythologie und naturkundlicher beschreibung - auch dies bedrüfte der fortführung um nicht einfach nur grotesk zu wirken.

zeit vergeht nur zwischen kopfsteinen
im geräusch das die autos verlieren wenn sie darüberholpern
Sehr lyrisch, sehr schön!!! Für diese zwei Zeilen ein dickes Kompliment!

nicht hier
unsinn! bei der obigen strophe denkt man: HIER vergehrt die zeit nur zwischen... und dann ein "nicht hier" - neee....

hier stunden der wind das knarren der mühlräder
und der habichtflug den tag
einzig das "flugbild" stört mich, da schon weiter oben eins mir greifen ist und beides in kombination wenig durchdacht wirkt. für sich allein genommen ein wunderschöner satz!

am horizont ein gewitter
dessen sinn und aussage man so nicht verstehen kann - lässt man diese zeile einfach weg, hat das gedicht einen viel besseren schluss und erzeugt viel eher die wahrscheinlich gewollte stimmung.

Hallo Nisavi

Bitte unterlasse dieses "ich weiss nicht, ob ich überhaupt noch... -Gejammer", diese weinerliche Koketterie, die insgeheim nur auf eine Aufforderung, unbedingt weiter zu machen wartet, finde ich widerlich.

JA - MACH UNBEDINGT WEITER.

Ich sehe doch, dass in diesen Gedicht wirklich tolle Details stecken... Ich sehe aber auch, dass es als Ganzes nicht funktioniert, was sich aber beheben liesse. Natürlich ist das nur meine subjetive Meinung.
Oben habe ich versucht, meine Kritik ein wenig zu konkretisieren und ich hoffe, es ist mir leidlich gelungen. Was Du damit anfängst bleibt natürlich Dir überlassen.

Gruss

Jürgen
__________________
Oh lodernd Feuer! (Ustinov als Nero)

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