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Leselupe.de > Ungereimtes
für meinen Vati
Eingestellt am 12. 02. 2006 22:50


Autor
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Thomas Groß
???
Registriert: Aug 2004

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für Immer


als ich ein Kind war
bist Du gegangen
für mich war es Deine Reise
Du wolltest segeln um die ganze Welt

immer in der Hoffnung
dass Du Dein Ziel finden würdest
auf Deine Rückkehr wartend
vergingen meine Jahre

erst Heute begreife ich
daß der Abschied von Damals
für immer galt

Du bist gegangen
und ich warte
immernoch auf Dich



* die Wörter in Kursiv wurden eingefügt

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Rose
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo Thomas,

dein Gedicht berührt mich. Du hast deine Empfindungen sehr gut dargestellt.

Du bist gegangen
und ich warte
immernoch auf dich
.

Sehr schön.

Liebe Grüsse

Rose

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Thomas Groß
???
Registriert: Aug 2004

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Ich danke Dir, liebe Rose, fürs Lesen und Kommentieren.

Thomas

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Meral Vurgun
Routinierter Autor
Registriert: Dec 2004

Werke: 141
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"Du bist gegangen
und ich warte
immernoch auf Dich"

Ich bin im gleichen gefühle aber ich warte auf ihn nicht mehr.

Ein Sehr scöhens Gedicht.

Viele Grüsse.





__________________
Wir müssen lieben, bevor es zu spät ist.

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Thomas Groß
???
Registriert: Aug 2004

Werke: 96
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Hallo Meral,

danke für Deine Zeilen.

Ich wußte schon damals, daß ich meinen Vati nie mehr sehen würde, aber jetzt- nach so vielen Jahren ist mein Warten auf die Antwort auf das 'Warum' viel stärker als damals- als ich ein Kind war und er gestorben ist...

liebe Grüße
Thomas

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Venus
Häufig gelesener Autor
Registriert: Oct 2003

Werke: 99
Kommentare: 869
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Werter Kollege Thomas Groß,

der Titel des Werkes zog mich her; ich rechnete mit humoreskem – fehl ging ich.

Ich möchte dich bitten, meine Einschätzung zu deinem Text objektiv zu werten. Meine Kommentare beziehen sich grundsätzlich und ausschließlich auf das geschriebene Wort. Es liegt mir in jeder Art fern, den Autor persönlich anzugreifen oder gar zu verletzen.

Dein Text ist ein sog. Tagebucheintrag. Dem möchte ich entsprechenden Respekt zollen.
Wäre ich gehalten hier ein Gedicht zu kommentieren, müsste ich es auf Grund aller gegebenen Regeln der Lyrik, für vollkommen ungeeignet und misslungen erklären.

Viele beginnende Dichter versuchen alle Gesetzmäßigkeiten der Lyrik zu umgehen, in dem sie freie Verse schaffen. Freies Dichten jedoch ist mitnichten so leicht, wie es scheint. Auch bei dieser Form ist sprachliche Präzision unabdinglich. Darüber hinaus muss gerade hier noch ein Rest an Versstruktur erhalten bleiben, damit ein Text nicht auschließlich prosaisch mutet.

Und was dann oft mühsam über die Tastatur ins Auge des Betrachters rutscht, schimpft sich gerne unverstanden: zeitgenössisch - oder prosaisch!

Statt des gehobenen, poetischen Stils verwendet die zeitgenössische Lyrik, der alle Feiertäglichkeit gern fremd ist, nicht selten Ausdrücke der Umgangs- und Trivialsprache, zum Teil auch Jargon und Slang. Reduktion aller/vieler Kunstmittel und Lakonismus bestimmen weithin das Feld.
In ihr wird mit einem Minimum sprachlicher Zeichen ein Maximum an Mitteilung erstrebt.

Moderne Lyrik will weder trösten noch das Gemüt rühren, weder erbauen noch etwas veredeln. Sie will keine Sachverhalte mitteilen noch allgemeine Wahrheiten ansprechen, keine Wirklichkeit abbilden oder wiedergeben.

Sie will eine neue Wirklichkeit schaffen.

In ihr will nicht mehr purer „Genuss“ gelockt, sondern die Bereitschaft zur Kreativität, zum Nachschaffen angeregt sein.
Das zeitgenössische Gedicht schenkt dem Leser erst einmal nichts. Eher verweigert es sich zunächst und fordert zur nachschöpferischen Mitarbeit heraus.

Auf den allgemeinsten Nenner bringt es Hans Magnus Enzensberger, er proklamiert:
„Poesie ist Widerspruch, nicht Zustimmung zum Bestehenden.“.


Dein bestehendes Tagebuch in Ehren!
Die Kategorie „Gedicht“ hat es allemal nicht verdient.

Gerne bin ich bereit, mich im Detail auf deinen Text zu beziehen. Lass es mich wissen, wenn du arbeiten möchtest.

Beste Grüße,
Gabriele

__________________
den wind im rücken, sterb ich mich ein
in den großpassat -
und lebe erst recht

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