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Leselupe.de > Ungereimtes
ganz nah
Eingestellt am 18. 01. 2005 23:06


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Walther
Routinierter Autor
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ganz nah


ich sitze abends schreibend in der dichterklause
wo sonst ist dieser teil des dichterichs zuhause
mit worten versen geht sie ab die gro├če sause
ich streife durch die welt das sein und mit gebrause

steig in die h├Âhen auf ich die mein geist erreicht
wie von dort oben alle zeit sich doch so gleicht
und wie tief kann man sich st├╝rzen und so leicht
sieht man in t├Ąlern wie der tod sich leise schleicht

von hinten an und greift an frechen halses krause
und sch├╝ttelt sie bis dass das leben einfach weicht
der dichter schreibt dann weh davon und der banause

der das jetzt liest h├Ąlt es f├╝r l├Ącherlich und seicht
dann pl├Âtzlich und in gedanken macht er eine pause
und f├╝hlt den kalten hauch ganz nah der ihn umstreicht

__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

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El Lobo
Guest
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Hallo Walther,

erste Strophe letzte Zeile *das sein*??

steig in die h├Âhen auf "ich" (??)

Liest sich a bisserl holperig, LG El Lobo

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Walther
Routinierter Autor
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Guten Tag, El Lobo,

danke f├╝r Deinen Eintrag. Ich ging in mich, gelobte Besserung, und heraus kam Version II:


quote:
Ganz nah


Ich sitze abends schreibend in der Dichterklause,
Wo sonst ist dieser Teil des Dichterichs zuhause?
Mit Worten, Versen geht sie ab, die gro├če Sause:
Ich streife durch die Welt, das Sein; und mit Gebrause

Steig auf ich in die H├Âhen, die mein Geist erreicht.
Wie von dort oben alle Zeit sich doch so gleicht!
Wie tief kann man hinab sich st├╝rzen, und so leicht
Sieht man in T├Ąlern, wie der Tod sich leise schleicht

Von hinten an und greift an frechen Halses Krause
Und sch├╝ttelt sie, bis dass das Leben einfach weicht!
Der Dichter schreibt dann weh davon, und der Banause

Der das jetzt liest, h├Ąlt es f├╝r l├Ącherlich und seicht:
Dann pl├Âtzlich und in Gedanken macht er eine Pause
Und f├╝hlt den kalten Hauch ganz nah, der ihn umstreicht.
Diese hat zwei "Holperungen", die Dich wahrscheinlich gest├Ârt haben, neu formuliert und den Text anders gesetzt, so da├č der Text leichter erfa├čt werden kann. Hier bin ich der Anmerkung von Mario Kussin gefolgt, der mich in einem anderen Fall darauf gesto├čen hat.

Die Holperungen sind allerdings bei der richtigen Betonung im lauten Lesen nicht vorhanden; jedoch sollte man Ratschl├Ągen nicht ohne Not widersprechen, denn so liest sich's wirklich besser.

Danke nochmals.

Liebe Gr├╝├če

W.
__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

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