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Leselupe.de > Experimentelle Lyrik
gebirge
Eingestellt am 02. 02. 2011 20:15


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HerbertH
???
Registriert: May 2007

Werke: 860
Kommentare: 6461
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deine schultern sind
voller eintätowierter
blumengirlanden
fasching am gletscher
spalt zungen lecken
matten mit
stengelchen
grün und gelb

dein zorn ist
schneidender eiswind

ich seile mich ab
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© herberth - all rights reserved

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Heidrun D.
Guest
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Fein, fein Herbert, (8)

quote:
dein zorn ist
schneidender eiswind

ich seile mich ab
und die geplante Flucht nur zu verständlich.
Mich erinnert der Text ein wenig an das Hohe Lied:
quote:
Du bist schön, meine Freundin, wie Thirza, lieblich wie Jerusalem, schrecklich wie Heerscharen ...

Doch worin liegt das Experimentelle? - Oder suchtest du nur ein ruhiges Plätzchen?

Fragende Grüße
Heidrun

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HerbertH
???
Registriert: May 2007

Werke: 860
Kommentare: 6461
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Liebe Heidrun,

es gibt sicherlich experimentellere Texte. Aber wenn ich mir manch anderes Gedicht in diesem Forum anschaue, ist doch die erste Strophe schon etwas experimentell, weil es keine Sätze sind.
(Vieles von dem, was in Ungereimtes steht, könnte in diesem sinne auch in Experimentelles untergebracht werden. )

Worum es mir eigentlich ging, war ein Vexierbild, das je nach der (Lese/Blick)-Richtung zwischen zwei Interpretationen beim Rezipienten hin und herschwappt.

Das ist natürlich für den echten Lyrikfan ein alter Hut

Freut mich, dass Dir der Text trotzdem gefallen hat

lG

Herbert

PS: Heute bin ich zum ersten Mal an die Schranke "Nicht mehr als zwei Texte je Tag je Forum je Autor" gestossen ..... Vorher kannte ich nur die andere "Höchstens 15 Beiträge in 30 Tagen je Autor" ...., an der ich mit dem 4. heutigen Eintrag -- scheiterte .....
__________________
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