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Leselupe.de > Gereimtes
gedanken eines selbstmörders
Eingestellt am 19. 02. 2002 13:15


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D
Autorenanwärter
Registriert: Feb 2002

Werke: 11
Kommentare: 8
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Fluch.

Schon wenn ich am frühen Morgen,
Eilends auf die Strasse geh,
Und all diesen Ekel sehe,
Tut mir meine Seele weh.

Immer muß ich mich verschließen,
Niemand darf mich weinen sehn,
Stumm in ihre Richtung fließen,
Weil sie weiter nichts verstehn.

Einsam unter schrecklich Vielen,
Quält sich nun mein Tag dahin,
Unter Kindern,die nur spielen,
Suche ich nach meinem Sinn.

Hass und Trauer füll'n die Seele,
Die man mir verdunkelt hat,
Sinnlos welchen Weg ich wähle,
Niemals wendet sich das Blatt.

Aufrecht lässt man mich nicht stehen,
Was den Meinen zugedacht,
Wird,ich kann es nicht mehr sehen,
Blinden zum Geschenk gemacht.

Alle Schuld gebührt den Schwachen,
Seid verflucht Ihr,seid verflucht!
Wollt zum Sündenbock mich machen,
Weil Ihr ständig Neue sucht.

Wollt die Blicke von Euch lenken,
Weil Ihr Euch zu hässlich seid,
Um nicht an Euch selbst zu denken,
Flucht Ihr meiner Ehrbarkeit.

Ja,ich hasse euren Frieden,
Und eure Glückseligkeit,
Eure Liebe,euer Siegen,
meine Hoffnungslosigkeit.

Bringt's verdammt nochmal zu Ende,
Tötet mich und meine Wut,
Wascht euch die verschmutzten Hände,
Doch in meinem reinen Blut!

Halt! Da liegt ja noch das Messer,
Dessen Glanz mich eher versucht,
Eigenhändig stirbt sich's besser,
Alles Leben sei verflucht!

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