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Leselupe.de > Gereimtes
gestörte Ruhe
Eingestellt am 19. 06. 2011 10:26


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Plan B
Festzeitungsschreiber
Registriert: May 2009

Werke: 9
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kleines Alltagsärgernis

Liege auf´en Sofa im leichten Schlummer
es stört dabei ein dicker Brummer
er brummt leise, er brummt laut
da ist die Stimmung schon versaut
weiter brummt er - hier und dort
Gebrumm geplagt denk‘ ich an Mord
er brummt das ganze Zimmer voll
da steh ich auf, empört vor Groll
mit der Klatsche hinterher
durch das Zimmer kreuz und quer
dann liegt er da und ist verstummt
der bösen Feind hat ausgebrummt

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Verboholiker
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Apr 2011

Werke: 18
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Wäre ich, also meine hochachtungsvolle Wenigkeit, das lyrische Ich, hätte ich ihn mit sorgsamer Hand eingefangen. Je dicker der Brummer, desto einfacher hat man ihn in der Hand.
Er brummt dann nur kurz, die Hände vibrieren brummend-sorgsam mit. Und (ich) hätte ihm das Leben *irgendwie* gelassen, geg... gegönnt. Aus dem Fenster. Wahrscheinlich war seine Familie schon hier, als Homines sich noch gegenseitig mit Ästen bearbeiteten. Der Feind ist hier eher das lyrische Ich, das sich, unverschämterweise, der Klatsche bedient, um einen Feind zu jagen, dessen Lebensraum sich die Menschen im Laufe der Zeit einverleibt haben. Der Brummer hat das Hausrecht.
---
Rein formal ist das "auf´en Sofa" schlecht einzuordnen. Wenn der Autor das explizit so wollte, ist es ja okay. Ich glaube, es wäre so zu korrigieren: "´nem" = einem, meinem , " ´nen" = einen, "´n" = ein.
Dahingehend könntest Du Dein Gedicht noch feilen, Plan B. Ansonsten eine gute Anekdote.

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Plan B
Festzeitungsschreiber
Registriert: May 2009

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Plan A

du hast wahrscheinlich recht, Plan A wäre gewesen, ihn mit der Hand zu fangen, denn Genugtuung, also das Gefühl, das Richtige und Notwendige getan zu haben, habe ich weder nach der getanen Tat noch nach dem Einfall des Reims empfunden, da erinnert so ein dicker Brummer einen doch zu sehr an die eigene unverschämte Dummheit, die man in sich selbst erschlagen möchte, weil die gleichermassen lästig ist wie so ein Brummer und da ist der Ratschlag, die eigene Dummheit mit der Hand zu fangen ein hilfreicher Tipp.

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Trasla
Häufig gelesener Autor
Registriert: Jun 2011

Werke: 44
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Nette kleine Brummerbetrachtung!

In Zeile 1 würde ich das schwer auszudrückende "auf'en" mitsamt seinem Sofa streichen, und eher "Ich liege hier im leichten Schlummer" schreiben. Klingt auch für mich besser zu der zweiten Zeile dann.

Zeile 3 scheint mir "mal brummt er leis', dann brummt er laut" passender, zum einen passt es dann rhythmisch in meinem Ohr glatter zur Zeile 4, außerdem brummt er ja nicht gleichzeitig leise und laut.

In Zeile 5 würde ich noch ein Wort davor setzen, ein "doch" oder ein "und" vielleicht? Und in der letzten Zeile sollte es "der böse Feind" statt "der bösen Feind" sein.

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