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Leselupe.de > Ungereimtes
gezeiten.
Eingestellt am 01. 10. 2004 21:42


Autor
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Otto Lenk
Routinierter Autor
Registriert: Nov 2001

Werke: 620
Kommentare: 3361
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laternen zeichnen
milchiges licht auf
verlorene wege
ertrunken in mir
wate ich durch
altes land
pfl├╝cke
traurige tr├Ąume

ein zug aus glas
f├Ąhrt vor├╝ber
die menschen darin
winken mechanisch
ich erkenne sie
keine t├╝r f├╝hrt zu ihnen
endlos die reise
nach s├╝den

immer weiter
ziehen die bilder
hinaus
aufs offene meer
sehne ich mich
nach dem grund
und lasse los

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Vera-Lena
Routinierter Autor
Registriert: Oct 2002

Werke: 671
Kommentare: 10342
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Lieber Otto,

ich denke, Du beschreibst eine Abnabelung von dereinst Gelebtem, Schwierigem. Dieser Prozess beinhaltet ein Eingeschlossensein. Die Personen, die eine Rolle spielten, oder auch noch spielen, sind entr├╝ckt, nicht greifbar.
Die Lebensbilder werden erlebt wie im Traum.

"Sehne mich nach dem Grund" kann man zwiefach deuten: Einmal kann es bedeuten, dass der Wunsch nach Beendigung dieser st├Ąndig vorbeiziehenden Bilder mit dem Tod erkauft werden m├Âchte.
Zum Anderen kann es bedeuten, dass man diese Bilder endlich ganz entschl├╝sseln und verarbeiten m├Âchte, um davon wieder befreit zu sein.

F├╝r mich ein sehr eindringliches St├╝ck Literatur ├╝ber psychische Gegebenheiten.
So etwas in Worte zu bringen ist nicht einfach. Aber Dir ist es hervorragend gelungen.

Liebe Gr├╝├če von Vera-Lena
__________________
Der Mensch ist sich selbst das gr├Â├čte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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Otto Lenk
Routinierter Autor
Registriert: Nov 2001

Werke: 620
Kommentare: 3361
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Es herbstelt...und in dieser Zeit geht die Seele oft fremd. Verschleicht sich in gestrige Abgr├╝nde.

Ich danke euch

Alles Liebe Otto

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Klopfstock
Guest
Registriert: Not Yet

Lieber Otto,
bin einem Wanderer gleich durch diese wunderbare
Melancholie gegangen und habe dieses Bild aufgesogen
wie ein trockener Schwamm....
Vielen Dank daf├╝r


Liebe Gr├╝├če
Klopfstock

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