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Leselupe.de > Gereimtes
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Eingestellt am 05. 12. 2005 08:02


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Honey
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Nov 2005

Werke: 58
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gib mir
diesen teil von dir
der sich mir entzieht
der mir entflieht
der sich versteckt
unentdeckt

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versteck ihn nicht
weil er sonst bricht
lass mich sehen
ich werde verstehen

gib mir
diesen teil von dir
er wird nur mir geh├Âren
keiner wird uns st├Âren
gib mir

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NewDawnK
???
Registriert: Sep 2005

Werke: 156
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Hallo Honey,

Dein Gedicht impliziert eine Grenzverletzung, auch wenn Du es vermutlich so nicht gemeint hast. Wer in dieser Weise fordert, muss in gleicher Weise geben k├Ânnen, sonst hat man es weniger mit Liebe als mit einem Den-anderen-durchschauen-wollen zu tun. Vertrauen ist m.E. eher der Schl├╝ssel zur Liebe als restloses Verst├Ąndnis.
Wenn das Verstehenwollen nicht auf Gegenseitigkeit beruht, darf man sich im ├╝brigen nicht wundern, wenn die beschriebene Form von Liebe ├╝ber kurz oder lang zu einer recht einseitigen Angelegenheit wird.

Gru├č, NDK

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BikeXdream
Autorenanw├Ąrter
Registriert: Oct 2005

Werke: 39
Kommentare: 86
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Hallo,

bis auf den letzten Vers finde ich es wirklich gut!
Er sollte evtl. hinsichtlich des Aufbaus und der Aussage noch einmal ├╝berarbeitet werden.
Hier k├Ânnte man dann auch noch dem berechtigten Argument von NewDawnK entgegenkommen.


LG Bike
__________________
Auf der Suche nach Dir gehe ich seltsame Wege - und Tr├Ąnen fallen auf die kahlen feuchten Fl├Ąchen - wo die Steine lagen. >BikeXdream<

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Honey
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Nov 2005

Werke: 58
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Hallo NewDawnK und BikeXdream,

das Gedicht war ein Schnellschu├č aus einem Gef├╝hl heraus, mu├čte nun erst Worte finden dieses Gef├╝hl zu beschreiben.
Es ist eine Aufforderung an einen Menschen sich zu ├Âffnen.
Etwas herauszulassen. Ich hatte das Gef├╝hl er h├Ąlt zuviel zur├╝ck, will mich nicht teilhaben lassen. Man kann dies als Grenzverletzung interpretieren, das stimmt.

Und der letzte Vers passt wirklich nicht ganz, das passende Ende fehlt. Aber da ist mir leider nichts besseres eingefallen und auch nach l├Ąngerem Nachdenken kam mir keine Idee. Allerdings sollte in diesem Gedicht nicht darauf eingegangen werden das etwas zur├╝ckgegeben wird. Ist bewu├čt als Aufforderung geschrieben. Ein intensives Fordern von Offenheit.

Danke f├╝r eure Gedanken dazu.

lg
Honey

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Melusine
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo Honey,
was die Grenzverletzung betrifft, w├╝rde ich NDK voll zustimmen; aber wenn du es wirklich so fordernd meinst, wie es klingt, ist es als Gedicht in meinen Augen gut gelungen. Es hat f├╝r mich eine - verzeih, wenn ich das sage - geradezu kindliche Intensit├Ąt.

Vorschlag f├╝r die Schlussstrophe:

gib mir
diesen teil von dir
er wird nur mir geh├Âren
keiner wird uns st├Âren
gib mir


LG Mel

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Honey
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Nov 2005

Werke: 58
Kommentare: 157
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hallo Melusine...

da gibt es nichts zu verzeihen, sehe kindliche Intensit├Ąt nicht als negative Aussage.

Dank dir f├╝r die Arbeit an der letzten Strophe... habe es direkt so ge├Ąndert...liest sich wirklich besser

lg
Vera

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