Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, müssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5438
Themen:   92257
Momentan online:
308 Gäste und 13 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Ungereimtes
glauben
Eingestellt am 20. 12. 2004 15:43


Autor
Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.
Walther
Routinierter Autor
Registriert: Sep 2004

Werke: 1537
Kommentare: 9781
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Walther eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

14 zeilen - glauben (welterlösung II)


allein im dunklen zimmer schreibend sitzen
die verse formen sich und es reiht sich wort
wie von selbst an wort ein stiller kalter ort
man hörts leis knistern in den feinen ritzen

des parketts träumt sich hinaus einfach fort
aus fremdem leben ach und es sich schnitzen
aus jungem holz ein eignes möcht man besitzen
die sicherheit des glaubens hoffnung einen hort

in einem haus voller starkem wind und angst
an den vierzehn zeilen sitzt er schmiedet singt
von dem was du uns gibst und nichts verlangst

allein im zimmer schreibt er in das kälte dringt
des tods vor der selbst du am tag dann bangst
in dessen nacht die welterlösung dir gelingt

__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


Stoffel
gesperrt
One-Hit-Wonder-Autor

Registriert: Jun 2002

Werke: 468
Kommentare: 8220
Die besten Werke
 
Email senden
Profil
alleine...

lieber Walter,
alleine bist Du nicht *smile*
Wir sind auch noch da

Ok, Gedanken zu der ersten Strophe. Die andren muss ich noch mal sacken lassen. Ist mir grad etwas zu "viel". Keine Ahnung, aber da passt manches nicht so.Für MICH.*smile*
Bis später mal.

lG
Stoffel


Schreibend, allein im dunklen zimmer sitzen,
die verse formen sich, es reiht sich wort an Wort,
ich hör's leis knistern in den feinen ritzen
ganz wie von selbst, an diesem
stillen kalten ort.

Bearbeiten/Löschen    


Walther
Routinierter Autor
Registriert: Sep 2004

Werke: 1537
Kommentare: 9781
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Walther eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Lieber Stoffel,

klar, daß es sinken muß. Ist auch ein Alexandriner mit Enjambement. Deine Strophe ist zwar schön geworden, ist aber ein Jambus. Das traditionelle Klammerreimschema des Sonetts hat er auch nicht, was seiner Sprache keinen Abbruch tut.

Deine Kritik ist leider "neben der Spur". Wenn Du mir helfen willst, mußt Du die gewählte Form des Sonetts aus dem 18. und 19. Jahrhundert akzeptieren und aus der Kenntnis von Metrum, Reimschema und Struktur des Sonetts argumentieren. Da wäre ich für Verbesserungsvorschläge gerne zu haben. Schließlich ist kein Dichter perfekt und ein Gelegenheitslyriker wie ich sowieso schon per definitionem nicht.

Ich freue mich also auf Deine weiteren Hinweise.

Liebe Grüße

W.
__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

Bearbeiten/Löschen    


Stoffel
gesperrt
One-Hit-Wonder-Autor

Registriert: Jun 2002

Werke: 468
Kommentare: 8220
Die besten Werke
 
Email senden
Profil

Liebe Walter,

also,da bin ich dann doch überfragt

Schönen Tag
lG
Sanne

Bearbeiten/Löschen    


Zurück zu:  Ungereimtes Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.


Leselupe-Bücher



Amazon



Facebook


Werde Fan der Leselupe auf Facebook!