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Leselupe.de > Ungereimtes
gleich fällt giacometti
Eingestellt am 19. 03. 2004 21:11


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samuel
gesperrt
???

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gleich fällt giacometti

auf dürren langen beinen
reckt zu hoch er sich

lichtwärts

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Es nehmet aber
Und giebt Gedächtniß die See,
Und die Lieb’ auch heftet fleißig die Augen.

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Klaus Ant
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Samuel,

nichts für ungut, aber Giacometti dieses Geschwafel anzutun empfinde ich als Affront gegen einen grossen Künstler, den ich sehr schätze (mehr noch als seine Plastiken, seine Portraits) und außerdem als Pietätlosigkeit.

Was soll das für ein Satz sein: "reckt zu hoch er sich"?
Wenn Du schon diese Zeilen schreiben und veröffentlichen mußt, warum bleibst Du nicht einfach bei normalem Deutsch und schreibst: "reckt er sich zu hoch"?

Ja, wir alle üben hier - aber bitte nicht auf Kosten von Alberto Giacometti.

Klaus

P.S.: Ich habe gesehen, daß Du nur Dich selber liest/ kommentierst. Ich empfehle Dir dringend, hier in der Leselupe mal Deine Blicke schweifen zu lassen - es lohnt sich.

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samuel
gesperrt
???

Registriert: Feb 2004

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hallo klaus,
"auf kosten von alberto giacometti" geht hier gar nichts; wie kannst du nur auf die idee kommen, ihn gegen meinen - schlimmmstenfalls misslungenen - text verteidigen zu müssen??!
selbst wenn der text misslungen ist: was kümmmert es die eiche, wenn sich das schwein usw.
im übrigen ist das gar kein text über alberto giacometti (dessen skulpturen ich sehr, sehr schätze), sondern ein text über meine gedanken/empfindungen u.a.angesichts der erinnerung an einige abbildungen einiger seiner skulpturen.

und nun zur frage der textgestaltung/des satzbaus: wahrscheinlich - wenn man nur die drei letzten wörter des textes liest - merkt man dann, warum sie in dieser reihenfolge dort stehen..selbst die vokale........???????

entgegen deiner behauptung kommentiere ich nicht gern meine eigenen texte.

grüße samuel
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Klaus Ant
Guest
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Hallo Samuel,

Erst profitierst Du mit Deinem Text von der Bedeutung des Namens Giacometti indem Du ihn an auffälliger Stelle - in der Überschrift - plazierst und so auf mehr Leser hoffen darfst. Und dann behauptest Du, Du würdest nicht profitieren, also nicht auf seine Kosten schreiben - das ist schon perfide.

Die Wahl der Wortstellung und des Satzbaus bleibt Dir als Urheber vorbehalten. Sie hätte mich nie interessiert, wenn Du nicht Giacometti und sein Werk hättest thematisieren wollen. Ja, auch ihn selbst, wie soll ich denn sonst die Überschrift deuten, wenn Du nicht auch auf die Person des Künstlers reflektieren wolltest - nur als Werbemittel?

Abschließend: wenn Du, wovon ich übrigens überzeugt bin, Giacomettis Werk schätzt, dann versuche der Komplexität seines Werkes, die in jedem Detail steckt, das er wie besessen wieder und wieder neu bearbeitet hat, etwas mehr gerecht zu werden.

Dieser Versuch, den eigenen Empfindungen zu einem bestimmten Gedanken nachzuspüren und zu versuchen alles was dazu zu sagen ist in der am stärksten verdichteten Form in eine Melodie zu gießen, ich glaube das ist Lyrik.

Klaus

P.S.: Ich habe nicht behauptet, daß Du gerne Deine Texte kommentiertest. Ich habe geschrieben:

quote:
daß Du nur Dich selber liest/ kommentierst.
Wenn ich Dein Profil anschaue, sehe ich, daß Du noch nie einen Kommentar zu dem Werk eines anderen Leselupenmitgliedes geschrieben hast, sondern nur zu Deinen eigenen Werken. Ich unterstreiche hiermit noch einmal meine Auffassung, daß das Lesen von und die Auseinandersetzung mit Werken anderer auch einem selbst weiterhilft in seiner Entwicklung als Autor.

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samuel
gesperrt
???

Registriert: Feb 2004

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hallo, klaus!
also:
a) ich habe giacometti nicht als werbemittel eingesetzt; seine werke waren es, die die formulierten assoziationen in mir auslösten;
b)Dieser Versuch, den eigenen Empfindungen zu einem bestimmten Gedanken nachzuspüren und zu versuchen alles was dazu zu sagen ist in der am stärksten verdichteten Form in eine Melodie zu gießen, ich glaube das ist Lyrik.
das hast du schön formuliert, und dem stimme ich vorbehaltlos zu, und das ist genau das, was ich unter lyrik verstehe.
c)ich rede nicht gern über texte, das kann leicht in geschwätz ausarten.

grüße samuel
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Rudolfus
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Giacometti-Streit

Die Verse über die Giacometti-Figur halte ich für gelungen und sie erscheinen mir nicht als Ehrabschneidung des auch von mir geschätzten Künstlers.
Aber dass seine steil und dürr aufgereckten Figuren einmal auf die Nsen fallen könnten, dieser Einfall kam mir auch schon - und er ist vielleicht vom Künstler intendiert.

Rudolfus
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