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Leselupe.de > Ungereimtes
glücklich
Eingestellt am 04. 12. 2008 19:28


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seelenstimme
???
Registriert: Sep 2008

Werke: 53
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Sonnenscheindurchflutete Fenster
in der Dämmerung stirbt kein Blatt
unter meinen Händen lachen
bunte Feen tanzen für mich

Unaufhaltsam sanft fließende
Musik in mir schwingen Flügel
in die Lüfte ohne ein Ziel
mein Lächeln in meinen Augen

Sonnenscheindurchflutete Fenster
in der Dunkelheit weisen mir
einen Weg zurück zu mir selbst
finden lachend in die Zukunft

__________________
Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum! (Verfasser unbekannt)

Version vom 04. 12. 2008 19:28

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MuusTri
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Dec 2008

Werke: 25
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Hallo Seelenstimme,

Ich hab mal ein bisschen in deinen älteren Werken geblättert.
Die negative Bewertung hier hat mich neugierig gemacht.

Du baust in diesem Gedicht Spannung auf, wie ich sie sonst noch nicht hier gelesen habe.
Zuerst dachte ich, die Niedrigpunkteschleuder läge mit ihrer Bewertung zumindest in der richtigen Richtung und das Gefühl wurde immer schlimmer, bis... ich die letzte Strophe gelesen habe.
Wer hätte das gedacht,
der scheinbare Unzusammenhang zwischen erster und zweiter Zeile der ersten Strophe wird aufgelöst,

alles macht plötzlich Sinn, und wenn man es ein zweites Mal liest, entpuppen sich die scheinbar hässlich zusammengewürfelten Worte zu wahrer Finesse.

Wenn man dann erst verstanden hat, dass die Kommas nicht Sprache sondern Inhalt gliedern sollen und somit zwei Ebenen erzeugen,
kann man von einem soliden Gedicht sprechen,
was immer der Miesbewerter auch dagegen hat...

Schöhönen Gruß,

Tristan
__________________
[Wer weiß, was uns erwartet?]

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Franke
Routinierter Autor
Registriert: Mar 2009

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Ich würde sogar noch einen Schritt weiter gehen und die Satzzeichen ganz entfernen. Dann ergeben sich nämlich die unterschiedlichsten Lesarten und so gefällt mir das Gedicht ganz ausgezeichnet.

Liebe Grüße
Manfred
__________________
Das Leben ist eine Krankheit der Materie (Thomas Mann)

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Ivor Joseph
Guest
Registriert: Not Yet

Ich bin mit dieser modernen Form nicht ausreichend vertraut, aber die Kommata sind auch nach meiner Meinung keine Hilfe. Dazu müsste ihre Verwendung absolut konsistent sein, damit sich der Sinn erschließt und das scheint mir hier nicht der Fall zu sein:

Mal kann man sie zur Bildung einer Sinnzeile überlesen:
    in der Dämmerung stirbt kein Blatt unter meinen Händen

Mal wieder nicht:
    stirbt kein Blatt unter meinen Händen lachen bunte Feen


Ferner kann ein solches Puzzle - nach meiner subjektiven Meinung - keine starken und sehr stimmigen Vorstellungen transportieren. Auf jeden Fall sollte man solche Formen aber verwenden. Sehr kreativ.

LG, Ivor

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seelenstimme
???
Registriert: Sep 2008

Werke: 53
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Hallo an alle!

Vielen Dank für eure Antworten!

Ganz ehrlich? Ich denke, wenn ich die Kommata entfehrne, gibt das Gedicht, für jemanden der nicht darauf vorbereitet ist, nicht so viel Sinn... Ich befürchte einfach, dass es dann zu schlechter Kritik kommt, weil man es einfach nicht versteht.. Oder ist es wirklich so klar? Wenn ja, dann würde ich die Kommata wirklich gern weg machen. Ich weiß nicht, ich habe keinen objektiven Blick darauf. Desshalb seid ihr jetzt dran: Ganz ehrlich: Wärd ihr auf die andere Leseart gekommen, wenn die Zeilen nicht durch ein Komma gebrochen wären??

Liebe Grüße
Anna
__________________
Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum! (Verfasser unbekannt)

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