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Leselupe.de > Ungereimtes
gott/vater
Eingestellt am 28. 02. 2004 21:19


Autor
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samuel
gesperrt
???

Registriert: Feb 2004

Werke: 354
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war kein weg da
ging daneben darauf
sagte: vater

wie der gekreuzigte christus im jenseits

war dann kein gott da
kein vater

wie zuvor schon
__________________
Es nehmet aber
Und giebt Ged├Ąchtni├č die See,
Und die LiebÔÇÖ auch heftet flei├čig die Augen.

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Duisburger
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Hallo Samuel,

die Aussage ist klar ersichtlich: Es gibt keinen Gott!

Allerdings gibt es nichts in deinem Werk, was diese Aussage f├╝r den Leser nachvollziehbar macht. Deine Umsetzung der Thematik ist bezuglich der Wortwahl eher verwirrend, da Widerpr├╝chliches den Leser verwirrt zur├╝ckl├Ąsst.

quote:
war kein weg da
ging daneben darauf (...worauf bitte?. Siehe erste Zeile)
sagte: vater

wie der gekreuzigte christus im jenseits (...was soll dieser Satz beweisen/aussagen. Er scheint mir vollkommen ├╝berfl├╝ssig)

war dann kein gott da
kein vater

wie zuvor schon (...und das war wann, wo? Hier steht eine einsame Behauptung ohne jeglichen Bezug)

Dein Werk hinterl├Ąsst zu viele unbeantwortete Fragen und wird nur eingefleischte Atheisten ├╝berzeugen. Da passt meine Signatur ganz wunderbar.

lg

Uwe
__________________
Unter den Kastraten ist der eineiige K├Ânig (unbekannter Gas- und Wasserinstallateur).

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Mirko Kussin
Foren-Redakteur
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Registriert: Jun 2002

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hallo samuel und herzlich willkommen in der leselupe. mann da hast du uns ja ein sch├Ânes erstlingswerk hingelegt. :-)
also ich widerspreche jetzt einfach mal meinem moderationskollegen und lobe diesen text hier ausdr├╝cklich... was jetzt nicht hei├čen soll, dass ich nichts zu kritisieren h├Ątte ;-), aber es macht einfach spa├č, mit diesem text zu arbeiten, ihn sich mehrfach durchzulesen, zu schauen, wie man ihn als leser "greifbar" machen kann.
ich glaube auch nicht, dass die kernaussage wirklich auf "es gibt keinen gott" hinausl├Ąuft, aber genau DAS macht de text ja so charmant. er ist ein spielfeld f├╝r den leser (so lese ich da zum beispiel auch eine direkte (und kaputte) verbindung zum biologischen vater heraus...
die gefahr bei diesem text ist sicherlich die k├╝rze und dichte... du l├Ąufst gefahr (wie ja auch schon passiert) bei vielen lesern nichts als unverst├Ąndnis zu erzielen. vielleicht arbeitest du ihn (aber nur unwesentlich, weil sonst geht auch ne menge verloren) etwas kokreter aus.
ich halte den satz "wie der gekreuzigte jesus im jenseits" sogar f├╝r das st├Ąrkste bild in diesem text...vielleicht w├╝rde ich das jenseits sogar noch weglassen, denn das wird durch das "gekreuzigt" schon vorweggenommen...
vielen lieben dank f├╝r diesen text, den ich f├╝r wirklich gelungen halte...
gru├č mirko
__________________
"I am only what you made me - I am a reflection of you"
Charles Manson

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blaustrumpf
???
Registriert: Mar 2003

Werke: 20
Kommentare: 735
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Hallo, Samuel

Da will ich doch auch nicht schweigen.

*rumm├Ąkelrumm├Ąkelrumm├Ąkel*

Tats├Ąchlich hilft mir bei deinem Gedicht das Mehrfachlesen. Ich frage mich ein bisschen, warum ich so konsequent in der zweiten Zeile statt "darauf" immer wieder "drauf" lese. Und die ersten drei Zeilen w├╝rden mir schon als rundes, schl├╝ssiges Gedicht reichen.

Eine Frage habe ich doch: Ist das "dann" in der f├╝nften Zeile wirklich notwendig f├╝r dich? Der zeitliche Bezug stellt sich in der Schlusszeile in meinen Augen auch so ein.

Ich glaube nicht, dass f├╝r mich die Kernaussage "Es gibt keinen Gott" ist. Ich denke da k├╝rzer, und sp├╝re eine Leere: Gott ist f├╝r den gekreuzigten Jesus nicht greifbar. Wie es sich mit der Pr├Ąsenz in der ersten Strophe verh├Ąlt, bleibt f├╝r mich auf reizvolle Art offen.

Sch├Âne Gr├╝├če von blaustrumpf
__________________
Daf├╝r bin ich nicht aus dem Schrank gekommen, um mich in eine Schublade stecken zu lassen.

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Papyrus
Guest
Registriert: Not Yet

.........................

Ein sch├Ânes R├Ątsel finde ich...


@Mirko:


"eigentlich" gibt es im Jenseits keinen 'gekreuzigten' Jesus,
den gab es nur hier auf der Erde


ich sehe einen ansatz das gedicht zu verstehen so:


Es gibt keinen Weg, das Ich des Textes ist also gefangen oder ist zwischen Leben und Tod.
Auf einer Zwischenebene.

Das Ich beobachtet also oder geht mit, den Weg eines Lebenden (die Entwicklung des Menschen, den Prozess)
von seiner Ebene aus.

Vielleicht war das Ich gefangen. Als es 'vater' sagt,
wird es befreit, vater erscheint,
das Ich ist aus diesem Zustand erl├Âst

so wie Jesus nach seinem Tod von vater empfangen wurde



dann war kein gott/vater da,
geht also alles wieder von vorne los?!
der glaube entsteht im Menschen (Ich)
es entdeckt, sp├╝rt, vertraut 'vater'/Gott

das Ich wird wieder in die menschliche existenz geworfen,
eine existenz ohne liebe und vertrauen,
wird dann erl├Âst


sch├Ân

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Mirko Kussin
Foren-Redakteur
Manchmal gelesener Autor

Registriert: Jun 2002

Werke: 8
Kommentare: 501
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hallo payrus... stimmt, da hab ich mich etwas ungl├╝cklich ausgedr├╝ckt...
aber was sagt denn eigentlich der autor jetzt zu all den kommentaren??
gru├č mirko
__________________
"I am only what you made me - I am a reflection of you"
Charles Manson

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