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Leselupe.de > Gereimtes
graue flächen in dir
Eingestellt am 03. 02. 2004 14:16


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guido
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graue flächen in dir
ungerade und gewölbt

sehne dich nach worten

die ich dir
mit offenem haar

an die hirnwand
schreibe

diese
- ohne dir –
gesagten sätze
werden bald
auch
ohne fragezeichen
bestand finden

fern
deiner selbst
- ganz fern –

im ewigen eis
blühst du
dem licht entgegen
an die oberfläche

die wiesen
die du dabei beschreitest
sind meine gärten

die schritte dein atem

__________________
guido

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Sandra
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Das gefällt mir sehr gut, guido.
Deine Bildersprache strebt ähnlich wie in Deinem Gedicht an die Oberfläche und erreicht mehr und mehr den Leser.
Du hast meinen Geschmack getroffen.

Kleine Frage. Müsste es nicht eher heißen:
diese
- ohne dich
gesagten sätze

Oder liegt der Fehler in meiner Interpretation?

LG

Sandra

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guido
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Danke Sandra,

ich bin Österreicher und deswegen der deutschen Sprache nicht ganz mächtig, oft treten bei mir grammatikalische Unsicherheiten auf, aber in solchen Fällen gibt es einen "Telefonjoker". Ob DIR oder DICH, ich weiss es nicht.
__________________
guido

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Venus
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in dem Fall denke ich:
Austria: 12 pkte!
;o)

"diese
- ohne dir –
gesagten sätze"


= ohne, dass dich sie dir gesagt habe / ohne, dass ich sie dich wissen ließ...
nicht wahr?
so mag es gemeint sein, hm Guido?

Die "hirnwand"... lässt mich ein wenig ruckeln..
ich kann es schlecht erklären, weil mein Lesen erst einmal im Bauch stattfindet...
"herzhälfte" vielleicht?

Es gefällt mir, wie du schreibst.
Du machst Tür und Tor auf. Für Verstand und Bauchhirnherz.
Du arbeitest beinahe ausschließlich mit Metaphern, deshalb würde ich manchmal einen gezielteren Zeilenumbruch begrüßen. Bei deinen Worten, muß man eh schon denken, verstehst du? Und gerade drum würde mir hier ein ab und an verquerter Umbruch guttun.
Gib gut acht, dass du in deinen wunderbaren Gedanken nicht ins allzu leichte (seichte) abrutschst (...ewigen eis).

Es wär so schade, weil ich wirklich, wirklich Freude hab, an deinen Worten!

Lieben Gruß,
Venus





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den wind im rücken, sterb ich mich ein
in den großpassat -
und lebe erst recht

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guido
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O.K. werde es auf DIR ausbessern! Bin überzeugt.
Du triffst mit deinem feedback einen wunden Punkt: ich habe auch des öfteren Bedenken, dass ich bei meinen Formulierungen in eine seichte, leicht lächerliche Wortwahl abgleite (hat doch der leider schon verstorbene H.C.Artmann postuliert: "nua ka schmoez ned" "ja kein Schmalz nicht")
Das mit dem Zeilenumbruch hab ich nicht kapiert.
Danke, du warst hilfreich!!!
__________________
guido

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Venus
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is scho recht

mit vui Gfui!


Ich darf dir vielleicht mal anhand deines Gedichtes zeigen, was ich mit den Zeilenumbrüchen meine.
Ganz bestimmt, wird die Sache dadurch nicht leichter...
Ich meine nur, wenn man eine bildhafte Sprache wählt, dann stört die Ordnung der "hübsch" gegliederten Zeilen ein wenig. Für mich ist es beinahe Widerspruch.

Zum anderen ist es so, dass ein "unnatürlicher" Zeilenumbruch neue Gedanken erschaffen kann.
Natürlich nur, wenn der Leser sich die Mühe gibt, sie zu finden -

Frag mich ruhig, wenn ich zu kompliziert erscheine!
Das täuscht nämlich, ich bin bloß Frau


graue flächen
in dir ungerade und

gewölbt sehn’ dich nach worten
die ich dir mit offenem
haar an die hirnwand
schreibe diese
ungesagten sätze
werden bald auch ohne
fragezeichen bestand

finden fern deiner selbst
- ganz fern -

im ewigen blühst du
dem licht entgegen
an oberflächen

der wiesen
die du dabei beschreitest
sind meine gärten

die schritte dein
atem


Ganz wichtig, Guido!
Das ist natürlich nur meine subjektive Empfindung!

Recht liebe Grüße,
Venus
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