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Leselupe.de > Ungereimtes
grenzgänger
Eingestellt am 11. 10. 2009 15:36


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revilo
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du bist fort
von Brüsten getrieben
geflüchtet in ihren feuchten Schoß
du sprichst von Befreiung
trägst ein irrlichterndes Gewand
malst lautlose Bilder
spürst Landschaften auf
die fremd für mich sind

Ich bitte dich nicht um Asyl
bin selbst ein Vertriebener
Aber eines solltest Du wissen:
Die Kinder werden auch ohne dich lachen

Version vom 11. 10. 2009 15:36

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Franke
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Hallo revilo!

Ein Gedicht über eine Frau, die aus der Ehe ausbricht und die gleichgeschlechtliche Liebe entdeckt. So sehe ich das Gedicht.
Das ist auch mit der richtigen Verbitterung geschrieben, die in diesem Moment vorherrscht.

Nur eine Anmerkung hätte ich noch:

quote:
Aber eines solltest Du wissen:
Die Kinder werden auch ohne dich lachen

Das würde ich weglassen, denn das drückt m.E. zu sehr auf die Tränendrüse.

Liebe Grüße
Manfred
__________________
Das Leben ist eine Krankheit der Materie (Thomas Mann)

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revilo
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Hallo Ralf, Du liegst richtig. Ich habe versucht,die gleiche Situation in meinem gelöschten gedicht " Schonfrist" auszudrücken. Du hast mich darauf hingwiesen, daß meine Intention nicht erkennbar ist. das ist gewissermaßen der zweite , hoffentlich nicht untaugliche Versuch. deinen Änderungsvorschlag, für den ich mich herzlich bedanke,überlege ich mir. LG revilo

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revilo
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Hallo Franke, ich danke Dir für Deinen Kommentar.Ich finde Deine Idee sehr interessant, die letzten Zeilen zu streichen.

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Karl Feldkamp
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Hallo revilo,
ich würde die beiden letzten Zeilen durch andere ersetzen. Für mich fehlt sonst etwas...
Gruß
Karl

__________________
Bei jedem Irrtum hat die Wahrheit eine neue Chance.

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Ralf Langer
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wie wärs:

"Aber eines solltest Du wissen:

Ich bitte dich nicht um Asyl
bin selbst ein Vertriebener"

vielleicht auch "Vertriebener"
umformen in "vetrieben"

z.b. bin selbst nur vertrieben

dann hättest du melodisch kein stimmhaftes Ende.
Laut gelesen setzte man dort einen leisen Punkt,
weil die Stimme runter fährt.
lg
ralf




__________________
RL

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Heidrun D.
Guest
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Natürlich kann ich es mir auch nicht versagen, Senf dazuzugeben.

Kritisches: Rhythmisch habe ich ein Problen, ebenso mit dem Umbruch. Wenn du magst, kannst du in Richtung:

quote:
Du bist fort

von Brüsten getrieben
geflüchtet in ihren feuchten Schoß

Sprichst von Befreiung
trägst ein irrlichterndes Gewand Irrlicht als Gewand

malst lautlose Bilder
spürst Landschaften auf
die fremd für mich sind

Ich bitte Dich nicht um Asyl
bin selber vertrieben
Aber Doch
eines solltest Du wissen:
Die Kinder werden auch ohne Dich lachen
gehen.

So wäre es schmiegsamer zu lesen; es kommt jedoch sehr darauf an, was du mit dem Text erreichen willst (Appell oder Tirade?)

Gleichgeschlechtliche Liebe lese ich überhaupt nicht heraus . Vielmehr ist der Text wohl aus der Sicht einer verlassenen Ehefrau geschrieben, die auch das typische, sehr schlagkräftige Argument ins Gefecht führt: die Kinder.

Insofern sind diese beiden letzten Verse für mich unverzichtbar oder sollten - wie Karl vorschlägt - durch andere des gleichen Tenors ersetzt werden.

Nur klanglich - wie gesagt ...

Liebe Grüße
Heidrun

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