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Leselupe.de > Gereimtes
grundlos
Eingestellt am 15. 12. 2000 20:40


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pilgrim969
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Sep 2000

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grundlos

Weil ich Dich trÀume oft des Nachts
und jeden wachen Moment mit dir
betrachte als ein Geschenk.
Weil ich den Hauch deiner BerĂŒhrung
schon spĂŒre sachte und sanft
wenn ich nur an dich denk.

Weil du mir WĂ€rme geben kannst
und ohne Zögern und Bedenken
die Nahrung meiner Seele bist.
Weil du, wie ein kostbares Buch,
meine Seele aufgeschlagen hast und
in den Winkeln meines Herzen liest.

Weil du mich mit kurzen Blicken
schon verstehst und nicht verweilst
auf Worten mit Bedeutung und Sinn.
Weil du deiner Liebe nicht argwöhnen musst
und es dir gelingt, ohne viel Worte,
mir zu zeigen was ich fĂŒr dich bin.

Weil du in deiner Liebe zu mir, Grenzen
weder kennst noch akzeptierst - diese sind
in deiner Unendlichkeit verschwunden.
Weil du in dir meine Liebe wachsen lÀsst
in schwindelnde Höhen und Weiten,
ohne Grenzen, eng mit der deinen verschlungen.

Weil du ...

Doch was soll das Suchen nach der Zahl
von GrĂŒnden dich zu lieben,
sind diese doch schier unzÀhlbar.

Und dem Gedanken, Zeit zu vergeuden
mit fruchtloser Suche, entbehrt jeglicher Sinn.
So nehm' ich mir lieber die Zeit,
dich auch weiterhin grundlos zu lieben.

Außerdem erkenn ich schon jetzt,
ohne die Suche zu beenden, es wÀr'
ein einzig wahrer Grund geblieben:
Du bist nun einmal Du,
und zudem Grund genug,
dich ohne Grund zu lieben.


-----------------------------------------------
aus Kleinigkeiten (2.2000 - 8.2000)

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Frank Rahde
Guest
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Hi Pilgrim!

Ich will jetzt keine zahlreichen GrĂŒnde anfĂŒhren, weshalb ich dein Gedicht mir zum privaten Gebrauch ausgedruckt habe (um es meiner Freundin zu zeigen?): es gefĂ€llt mir einfach sehr, weil es nicht so platt und stereotypisch daherkommt, wie manch anderes.

Frank

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Feder
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Hallo Pilgrim,

wieder einmal ein sehr schönes Gedicht.
Pures Erleben, es lĂ€ĂŸt Raum und Zeit verschwinden.

Liebe GrĂŒsse
__________________
copyright by Feder______________________Die Dinge sind nie so, wie sie sind.Sie sind immer das,was man aus ihnen macht.*Jean Anouilh*http://www.feder-online.de

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pilgrim969
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An Frank

Ich freue mich, wenn anderen meine Gedanken gefallen und ich habe auch kein Problem damit wenn diese weitergezeigt werden.
Im Gegenteil, ich freue mich wenn mehr Menschen meine Worte lesen.


An Feder

Raum und Zeit verschwinden bei diesem Gedicht wahrhaftig,
handelt es sich doch nur um mein GefĂŒhl und leider nicht um die RealitĂ€t.
Das Erleben ist eben nur(?) in Gedanken und GefĂŒhlen

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Feder
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Ich denke, Erleben ist wahnsinnig viel. Eben nicht „nur“ Erleben. Es ist ein Geschenk an sich selbst, auch wenn einem das oft gar nicht so bewusst ist.
Wenn man erlebt, begreift man sich, seine WĂŒnsche, seine Hoffnungen, seine TrĂ€ume, seine Ziele. Es macht Licht auf dem eigenen Weg, der doch manchmal dunkel zu sein scheint. Wer erlebt, sieht den Weg noch und kann klar, wenn dies einmal nötig ist, dem wichtigen GegenĂŒber auf die Frage antworten: „Was stellst du dir vor? Was ist dir wichtig?“ Man weiß dann bereits die Antwort, denn man stellt die Weichen fĂŒr die eigene Zukunft, wenn man sich ĂŒber sich selbst klar ist und das gelingt nur ab dem Moment, wenn man sich nicht vor dem Erleben verschließt.

__________________
copyright by Feder______________________Die Dinge sind nie so, wie sie sind.Sie sind immer das,was man aus ihnen macht.*Jean Anouilh*http://www.feder-online.de

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moloe
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...grundlos

hallo pilgrim969,
hallo frank rahde,
hallo feder,

ich habe dieses gedicht erst heute gelesen (2000-12-28),
aber nicht desto trotz finde ich dein gedicht sehr
aussagekrÀftig und nachvollziehbar...

wer kann schon wirklich alle grĂŒnde aufzĂ€hlen jemanden zu
lieben...

und der schönste grund jemanden zu lieben ist doch sowieso
nur der, das es diesen menschen gibt...

mfg

manfred loell
>moloe<

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