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Leselupe.de > Ungereimtes
heiliges versprechen
Eingestellt am 08. 01. 2011 20:41


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revilo
HĂ€ufig gelesener Autor
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ein neues Vielleicht werden
wir tragen wie ein sommerkleid
wird es im nordwind flattern
beim spaziergang durch unsere
ausgestanzte landschaft

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Franke
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Hallo revilo!

Es ist interessant wie du mit den ausgestanzten Landschaften spielst und verschiedene Varianten anbietest.

Die Kernaussage des Gedichtes ist fĂŒr mich allerdings das im Wind wehende Sommerkleid. Das ist ein ausgezeichnetes Bild fĂŒr ein Versprechen - leicht, schön, aber verwundbar.

Die ausgestanzten Landschaften geben deinem Gedicht dann eine andere Wendung. In das Versprechen kommt dadurch so etwas wie Verzweiflung hinein und es ist, als wĂŒrde eine dunkle Gewitterwolke ĂŒber den Landschaften des lyr.ich hĂ€ngen.

Einziges kleines Problem:
Der Aha-Effekt zĂŒndet hier nicht mehr so effektiv, weil man von den ausgestanzten Landschaften erst in deinem letzten Gedicht gelesen hat.

Aber trotzdem:
Klasse Gedicht!!

Liebe GrĂŒĂŸe
Manfred
__________________
Das Leben ist eine Krankheit der Materie (Thomas Mann)

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revilo
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Hallo Franke, vielen Dank fĂŒr Deinen Kommentar.......ich wollte mit dem Bild der ausgestanzten Landschaft noch einmal spielen........ich glaube, Heidrun brachte mich auf die Idee.......wie du völlig richtig erkannt hast, spielt es allerdings nicht die Hauptrolle......auf die Überschrift bin ich gekommen, weil ich einen Film ĂŒber den Vatikan gesehen habe..........das Vielleicht findet sich in vielen Beziehungen wieder..........das Unentschlossene, das zu Tarnung eine Sommerkleid trĂ€gt.......
LG revilo

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Heidrun D.
Guest
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Lieber Oliver,

mir persönlich gefÀllt diese Variante weitaus besser als die Àltere.

Wie Manfred schon bemerkte, handelt es sich bei dem wehenden Sommerkleid um ein sehr schönes und treffendes Bild. -
Insgesamt ist meine Lesart des zweiten Bildes etwas anders. Ich sehe in der ausgestanzten Landschaft eine bereits vorgegebene BeschrÀnkung der recycelten Amour, die gegebenenfalls das Flattern des Liebeskleides im kalten Nordwind verstÀrken wird ...

Insofern bildet das Gedicht eine offene Frage.

Juut jemacht

Heidrun

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revilo
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Hallo Heidrun, vielen Dank fĂŒr die Blumen........die ausgestanzte Landschaft ist ein Trampelpfad, den vor von Zeit zu Zeit roden oder zumindest kultivieren mĂŒssen.........mirgefĂ€llt diese variante auch besser.......
LG revilo

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Ralf Langer
Routinierter Autor
Registriert: Sep 2009

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Hallo Oli,
ein "neues Vielleicht" gefÀllt mir sehr.
da schleich ich herum und entdecke ein paar interessante Lesarten, vor allem in Bezug auf das Sommerkleid.

also hier meine Assoziationen:

viel leicht werden

also leichter als jetzt, möglicherweise auch "leicht sinnig"
und trotzdem drin verwoben ein:

fiel leicht

etwas das schnell fĂ€llt, das einen stĂŒrzen lĂ€sst.

Das alles ist im Sommerkleid und im Nordwind verwoben.

Ich bin hier in diesem StĂŒck kein großer Freund
der "ausgestanzten Landschaft".
Kriege das nicht besonders gut unter.
Am Ende schrieb ich etwas, das das "vielleicht" stĂ€rker unterstĂŒtzte, ein Wort oder einen Satz der mit " Möglichem"
oder "unmöglichem" spielt.
in etwa so:

ein neues Vielleicht werden
wir tragen wie ein sommerkleid
wird es im nordwind flattern
beim spaziergang durch unsere
ausgestanzte Möglichkeit(en).

Wie gesagt ist nur ne Idee.
Bin kein großer Freund von Worten die mit -heit oder keit enden.

Aber, so weißt du wie ich es meine.

Insgesamt aber ein tolles StĂŒck. Und wir haben ja erst Januar.

Lg Ralf

__________________
RL

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