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Leselupe.de > Feste Formen
herbststürme (haiku)
Eingestellt am 12. 01. 2012 22:12


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laudabilis
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wind fegt das geäst
noch liegt die stadt im nebel
blätter wirbeln auf

Version vom 12. 01. 2012 22:12
Version vom 15. 01. 2012 15:02

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AchterZwerg
Guest
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Hallo Eberhard,
das könnte ein gutes Kurzgedicht werden, ist es aber noch nicht. Der Grund liegt darin, dass du zwei Bilder in den Mini-Text gepackt hast, nämlich Wald (Geäst) und Stadt.
Du solltest dich für eines entscheiden.
Dann ist da noch das "Fächern", was schon wieder zu interpretativ wirkt. Hier wäre m. E. das gängige "Fächeln" besser.
Die Idee des Luft-Zu-Fächelns finde ich aber sehr gut.
Mal sehen, was die anderen meinen.
Heidrun

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Walther
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Lb. AchterZwerg,

die Stadt kann weder fächeln noch fächern. Sie kann höchstens gefächel/r/t werden.

Sorry, aber dieses "Gedicht" stürzt in der 3. Zeile ins Nichts, weil das ganze Bild nicht mehr aufgehen will.

LG W.
__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

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laudabilis
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ihr armen menschen,

in was für städten lebt ihr? die stadt, in der ich lebe, ist eine der grünsten in deutschland (vor ein paar jahren mal amtlich festgestellt). für mich hat geäst deshalb nicht zwingend etwas mit wald zu tun. da sich einer der größten flüsse deutschlands vor den grenzen dieser stadt in zwei arme teilt und eben in diesen beiden armen die stadt durchfließt, ist diese stadt eben auch recht nebelanfällig. und bei den rund 270.000 einwohnern, die eben auch (!) die natur dieser stadt ausmachen, gibt es mit sicherheit auch viele bronchitiker, zu denen ich auch gehöre. diese leute, die eben auch zur stadtnatur gehören, haben an solchen nebeltagen echte atemprobleme. und wer, wenn nicht die bürger, bildet das naturphänomen stadt? stadt ist ein naturraum, wo einst vielleicht ein ganz anderer war. ist er deshalb keiner? in meiner stadt jedenfalls gibt es trotz aller urbanität die symbiose von mensch, tier und pflanze. wenn es das bei euch nicht gibt, dann tut ihr mir leid. den wind, der das geäst fegt, habe ich jedenfalls herbstzeitig sitzend in einem straßencafé an einem verkehrs- und menschenreichen platz erlebt. es waren übrigens - für die, die es ganz genau wissen wollen - die bäume einer ahornallee.

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Bernd
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Das Problem, warum es kein Haiku ist, ist nicht die Stadt und ihre Ökologie, sondern die Metapher "zufächeln".

quote:
wind fegt das geäst
noch liegt die stadt im nebel

Damit gibt es kein großes Problem.

quote:
fächelt sich luft zu

Das ist eine Metapher, wie sie in deutschen Gedichten häufig ist. Im Haiku ist sie aber eher nachteilig - es ist dann keiner im engeren Sinn.

Der Haiku sagt es direkt. Er gibt keine Metapher.

Haiku wäre, als Beispiel:

wind fegt das geäst
noch liegt die stadt im nebel
Blätter wirbeln auf

Wenn ich mich richtig erinnere, habe ich (5-7-5) zugefügt, weil nichts dort stand und die Frage Haiku oder nicht in den Antworten schon umstritten war.

PS:
Gute Besserung
__________________
Copy-Left, samisdada, Dada Dresden

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laudabilis
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danke bernd,

ich habe deinen änderungsvorschlag eins zu eins übernommen, bin dabei aber bei meiner geliebten kleinschreibung geblieben. vielleicht magst du den text jetzt in der rubrik haiku einordnen.

liebe grüße und danke für die genesungswünsche,

laudabilis

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