Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, m√ľssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5560
Themen:   95437
Momentan online:
699 Gäste und 11 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Horror und Psycho
hildegard und der alien z12
Eingestellt am 27. 04. 2002 13:36


Autor
Ein neues Thema ver√∂ffentlichen.     Antwort ver√∂ffentlichen.
margot
???
Registriert: Mar 2002

Werke: 298
Kommentare: 3340
Die besten Werke
 
Email senden
Profil
hildegard und der alien z12

hildegard spricht in ihr bordmikrofon:
‚Äědokument 2523. extraterristische lebensform z12.‚Äú
ihr gleiter befindet sich auf dem heimweg. im fracht-
raum befördert er eine brisante fracht. ein alien.
‚Äěauf der flucht vor einem piratenschiff landete ich
auf dem außenposten z12 not. als ich die räumlich-
keiten der station betrat, bot sich mir ein bild des
grauens: boden und wände waren mit eingeweiden
bedeckt, von den bewohnern indes keine spur.
pl√∂tzlich vernahm ich ein glucksen und r√ľlpsen,
und bei näherem hinschauen, bemerkte ich, dass
sich diese glitschigen schlangen aus gedärm beweg-
ten, langsam wie sich ringelndes gew√ľrm. angewidert
wandt ich mich ab. der gestank war bestialisch. ich
durchsuchte die station nach √ľberlebenden und fand
in einer schleuse die √ľberreste eines k√∂rpers, welche
widerliche schlußfolgerungen auf die stattgefundene
katastrophe zuließen. aus der aufgebrochenen bauch-
decke krochen langsam, wurstgleich die gedärme der
bedauernswerten person, umwickelten den rumpf wie
efeu bis zu hals und kopf, welche von säure zerfressen
kaum noch erkennbar waren. nach ca. 15 minuten war
der gesamte körper mitsamt kleidung verdaut, und ich
h√∂rte wieder dieses glucksen und r√ľlpsen. ich schlo√ü die
schleuse und ließ die luft entweichen. mein nächster
gedanke war: nichts wie weg von hier! denn eigentlich
wusste ich nicht, was hier wirklich vorging. den stink-
enden haufen aus der schleuse schippte ich in einen
sicherheitsbehälter. ich glaube, der sauerstoffentzug
tötete das objekt, was auch immer es darstellte.“
hildegard hält in ihrem bericht inne. das wäre ein schönes
geschenk f√ľr oks, denkt sie mit gequ√§lter heiterkeit.
‚Äěich bin mir des risikos bewusst, das ich eingehe‚Äú,
f√§hrt sie fort, ‚Äěda ich nicht wei√ü, auf welchem wege
diese wesen in ihre wirtskörper gelangten.“
hildegard ist m√ľde. sie wird ein schl√§fchen halten.
bis zur guten alten erde wird sie noch ca. 8 stunden
unterwegs sein. ein scheiß job, sie gähnt und lehnt
sich zur√ľck. zuhause warten 2 liebevolle kleine t√∂chter,
die allzu schnell älter werden, auf ihre mutter. der welten-
raum ist leer. er ist gespenstisch leer.

im frachtraum steht ein einzelner, versiegelter metall-
behälter, aus dessen innern ein seltsames glucksen und
r√ľlpsen dringt.

__________________
schlagt mich bitte nicht tot. ich bin kitzlig.

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


silentus
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Feb 2002

Werke: 0
Kommentare: 2
Die besten Werke
 
Email senden
Profil

Hallo margot!

Sehr mysteri√∂s die Sache. - R√ľlps!!

quote:
boden und wände waren mit eingeweiden
bedeckt, von den bewohnern indes keine spur.

Merkw√ľrdig, wo, m√∂gen die blo√ü alle sein?

quote:
durchsuchte die station nach √ľberlebenden und fand
in einer schleuse die √ľberreste eines k√∂rpers, welche
widerliche schlußfolgerungen auf die stattgefundene
katastrophe zuließen

Donnerwetter, denen ist doch hoffentlich nichts ernsthaftes zugesto√üen? - R√ľlps!

Und da kam eine alte Indianerin des Wegs und sagte:

quote:
"ja, wir wissen: wenn ihr kommt,
sterben wir."

„Warum eine alte Indianerin?“

Im Vertrauen: Ich wußte schon immer, - alten Indianerinnen sind gefährlich. - Rölps!

Tsch√ľ√ü

Bearbeiten/Löschen    


jon
Foren-Redakteur
Fast-Bestseller-Autor

Lektor
Registriert: Nov 2000

Werke: 147
Kommentare: 6338
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um jon eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

‚Ķeine Studie √ľber Ekel? Gott sei Dank hab ich zu wenig Fantasie, mir sowas vorzustellen.

zum text: Routiniert geschrieben.
Anmerkung: Wenn es bestialisch stinkt, dann m√ľsste Hildegard das schon beim Eintreten bemerkt haben ‚Äď zumindest aber einen "gewissen modrigen/fauligen Geruch", der sich verst√§rkt, je n√§her sie dem Gw√ľrm kommt.
__________________
Es ist nicht wichtig, was man mitbringt, sondern was man dalässt (Klaus Klages)

Bearbeiten/Löschen    


Markus77
Hobbydichter
Registriert: Feb 2002

Werke: 5
Kommentare: 36
Die besten Werke
 
Email senden
Profil

Habidére!

quote:
‚Äěich bin mir des risikos bewusst, dass ich eingehe‚Äú

das risiko, dass du eingehst?
mit dass paßt der satz eigentlich nur, wenn du eingehen im sinne von sterben/verenden meintest?
also: das risiko, dass du sterben könntest?

oder meintest du: das risiko, das du eingehst? mit eingehen im sinne von sich aussetzen.

oder: beabsichtigte doppeldeutigkeit als stilmittel?
__________________
Nieder mit den Transaminasen!

Bearbeiten/Löschen    


margot
???
Registriert: Mar 2002

Werke: 298
Kommentare: 3340
Die besten Werke
 
Email senden
Profil
wie seid ihr denn drauf?

danke euch f√ľr die stilistischen hinweise.
das(S) darf doch nicht wahr sein. schon verbessert.
gibt`s sonst noch was zu sagen?
na gut, meinetwegen nicht.

margot

ps: dieser bestialische gestank wurde hildegard erst
wahrhaftig, als sie es mit ihren visuellen eindr√ľcken
zusammen verarbeiten konnte.
__________________
schlagt mich bitte nicht tot. ich bin kitzlig.

Bearbeiten/Löschen    


nally
Festzeitungsschreiber
Registriert: Apr 2001

Werke: 137
Kommentare: 369
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um nally eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

"umwickelten den rumpf wie efeu bis zu hals und kopf"... der schöne efeu... die story ist eklig schön.
__________________
"Ich werde nie aufgeben captain, denn ich will im Spiel der Mächte weiter bestehen und meinen Vers dazu beitragen."
Club der toten Dichter

Bearbeiten/Löschen    


Zur√ľck zu:  Horror und Psycho Ein neues Thema ver√∂ffentlichen.     Antwort ver√∂ffentlichen.
Werbung