Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, mĂĽssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5438
Themen:   92225
Momentan online:
154 Gäste und 8 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Erotische Geschichten
hildegard unter piraten
Eingestellt am 07. 04. 2002 16:53


Autor
Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.
margot
???
Registriert: Mar 2002

Werke: 298
Kommentare: 3340
Die besten Werke
 
Email senden
Profil



die 2 feindlichen schiffe nahmen hildegard in die zange.
es waren piraten. hildegard rieb sich den sternenstaub
aus den müden augen und gähnte gelangweilt. wieder mal
oks, sagte sie halblaut vor sich hin. die piraten brachten
ihren gleiter regelmäßig auf. sie waren scharf auf die
behälter mit dunkler materie im laderaum, und oks, ihr
anfĂĽhrer war im besonderen scharf auf hildegard.
nicht schon wieder, brummelte sie weiter vor sich hin,
oks fängt an, mich zu nerven, mit seinem winzigpimmel.
natĂĽrlich wusste hildegard auch, dass oks sie nur deswegen
unbeschadet weiterfliegen ließ, weil sie ihn an die wäsche
lieĂź. in wenigen sekunden wĂĽrde sie gekapert werden.

„hallo oks, alter haudegen“, begrüßte sie den könig der
piraten, fĂĽr den er sich hielt. er war eigentlich ein ganz
netter kerl. wenn er diesen minderwertigkeitskomplex nicht
hätte - wegen seiner männlichkeit.
„hallo, zuckertäubchen, entschuldige, dass ich dich auf deinem
heimflug störe.“ oks setzte sein charmantestes piratenlächeln
auf: „... aber ich hatte so sehr sehnsucht nach dir.“
„ich auch, oks, ich auch. willst du nicht platz nehmen?“




während die freibeuter im heck des gleiters den laderaum
leerräumten, rutschte oks mit hildegard über die pilotenkon-
sole.
„paß auf, dass du mir nichts verstellst. ich möchte nachher
noch nach hause kommen.“
„du wirst schon nach hause kommen, zuckertäubchen, aber
erst wenn ich gekommen bin“, grunzte oks und legte sich
hildegards beine ĂĽber die schulter.

der weltenraum schaute gleichmĂĽtig auf das geschehen.
es passierte nur, was ĂĽberall immer geschehen musste: ein
schöpfungsakt – wenn auch lausiger natur. oks war schnell
fertig. der entfernte lichtblitz einer supernovae funkelte in
seinem leeren blick. im nächsten moment richtete er sich
auf, drehte sich mit dem rĂĽcken zu hildegard und ver-
staute, was noch zu verstauen war. hildegard grinste.
„hey oks“, schnurrte sie immer noch halb entblößt hinter
ihm, „sag mir doch bitte bescheid, wenn du mich das näch-
ste mal besuchen kommst – dann mache ich mich schön
fĂĽr dich. ich habe da ein paar antiquierte aber ganz reizende
wäschestücke ... – bitte, oks.“
„hältst du mich tatsächlich für so blöd, mein zuckertäubchen?“
oks drehte sich zu ihr um und stutzte kurz bei ihrem anblick.
„du würdest es doch fertig bringen und die ladung verminen.“
„schade“, schmollte hildegard, die sich nun auch wieder
herrichtete. oks wusste, dass seine mannschaft längst mit
dem verladen fertig war und nur noch auf ihn wartete.


die piratenschiffe lösten sich von hildegards gleiter
und waren in bruchteilen einer sekunde aus dem sichtfeld
der pilotenkanzel verschwunden. hildegard hatte lust auf
eine riesige tasse milchkaffee. die intergalaktische fracht-
versicherung wĂĽrde fĂĽr den schaden aufkommen. dunkle
materie gab es wie sand am meer. nur ihr auffinden und
ihre lagerung gestaltete sich schwierig. aber all das war
nicht hildegards problem. sie war pilotin und musste eine
familie ernähren, allein das zählte. etwas melancholisch
versank sie in gedanken an zuhause. sie rĂĽhrte vergessen
in der schäumenden milch, den geruch von oks noch in
der nase.



__________________
schlagt mich bitte nicht tot. ich bin kitzlig.

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


ZurĂĽck zu:  Erotische Geschichten Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.


Leselupe-Bücher



Amazon



Facebook


Werde Fan der Leselupe auf Facebook!