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Leselupe.de > Ungereimtes
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Eingestellt am 30. 06. 2008 16:59


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Karl Feldkamp
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versuche seit
tagen gelassen
durch die einkaufsstraße
von köln-kalk zu schlendern

unbekannte
orientgesichter
lächeln wissend vor
und hinter schaufenstern

bin mir an
der dönerbude
auf den deutschen fersen
schlage unmerklich haken

brauche das letzte
geheimnis vor mir

denn hinter mir
wartet vielleicht
nicht einmal
ein fremder

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Bei jedem Irrtum hat die Wahrheit eine neue Chance.

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Karl Feldkamp
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Hallo Peter, hallo Thys,
jaja, das ist schon typisch deutsch. Aber manchmal entdecke ich an mir auch noch manches von einem deutschen Kleinbürger. Das ist mir peinlich. Und es ist für mich nicht immer leicht, mit diesen einst anerzogenen Macken so umzugehen, dass sie meiner Absicht, Fremden zunächst einmal unbefangen zu begegnen, nicht im Wege stehen.
Danke für eure Kommentare
und herzlichen Gruß
Karl

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Karl Feldkamp
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Lieber Anonymus,
danke für deine Zeilen und deine Anfrage.
Ich meine, die Angst vor dem Fremden außerhalb von mir, ist die Angst vor dem Fremden in mir. Sie kann aber auch die Angst vor dem Bekannten in mir sein, das mir lieber fremd bleiben soll, weil ich etwas von mir lieber nicht wahr haben möchte. Selbsterkenntnis führt bekanntlich nicht nur zu positiven Ergebnissen. Das steckt (jedenfalls ist es so von mir beabsichtigt) in den beiden letzten Strophen.
Konnte ich mich verständlich machen?
Herzlichen Gruß
Karl
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