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Leselupe.de > Gereimtes
hochzeit
Eingestellt am 10. 12. 2004 17:51


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Ein neues Thema ver├Âffentlichen.     Antwort ver├Âffentlichen.
Paul
H├Ąufig gelesener Autor
Registriert: Nov 2000

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hochzeit

nie nannte sie ihm ihren namen,
noch wusste er, welchem quell sie entstiegen:
doch ach, ihre k├╝sse brannten wie feuer,
ihr duft ihm balsam,
ihr augenblick ihm meer -

als w├Ąrs ein wei├čer schleier
trug sie das ewge gewand,
wie brautkleid schien es
und wurde , je ferner, nebel –
darunter war sie nackt!

lust und schmerz l├Ąchelten verz├╝ckt,
gingen hand in hand hinterher,
wie blumenm├Ądchen –

alle kerzen waren entz├╝ndet,
das orgelspiel begann,
wurde wahn:

wohlan!
das fest konnte beginnen!

ja und ja,
zwei ringe sp├Ąter schritten sie durch die masse,
die glocken schellten wie wild,
als d├╝rften sie dies zum letzten mal.

schon scharrten die pferde,
die kutsche stand bereit –
sechs schimmel waren angespannt,
ganz vorn ein schwarzer araber.

die peitsche schnalzte und
im wilden galopp
gen wald –
zur├╝ck blieb staub.

drei tage und drei n├Ąchte
blieben sie verschollen –
am vierten ging ein feuerball gen himmel.

nie mehr sollte ein menschlich aug sie blicken –
nur bei sonnenauf- und untergang schien es,
als w├╝rden zwei silhouetten eng umschlungen im roten sonnenkegel tanzen.

im wald kehrte ruhe ein!




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