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Leselupe.de > Ungereimtes
hommage an deine liebe
Eingestellt am 20. 05. 2003 18:13


Autor
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YouRs
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augen ber├╝hren sich
warme weiche wohltat durchflutet mich
meine gedanken verwalten liebevoll ein bild von dir
und dein herz, es sehnt sich nach mir

so wie die erste sonne nach langer nacht
so wie die ersten schritte ganz unbedacht
so wie der erste regen auf meinem gesicht
so wie der erste wind die stille bricht

es gibt zeiten, da ist das vertrauen gross
du ruhst in meinem arm und ich lasse dich nicht los
selbst diese gef├Ąhrliche n├Ąhe schreckt mich nicht
denn sie ist f├╝r uns wie ein sanftes helles licht

so wie die erste sonne nach langer nacht
so wie die ersten schritte ganz unbedacht
so wie der erste regen auf meinem gesicht
so wie der erste wind die stille bricht

(┬ę YouRs, 2003)

__________________
Geldleute lesen gr├╝ndlicher als B├╝cherliebhaber. Sie wissen besser, was f├╝r Nachteile aus fl├╝chtiger Lekt├╝re entstehen k├Ânnen. (Bert Brecht)

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Holger
Guest
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Gedicht oder Liedtext...

...das ist hier f├╝r mich die Frage:
Im Liedtext lasse ich mir das Pathos gefallen.
In der Lyrik nicht.

Dass man das Bild eines anderen verwaltet ist mir zu trocken. Im Verwalten einer Sache steckt kein Gef├╝hl.
Auch ist das ziemlich unangenehm, wenn sich die Augen ber├╝hren. Wenn sich Blicke treffen okay, aber ....

Beste Gr├╝├če
Holger

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YouRs
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Danke Holger

f├╝r Meinung, Fragen und Beantwortung.

Und ja, auf einen ersten Blick hin gebe ich dir Recht.

Beste Gr├╝├če
YouRs

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lapismont
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@Holger,

kannst Du mir das mit dem Pathos erkl├Ąren?

Das mit den Augen ist wohl etwas kleinkr├Ąmerisch.
Dann kann man auch die Verwaltung erw├Ąhnen!

cu
lap

__________________
Kunst passiert.

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Holger
Guest
Registriert: Not Yet

@ lap

Genau deshalb habe ich die Frage nach Gedicht oder Lied gestellt. Ein Lied, dass man nach einmaligem H├Âren erfassen soll, kann sich derartiger Klischees bedienen, um sofort einpr├Ągsam zu sein.

Die Lyrik hingegen als Kunst am Wort sollte dennoch auch der Originalit├Ąt in Sprache und Bildhaftigkeit verpflichtet sein. Daf├╝r ist sie eben eine Kunstform und keine Alltagssprache.

warme weiche wohltat durchflutet mich...

...so wie die erste sonne nach langer nacht...


um nur zwei Beispiele anzuf├╝hren.
Das sind so abgegriffene Bilder, dass ich daran nichts mehr finden kann (im Gedicht zumindest)
Das ist Klischee, dick aufgetragen. Das ist pathetisch.

Noch etwas zu den Augen:
Bei aller Phantasie, die sein muss, in Texten dieser Art, die ohne Metaphern arbeiten, sich eher n├╝chtern erkl├Ąren (und das hat auch seine Berechtigung) ist durchaus auf sachliche Richtgkeit zu achten. Anderenfalls entwickelt sich ab und an eine unfreiwillige Komik.

Die eigentliche Frage, die dahinter steckt,ist, ob das sprachliche Mittel mit der Aussage harmoniert.
Insofern hat das nicht mit kleinkr├Ąmerisch zu tun.
Hier geht es doch darum, die Texte aufzuschlie├čen und nach M├Âglichkeit weiter zu helfen.

Beste Gr├╝├če
Holger

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lapismont
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Abgegriffene Bilder

@Holger,

sorry f├╝r den Kleinkr├Ąmer.
Ich finde es durchaus normalsprachlich, davon zu reden, das Augen sich ber├╝hren, um Blicke zu meinen.

Verwunderung stellt sich bei mir ein, das Du gerade diesen Text herausgepickt hast, um auf abgegriffene Bilder hinzuweisen.
Ohne mich auszunehmen, sind die Poesie-Foren voll davon.

warme weiche wohltat ist mir noch nicht untergekommen (muss wohl doch ├Âfter die Lupe besuchen).
Bin aber ein Stabreimfan - insofern find ichs gut.
Und unvergessen: Weich und Warm von Juliane Werding.


cu
lap
__________________
Kunst passiert.

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Holger
Guest
Registriert: Not Yet

@ lap

Du sagst es: Juliane Werding, alles schon dagewesen.
Und das durchflutet mich ebenfalls
Aber eben im Lied ist das nicht schlimm.
Was den Stabreim anbetrifft, so w├Ąre das, wenn man es durchh├Ąlt die hohe Schule. So ist es aber nur eine Zeile.

Entschuldige Yours, dass wir das hier diskutieren.
Ich habe mir den Text nicht extra herausgepickt.
Nur, wenn lap es schon genau wissen will, dann sage ich meine Meinung.

Es gibt genug Texte, wo es nicht lohnt, etwas dazu zu sagen
Einen sch├Ânen Tag w├╝nsche ich Euch.

Holger

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