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Leselupe.de > Ungereimtes
ich habe mir
Eingestellt am 12. 02. 2003 18:21


Autor
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Yklamyley
Autorenanwärter
Registriert: Jan 2003

Werke: 14
Kommentare: 16
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Ich habe mir

Ich habe mir
dich nochmals angesehen
und deine hände
und deine lippen
und die gedanken
die ich nicht verstehe.
mit einer neonröhre
hab ich dich
durchleuchtet
deine leber war lila
dein puls schlug gelb
rot sind nur
deine hände an meiner wange
deine finger in meiner hand
und ihre spitzen
wenn sie sich
in meinen hintern graben.
ich möchte dich
so gern
umklammern
in dein ohr beißen
deine lippen
nie mehr loslassen
ewig √ľber deine haare streichen.
aber wie eine katze
kommst du nur
wenn es dir passt
schnurrst dann wild
und unbändig
und ich fahre gl√ľcklich
sanft √ľber deine schlanken formen
bis du aufstehst und gehst
einfach so.
und wie ein hund
warte ich
jedesmal treu auf deine wiederkehr
anspruchslos
mein bellen ungehört.
ich habe mir
dich nochmals angesehen
und weiß nicht
warum ich mir
das alles gefallen lasse.
vermutlich
weil dein rot
intensiver ist
als alles
was ich bisher kannte.


C Yklamyley
12.Februar.2003
__________________
live fast...

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Kerensa
Festzeitungsschreiber
Registriert: Jan 2003

Werke: 11
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ich habe mir...

Liebe Yk,
da haben wir es wieder einmal, das alte/neue Thema von Verstand gegen Herz bei Frauen...
Obwohl frau genau weiss, dass Beziehung von ihr ganz anders definiert wird = Geben+Nehmen im Vergleich mit dem Gegen√ľber, reduziert wie es ist = Nehmen und Ge-h-en, kann sie selbst aus kurzfristig gew√§hlter Distanz keine vern√ľnftige Entscheidung treffen und zieht ihre einzige Kraft weiterzul-i-eben aus Minimalismen (hier mit rot symbolisiert).
Ist dir sehr gut gelungen, ich kann es sehr gut nachvollziehen...
LG
Kerensa
__________________
"Alles wirkliche Leben ist Begegnung." (Martin Buber)

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kaffeehausintellektuelle
Guest
Registriert: Not Yet

liebe ykla.... (dein name ist ja noch komplizierter als meiner)

total gut gef√§llt mir das. wundersch√∂ne bilder zeichnest du da mit worten. aber vielleicht eine spur zu viel. ich glaub, das gedicht w√ľrde gewinnen, wenn du ein paar wegl√§sst.
da sind die farben, der körper, die tiere, ich glaub, wenn du eines davon weglässt, kann man sich auf den rest besser konzentrieren.
ja, und die "schlanken formen", die haben dieses starke gef√ľhl auf etwas √§u√üerliches gelenkt, das fand ich schade. ich w√§r an dieser stelle lieber im gef√ľhl drin geblieben als im aussehen.

liebe gr√ľ√üe
die k.

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Meeresblick
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Aug 2002

Werke: 16
Kommentare: 60
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Dieses GEdicht muß einem nicht gefallen..es muß nicht symphatisch sein..aber ich meine sagen zu können:
Es hat ein gutes Potential.
Marc
__________________
Gl√ľck ist in uns

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Yklamyley
Autorenanwärter
Registriert: Jan 2003

Werke: 14
Kommentare: 16
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großes dankeschön...

@kerensa und es freut mich, dass du es nachvollziehen kannst..

@kaffeehausintellektuelle f√ľr das lob und die verbesserungsvorschl√§ge... obwohl ich nicht wirklich wei√ü, wie ich sie umsetzen soll
ps: ich mag den buchstaben Y wahnsinnig gern; er sticht im ganzen alphabet hervor,behauptet sich und hat einen schönen klang...

@meeresblick und: ich bem√ľhe mich!


lg,
ines
__________________
live fast...

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vetiver
Guest
Registriert: Not Yet

liebe y.,

ich find das gedicht auch wunderschön. besonders mochte ich die neonröhre (obwohl ich neonlampen gar nicht mag) und das graben der fingerspitzen in den hintern. das schlank hat mich auch gestört irgendwie, weil ich find das nicht wichtig hier, und ich meine auch, man sollte die nicht ganz so schlanken nicht von diesem wunderbaren gedicht ausschliessen. ja, und irgendwie hast du hier zwei gedichte in einem. eins mit farben uns eins mit tieren. ich denk aber nicht, dass du die beiden teile jetzt feinsäuberlich auseinandertrennen musst. vielleicht kannst du sie noch irgendwie besser miteinender verschmelzen, damit der bruch nicht so auffällt. insgesamt aber ein tolles gedicht, ich hätte fast vergessen, das ich hier nichts mehr bewerten mag.

vetiver

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