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Leselupe.de > Ungereimtes
ich liebe den wind
Eingestellt am 09. 02. 2005 09:29


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rosste
Routinierter Autor
Registriert: Jul 2004

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ich liebe den wind

bläst dachlaubenlaub fort
holt heubällchen in die toreinfahrt
fegt weg ein metallplastik-spruchband

ich höre ihm zu
schnall meinen sattel auf ihn
möcht reisen mit ihm
zu schwer wiegt mein zweifel

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Sandra
Guest
Registriert: Not Yet

Hm, das ist sehr schön und sehr nachvollziehbar.
Diesen Text habe ich wirklich mit Freude gelesen.
Vielleicht findest du ja irgendwann einmal den Mut aufzusteigen, aber wenn nicht, dann ist das auch nicht so schlimm. Dann lasse einfach deine Gedanken mit ihm ziehen.

LG
Sandra

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Reh
???
Registriert: Jan 2005

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ich liebe den wind

Hallo,
finde diesen Text wirklich gelungen.

Lieben Gruß
Reh

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Vera-Lena
Routinierter Autor
Registriert: Oct 2002

Werke: 671
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Lieber Stephan,

das ist ja nun auch einer von den ganz starken, wenn er so viel in Bewegung bringen kann, dieser Wind. Da wäre ich auch ängstlich mit ihm zu gehen.

Ich weiß nicht, ob Dein Text nicht übertragen auf eine Person gemeint ist. Jedenfalls könnte ich mir das vorstellen.

In der ersten Srophe hört man richtig an dem Geholper, das Du in die Wortzusammensetzungen eingefügt hast, wie die Gegenstände versuchen, sich zur Wehr zu setzen.

In der letzten Zeile halten die gleichlautenden Konsonanten alles fest, und dass Dein Zweifel die Dinge unbeweglich macht, kommt dadurch gut zum Ausdruck.

Ein sehr fein empfundenes Spiel mit Wörtern,

meint mit herzlichen Grüßen

Vera-Lena
__________________
Der Mensch ist sich selbst das größte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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rosste
Routinierter Autor
Registriert: Jul 2004

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Hallo, Sandra!
Ja, irgendwann werde ich wohl aufsteigen und mitfliegen. Das ist der Wunsch... bis dahin ziehen die Gedanken mit dem Wind. Danke!

Danke auch für deinen positiven feed back, Reh!

Liebe Vera-Lena,
Du hast etwas im Text entdeckt, was ich wahrscheinlich unbewusst reingepackt habe. - Mit einem Menschen zu gehen, der "viel Wind macht", löst Zweifel aus, auch wenn die Sehnsucht dazu groβ ist.
Danke für deine Worte!

Liebe Grüβe, Stephan

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