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Leselupe.de > Kurzprosa
ich verglühe gleich
Eingestellt am 30. 05. 2008 10:53


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Franka
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ich verglühe gleich


Aus.
Für immer.
Ich war nicht darauf vorbereitet. Gut, es gab Anzeichen. Mal hier und mal dort, mal flüchtig und mal schmerzhaft.
Aber muss es wirklich so enden?

Verzeih.
Ich weiß, es ist zu spät. Ich wusste um die Konsequenzen, als ich immer weiter die Starke spielte. Aber du kanntest mich doch, dir war es möglich hinter meine Masken zu schauen. Sieh, sie liegen im Müll.

Kannst du mir nicht verzeihen? Du sollst nie wieder meinetwegen leiden. Ich kann mich ändern. Bestimmt.

Ich begreife schon, du bleibst nicht. Es ist wirklich zu spät.

Dann geh. Geh jetzt. Deine Nähe tut weh.

Nein!
Bitte, wende dich noch nicht ab. Es ist so kalt hier.

Doch, geh, suche dir einen Menschen, der dich liebt und zwar immer, nicht nur, wenn das Ende schon in der Tür steht.
Aber, was wird aus dir, wenn ich mich in meinem Glauben irre, so, wie du dich in mir, wenn es keinen anderen Menschen für dich gibt?

Warte,
warte mit deinem Gehen bis morgen. Morgen übergebe ich mich dem Feuer. Aber sei vorsichtig, wage dich nicht so dicht heran, ich weiß nicht, ob ein Feuer nicht doch auch Seelen frisst.







Version vom 30. 05. 2008 10:53
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Version vom 30. 05. 2008 16:15
Version vom 01. 06. 2008 12:17

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Hakan Tezkan
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo Franka,

insgesamt gefälll mir dieser Text ganz gut, ich denke aber, ein bisschen Feintuning täte ihm gut. Ich mach mal ein paar Vorschläge.

quote:
Abschied mit geschlossenen Augen


Aus. Für immer. Dabei war ich einfach noch nicht darauf vorbereitet Dieser Satz enthält mir zu viele Füllwörter. Ich würde kürzen, um es schneller zu machen: Ich war nicht darauf vorbereitet. Gut, es gab Anzeichen, mal hier und mal dort, mal zart und mal schmerzhaft. Aber muss es wirklich so enden?

Verzeih. Ich weiß, es ist zu spät. Ich wusste um die Konsequenzen, als ich immer weiter die Starke spielte. Aber du kanntest mich doch, dir war es möglichKomma hinter meine Masken zu schauen. Sieh, sie liegen nun im Schrank"des Vergessens" macht den Satz platt, ohne wäre er für mich schön... des Vergessens. Ein reichhaltiger Theaterfundus.Ist auch unnötig, da die Masken bereits etwas derartiges implizieren...->kill

Kannst du mir nicht verzeihen? Ich werde mich mehr um dich kümmern, du musst nie wieder meinetwegen leiden. Ich kann mich ändern. Bestimmt. Gib uns noch eine Chance.Dieser Abschnitt mundet mir nicht, er ist so verdammt abstrakt, er ist aber notwendig, das sehe ich ein und schlage deswegen nur Kürzungen vor.

Ich begreife schon, du bleibst nicht. Es ist wirklich zu spätPunkt

Dann geh. Geh jetzt. Deine Nähe tut weh.

Nein!
Bitte, wende dich noch nicht ab. Es ist so kalt hier.

DochKomma geh, suche dir einen MenschenKomma der besser für dich sorgt, dich liebt und zwar immer, nicht nur, wenn das Ende schon in der Tür steht.
Aber, was wird aus dir, wenn ich mich in meinem Glauben irre, so, wie du dich in mir, wenn es keinen anderen Menschen für dich gibt?

Ich will, darf darüber nicht nachdenken. Ein „Nein“ würde mir die letzte Hoffnung nehmen.Ist mir zu platt, und der Text funktioniert auch so, m.M.n.

Warte mit deinem Gehen bis morgen, dann übergeben sieHier stolpere ich, da du ein "sie" einführst, das bisher nicht vorkam, mach es doch einfach passiv, dann ist das Problem gelöst: "..., dann werde ich dem Feuer übergeben mich dem Feuer. Sei aber vorsichtig, wage dich nicht so dicht heran, ich weiß nicht, ob ein Feuer nicht doch auch Seelen frisst.

Ich hoffe, du kannst etwas mit meinen Vorschlägen anfangen...

LG,
Hakan

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