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Leselupe.de > Ungereimtes
im dunklen park
Eingestellt am 21. 11. 2011 17:51


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HerbertH
???
Registriert: May 2007

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im dunklen park

keine kleinen sÀnger sieht die queen
in den gÀrten voller chrysanthemen
keine frösche quaken rollernd schön
in den teichen nah den efeuhecken

leise schleichen große katzen hier
streichen lauernd durch barocke muster
schrecken selbst die hausentrĂŒckten schnecken
augenteller strahlen durch die nacht

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HerbertH
???
Registriert: May 2007

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Liebe Label,

eine schöne Idee, die Queen zur Statue zu machen.

Freut mich sehr, dass Dir das Gedicht gefÀllt.

Danke und liebe GrĂŒĂŸe

Herbert


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© herberth - all rights reserved

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Vera-Lena
Routinierter Autor
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Lieber Herbert,

das ist klanglich so schön, dass man immer meint, es sei gereimt. Ja, Katzenaugen können richtig glĂŒhen im Dunkeln. Ich besitze einen Bildband ĂŒber die königlichen englischen GĂ€rten. Und da gibt es natĂŒrlich auch die rund gestutzten Hecken in ihrer speziellen Anordnung.

Was ich an Deinem Text bemerkenswert finde, ist die Tatsache, dass Du zunÀchst einmal die schönen Dinge verneinst in der ersten Strophe. Danach kommt dann der "versteckte" Lobgesang auf die Katzen.

Aber eigentlich bemerkt man das alles gar nicht, man lauscht nur auf die schönen KlÀnge Deiner Worte.

Sehr beeindruckend!

Liebe GrĂŒĂŸe
Vera-Lena


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Der Mensch ist sich selbst das grĂ¶ĂŸte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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HerbertH
???
Registriert: May 2007

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Liebe Vera-Lena,

danke fĂŒr diese anerkennenden Worte. Das Deutsche ist eine Sprache, deren KlĂ€nge sich oft erst spĂ€t erschliessen, anders als das Italienische oder das Spanische, die durch ihre Vokale glĂ€nzen, und die Sprachmelodie. Das Schöne im Deutschen sind die Umlaute, sind die Diphtonge, insbesondere "au" und "ei", sind aber auch die Konsonanten, insbesondere in den Kombinationen "ck", "st" und "sch(r)", die wie Obertöne auf den Vokalen sitzen, sie zum Changieren bringen.

Ich wĂŒrde gerne öfter solche klangbetonten Gedichte schreiben. Aber es gelingt mir zu selten.

Liebe GrĂŒĂŸe

Herbert
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