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Leselupe.de > Ungereimtes
im hirn und jetzt
Eingestellt am 19. 03. 2004 13:26


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Venus
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im hirn und jetzt

beinah wie immer
gekannt und verwachsen
verkehrt leise gewohnheit

das atemlos prägt sich
wortfaul
durch uns hinfort und seltsamt

sehnsüchtiges legt sich
aufs komm und lass uns dort - grundlos


© gabriele schmiegelt



__________________
den wind im rücken, sterb ich mich ein
in den großpassat -
und lebe erst recht

Version vom 19. 03. 2004 13:26
Version vom 13. 06. 2008 14:51

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Holger
Guest
Registriert: Not Yet

Sehnsüchtiges ... und will nur noch verbracht sein
Wenn ich an meine Sehnsüchte denke, merke ich:
das trifft es nicht. Sehnsüchtiges möchte gestillt
sein, nicht verbracht, versteckt eher befreit.

Aber es ist wie immer. Man muss schon sehr
in Dein Wortherzhirn schlüpfen und alles auseinanderdrieseln, um es überhaupt zu merken.
Zwischen Deinen Zeilen kann einem schon
schwindlig werden.

Beste Grüße
Holger

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george
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Ja, Holger, stimme dir zu. Aber ist es im Text nicht die Gewohnheit, die verbracht werden will?

Mir gefallen die neuen Worte, Venus.
Vor allem das Wort "seltsamt" besticht.

Herzliche Grüße
Jürgen
__________________
© Jürgen Locke

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Venus
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Lieber Holger,

so schön dich zu lesen!
Danke!
Mach dir ruhig 'n Kopp ;o)
Hier in diesen Zeilen darf und möchte so viel gemein(t) sein.
Es gäbe soviele unterschiedliche Möglichkeiten, allein dadurch, wenn man die vorgegebene Strophenform verschiebt –

Etwas zu „stillen“ erschien mir im Ausdruckswunsch einfach zu sanft; das erinnert mich etwas an die Mutterbrust und das hungrige Kindlein...
Neinnein!
Hier wollte schon losgewortelt und gefressen – ach, am liebsten mit der Machete...!

Und schwindlig find ich toll!
Driesel und fiesl ruhig weiter ;o)

Ganz herzlich,
Gabi
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Venus
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Lieber Jürgen,
es ehrt und freut mich sehr, dich wieder bei mir zu lesen.
Herzlichen Dank!

Im Hirn und jetzt verkehrt verwachsen die leise Gewohnheit und irgendwie träufelt dann Atemlosigkeit ins Gekannte und seltsamt so rum bis das ganze Sehngesüchtigte sich dermaßen aufs Leben opfert und drauf lauert, dass es versprengt wird...

Oder so?!?!
;o)

Ich mag es sehr, zu schreiben, wie ich zu sprechen pflege.
Oder zu denken.
Oder zu versuchen, dass ich denken könnte, ich würds formulieren wollen ...

Ach, du weißt schon, Frauen sind wirklich kompliziert.
Manchmal ;o)

Ganz liebe Grüße,
Gabi

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Inu
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Hallo Venus

quote:
im hirn und jetzt

beinahe wie immer
gekannt und verwachsen
verkehrt leise gewohnheit
die atemlosigkeit

prägt sich ein
in dich und durch uns
hindurch wie
ins hirn geträufelt seltsamt
sehnsüchtiges

legt sich opferbereit
aufs leben und will
nur noch verbracht
sein

komm
ins versprengte

lass uns
lauern

Das Gedicht erinnert mich an das Märchen von des Kaisers neuen Kleidern. Man weiß, dass man dieses Werk eigentlich großartig finden müsste, es gibt sich kostbar und pretentiös. Man rätselt und rätselt, um das feinverwobene Gespinst dieser exquisiten Lyrik zu entwirren... also mir ist es nicht gelungen, ein paar Gedanken hab ich zwar entziffert, doch alles in allem und im Zusammenhang gesehen, muss ich sagen: ich verstehe NICHTS. Auch erregt es weder mein Sprachgefühl, noch meine Fantasie noch meine Sinne. Ich stehe tatsächlich da wie das Kind vor des Kaisers neuen Kleidern.

Ein Wort noch zum Titel
im hirn und jetzt Kopfschüttel.
und
ins hirn geträufelt seltsamt find ich eher verschroben als gelungen

Noch einen schönen Abend wünsch ich Dir
Inu

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