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Leselupe.de > Ungereimtes
im irgendwo die wahrheit
Eingestellt am 17. 03. 2004 22:40


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Venus
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im irgendwo die wahrheit


wieviel dichtes und nie
gesagtes hinter weltgeklimper und
wortverwechseltem
durcheinander

schon immer ein wenig
und manchmal soviel tiefer wie
das matte
grau ungewaschener hände
in keiner schuld

nicht mal bewusst
und doch so niesicher am
engsten
waren wir uns immerherz
weit
nah


© Venus

__________________
den wind im rücken, sterb ich mich ein
in den großpassat -
und lebe erst recht

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george
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Das "dazwischen" und das "sich ändern" und "aufwachen und plötzlich neu ansehen", die alte und doch neue Perspektive über eigene Urteile und Meinungen hinweg ..
hast du Klasse beschrieben. Eigentlich nicht wollen und doch dann wieder und dann doch nicht ... Aber wenn schon dann bewusst ...

Der Text lebt vor allem von deinen Wortneuschöpfungen, Venus. Da kommentiere ich doch gerne mal wieder.
Herzliche Grüße
Jürgen

__________________
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Stoffel
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liebe Venus,

hui, da kann einem richtig schwindelig werden
Ja, viele Deiner Wort-Kreationen mag ich sehr.
Aber das ist sicher keine, oder:
"und doch so nie sicher am..."

lG
schönen Tag Dir
Stoffel

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Venus
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Lieber Jürgen,

als sich dieses Werk aus meinem Herzhirnbauch in die Tastatur verklebte und beinahe wie von selbst in schwarzem Krigelkrogel auf dem Bildschirm flimmerte, war ich furchtbar zufrieden. Und erstaunt, ob der Schnelligkeit seiner Geburt.
Dann – wie immer – das Liegenlassen.
Nach ein paar Tagen häufiger, kritischer Blicke war ich genau in der selben Weise unsicher.
Kann/mags der Betrachter sehen?

Bestimmt kennst du das. Es gibt einfach Momente, die sich völlig klar in einem selbst auftun, die man jedoch so schwer anderen vermitteln kann.

Ich danke dir von ganzem Herzen für deine Interpretation!
Ich habe sie mir kopiert und im Anhang dem Originalgedicht beigefügt.
Mehr – ist einfach nicht zu sagen...

Recht herzlich,
Gabi

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Venus
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Liebe Sanne,
danke, für deinen Besuch!

Will man der Interpretation von Jürgen Folge leisten, bleibt nicht viel übrig, als erst mal zu taumeln.
Innehalten, Sanne!
Und warten, bis alles bewusst, richtig bewusst wird...

Ja, genau das ist es, was mich zum Schreiben hinzieht!
Wie das Rad, das man nicht neu erfinden kann... All die schönen und unschönen Worte drehen und wenden, wie Socken, die weltvergessen zu kleinen Stoffbällchen verkruschelt, hinter der Waschmaschine aufs Wiederauftauchen warten. All die Wortchen dann von rechtsmittig bis hintenlinks betrachten und „pengzack!“ kreuzverquert zentrieren. Bis sie nicht mehr rauswollen, aus den Pupillen. Und in ihrer unbekannten Einfachheit zu Hause sind –

Wink dir ins Ganznah!
Lieb Gruß,
Gabi

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Venus
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jetzt machts mir keiner mehr kaputt
jetzt ist es da, wo es immer schon herwollte

so wenig Worte,
die mich so sicher
hingeführt sein lassen

Danke, bon!!

Umarmgruß,
Gabi


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