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Leselupe.de > Ungereimtes
in den Momenten
Eingestellt am 27. 03. 2012 15:05


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Label
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in den Momenten

da Wunsch und Schmerz
die F├╝hrungsleine lockern
und Atem durch die Schwere zieht
kann ich
die Arme breiten
mich wiegend wie in Kindertagen
so unbeschwert

das Leben tanzen
__________________
sie lasen soeben die buchstabenfolge, zensiert nur von eigener meinung

Version vom 27. 03. 2012 15:05

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Ralf Langer
Routinierter Autor
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hallo label,

sprachlich gef├Ąllt mir dein st├╝ck sehr.

ich w├╝rde dar├╝ber nachdenken
ÔÇ×f├╝hrungsleineÔÇť durch ÔÇ×leineÔÇť zu ersetzen.
Ich denke die ÔÇ×leineÔÇť f├╝r sich reicht um dem leser
das gewollte bild zu vermitteln.

Ansonsten machte ich zwei abs├Ątze,
f├╝r atempausen:

in den Momenten

da Wunsch und Schmerz
die Leine lockern
und Atem durch die Schwere zieht
kann ich
die Arme breiten
mich wiegend wie in Kindertagen
so unbeschwert

das Leben tanzen


sch├Ân

ralf
__________________
RL

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AchterZwerg
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo Label,
Wunsch und Schmerz sind zwei verschiedene Dinge. Der Wunsch stellt sich dem Schmerz entgegen.
Insofern ist f├╝r mich nicht nachvollziehbar, dass beide an einer Leine ziehen. Es m├╝sste also m. E. der Plural her.
Die Partizipialkonstruktion in V7 ist mir ebenfalls nicht
erkl├Ąrlich. Warum nicht:

quote:
mich wiegen wie in Kindertagen

Zudem f├Ąnde ich es sinnvoll, die Anregungen von Ralph aufzugreifen. Ohne Umbr├╝che wird die inhaltliche Schlichtheit des Textes (Hoffnung auf Schmerzfreiheit) allzusehr in den Vordergrund geschoben.
Ich hoffe, dass du mit meinen Anregungen etwas anfangen kannst und diese nicht als zu anspruchsvoll empfindest.
Gut gef├Ąllt mir der Atem. Obwohl ja eigentlich immer geatmet wird, bis der Tod eintritt. Aber sicherlich meinst du hier das Aufatmen nach einer Schmerzattacke.
Mit freundlichen Gr├╝├čen
der 8. Zwerg

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Vera-Lena
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Liebe Label,

der Wunsch lockert seine F├╝hrungsleine und der Schmerz lockert seine F├╝hrungsleine. Das ist ganz eindeutig aus dem Text herauszulesen. Insofern w├╝rde der Plural hier nur st├Âren und den Klang des Textes kaputt machen.

Dass Du hier nicht das machtvolle Verb "Wiegen" verwendst, gef├Ąllt mir auch, denn das "mich wiegen" w├╝rde ja das sich auf eine Waage stellen assoziieren und das meinst Du ja nicht.

Das "mich wiegend" ist die Vorstufe des Tanzens und dadurch wird verdeutlicht, wie das Lyri langsam wieder in den Tanz des Lebens eintreten kann. Aus meiner Sicht ist das Partizip hier genau an der richtigen Stelle.

Also ich habe hier nichts zu meckern.

Den Vorschlag von Ralf, die letzte Zeile f├╝r sich allein stehen zu haben, unterst├╝tze ich aber, weil dadurch die Aussage noch verst├Ąrkt wird.

Einen tanzfrohen Tag w├╝nsche ich Dir.

Liebe Gr├╝├če
Vera-Lena


__________________
Der Mensch ist sich selbst das gr├Â├čte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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Label
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Liebe Verena-Lena

stimmt! - das wurde mir jetzt erst durch deine Worte bewusst, Tanz ist DER Ausdruck von Lebensfreude. Du wei├čt das nat├╝rlich schon lange und ich bin eine Erkenntnis reicher. Danke.
Mindestens ebenso freut mich, dass dir mein Gedicht gef├Ąllt und deine sensible Teilname.


Hallo Ralf

es freut mich, dass du an meinem Text Gefallen gefunden hast und dir die Sprache darin zusagt.

Die F├╝hrungsleine auf Leine zu k├╝rzen erg├Ąbe f├╝r mich eine andere Aussage.
Leine - verk├╝rzt den Bewegungsradius eines Individuums und steht f├╝r - du darfst/kannst nicht
F├╝hrungsleine aber bedeutet zus├Ątzlich - du musst
Dein Vorschlag mit den Abs├Ątzen gef├Ąllt mir sehr gut und das werde ich ├╝bernehmen.

Vielen Dank f├╝r deine konstruktiven Anregungen, die Besch├Ąftigung mit meinem Text, f├╝rs sch├Ân finden und nat├╝rlich f├╝r die nette Bewertung.


holde Heidrun

nat├╝rlich sind Wunsch und Schmerz zwei verschiedene Dinge, aber sie tun genau das gleiche, sie bestimmen weitgehend die Handlungen eines Menschen
Den Wunsch auf Schmerzfreiheit hast hast du inhaltlich ein wenig zu schlicht gesehen. Mehr Erl├Ąuterung will ich dir jedoch nicht zumuten, schlie├člich will ich dem Rahmen deiner Vorstellungen Gelegenheit geben.

"mich wiegen wie in Kindertagen" wie von dir vorgeschlagen ergibt grammatisch im Satz keinen Sinn.
So anspruchsvoll ist das doch gar nicht. Ich dr├Âsle es f├╝r dich mal auf.
mich wiegend tanzen,
mich wiegend wie in Kindertagen tanzen
mich wiegend wie in Kindertagen so unbeschwert tanzen
mich wiegend wie in Kindertagen so unbeschwert das Leben tanzen
kann ich die Arme breiten, mich wiegend wie in Kindertagen so unbeschwert das Leben tanzen.
bei deinem Talent und deiner Intelligenz kannst du das jetzt sicher nachvollziehen
Auch dir danke ich f├╝r die M├╝he des Lesens, Kommentierens und die Wertung


Hallo revilo

Welch ein sch├Ânes Kompliment! danke, danke danke und noch ein danke f├╝r die Bewertung.


Liebe Thylda

freut mich, dass du das Gedicht so siehst, ├╝ber das gro├če Lob noch mehr, besonders aber ├╝ber den Zuspruch


Liebe Carina

Vielen Dank f├╝r das gro├če Lob und die Bewertung
Du scheinst die F├╝hrungsleine so aufgefasst zu haben wie ich es meinte, wieder einmal f├╝hle ich mich von dir verstanden.
Sch├Ân.


Liebe Vera-Lena

ich bin ganz ger├╝hrt ├╝ber deinen einf├╝hlsamen Kommentar und kann dir gar nicht genug daf├╝r danken.
Es macht mich im besonderen Ma├če froh, dass dir dieser Text so zusagt.
Dann auch noch diese Bewertung!
Was kann ich noch sagen au├čer DANKE

Euch allen ein herzlicher Dank f├╝rs Vorbeischauen, einen sch├Ânen Sonntag w├╝nsche ich
mit einem lieben Gru├č
Label
__________________
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