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Leselupe.de > Ungereimtes
in ihren Augen
Eingestellt am 28. 12. 2010 16:41


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Rhea_Gift
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Registriert: Apr 2003

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in ihren Augen
lese ich Antwort, lese ich Echo
sprich zu mir

in ihren Augen
leuchtet mein Abbild, leuchtet ein Traumbild,
was siehst du

in ihren Augen
sehe ich das Pendel, schlägt es hinüber
schlägt es ins Nichts
wähl du

in ihren Augen
steht ein Flackern, flammt es auf
oder erlischt es

ich sehe Fragen
in deinen Augen
ich sehe mich
in deinen Augen
wo bist du?


sie wendet den Blick ab und geht



__________________
...Seele, bist du nun erwacht?...Und sie zittert, und sie lacht allen Himmelssternen zu... (Hesse)

Version vom 28. 12. 2010 16:41

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Franke
Routinierter Autor
Registriert: Mar 2009

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Hallo Rhea!

Ich habe dein Gedicht nun schon ungefähr zehnmal gelesen und es hinterlässt mich etwas ratlos. Es steckt sicher mehr hinter diesen vermeintlich einfachen Worten - aber vielleicht hilft mir jemand auf die Sprünge.
Ich muss es einfach auch noch etwas auf mich wirken lassen, denke ich.

Ein paar Anmerkungen zur Form:

Für mein Gefühl kommen die Worte "Augen" und "Ich" etwas zu oft im Gedicht vor.

Dann würde ich das Gedicht etwas kryptischer gestalten:

quote:
in ihren Augen
lese ich Antwort, lese ich Echo
sprich zu mir

in ihren Augen
leuchtet mein Abbild, leuchtet ein Traumbild,
was siehst du

Mein Vorschlag:

in ihren Augen
lese ich Antwort Echo
sprich zu mir

in ihren Augen
leuchtet mein Abbild Traumbild
was siehst du



Ich lasse in meinen Gedichten gerne auch die Satzzeichen weg, dann kann sich der Leser seine eigene Lesart suchen.

Bis später!

Liebe Grüße
Manfred


__________________
Das Leben ist eine Krankheit der Materie (Thomas Mann)

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Heidrun D.
Guest
Registriert: Not Yet

Was Manfred findet, finde ich diesmal nicht.

Meiner Meinung nach bedarf es nur kleiner Veränderungen, um den Text noch stimmiger und klangvoller machen. Nämlich:

in ihren Augen
lese ich Antwort, lese ich Echo
sprich zu mir

in ihren Augen
leuchtet mein Abbild, leuchtet ein Traumbild,
was siehst du

in ihren Augen
sehe ich das Pendel, schlägt es hinüber
schlägt es ins Nichts
wähl du

in ihren Augen
steht ein Flackern, flammt es auf
oder erlischt es
puste du

ich sehe Fragen
in deinen Augen
ich sehe mich
in deinen Augen
wo bist du?
in deinen Augen

sie wendet den Blick ab und geht

Mir gefallen die Wiederholungen super, weil sie so gut LyrI`s Gedankenfetzen widerspiegeln.

Liebe Grüße
Heidrun

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Franke
Routinierter Autor
Registriert: Mar 2009

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Hallo Rhea,

ich habe ja angekündigt, dass ich mich nochmal melden werde.

Da ich halt ein Verfechter des knappen Wortes bin, habe ich meinen Vorschlag unterbreitet, aber man muss natürlich nicht meiner Meinung sein, wie Heidrun so treffend schreibt.

Es gab während meiner Zeit in der Lupe kaum ein Gedicht, dass ich so oft gelesen habe.
Meine Verunsicherung ist immer noch etwas vorhanden. Du begehst eigentlich hier eine gefährliche Gratwanderung, weil du mit Ausdrücken arbeitest, die lyrisch durchaus etwas verbraucht sind (z.B. "in deinen Augen").
Du hast diesen gefährlichen Grat aber doch überwunden, weil du es geschafft hast dieses Hin und Her, dieses Hoffen und Bangen in diesen Momenten so in Szene zu setzen, dass es nicht in Jammerei ausartet.

Das macht dein Gedicht gut und immer wieder lesbar!

Liebe Grüße
Manfred
__________________
Das Leben ist eine Krankheit der Materie (Thomas Mann)

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