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Leselupe.de > Kurzgeschichten
indian summer
Eingestellt am 23. 03. 2001 12:52


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Fredy Daxboeck
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dies ist ein Auszug aus meinem neuen Roman

Poch, poch, poch. Das Klopfen wiederholte sich und drang in ihren Traum. Ihren Traum den sie wie so oft in den letzten Wochen tr├Ąumte. Einen sch├Ânen Traum, der von Gl├╝ck, Behaglichkeit und Frieden handelte. Dort wurde es zu einem bunt schillernden Vogel, der sich an der Rinde einer alten Buche festklammerte, unter der sie sa├č und mit ihren kleinen M├Ądchen spielte, w├Ąhrend ein kleiner Hund nicht weit davon herum tollte. Der Vogel blickte einen Moment mit seinen runden schwarzen Knopfaugen auf die lachende Familie unter sich, wendete dann ruckartig den Kopf und klopfte wieder mit seinem langen Schnabel auf die Rinde ein. Diesmal heftiger. Fordernder. In ihrem Traum wuchs der Vogel, nahm be├Ąngstigende Ausma├če an und hackte mittlerweile b├Âse auf den Baum ein. Poch, poch, poch.
"La├č doch den Baum stehen!", murmelte Susan verschlafen, "du darfst dieser wundersch├Ânen Buche nichts antun." Sie f├╝hlte Angst hochsteigen, eine ungewisse Furcht die sich manchmal einstellt, wenn wir aus dem Land zur├╝ckkehren, in das uns unsere Tr├Ąume entf├╝hren, w├Ąhrend wir hilflos in den F├Ąngen des Schlafs gefangen sind. Angst um das kleine Gl├╝ck, das ihrer Familie zu drohen schien.
Poch, poch, poch. Lautlos ├Âffnete sich die T├╝r von Susans Schlafzimmer und ein gro├čes blaues Auge unter braunen Locken, erschien in dem Spalt.
"Mam?" ein leises, verwundertes Fl├╝stern; keine Frage, mehr eine Feststellung wehte durch den Raum. "Mam, schl├Ąfst du noch?" Der Spalt wurde breiter, ein Kopf erschien. Wirre Locken die um ein h├╝bsches, schmales Gesicht tanzten, die Augen noch leicht vom Schlaf verquollen, die Stimme gedehnt und weich wie klebrige Honigmilch. "Mam, kann ich mit dir reden?" Schwerf├Ąllig sickerte das Gef├╝hl, da├č sie nicht mehr allein war, in Susans Kopf.
"Hi, Babe. Was gibt's denn?" Sie ├Âffnete die Augen. Tr├Ąge. Vom sanften Schleier des Schlafs verhangen. Susan wollte nicht in diese Welt zur├╝ckkehren. Sie wollte ihren Traum zu Ende tr├Ąumen; den bunten Specht, der ihren Baum bedrohte, verjagen, um noch eine kleine Weile mit ihren M├Ądchen in dieser Traumwelt zu lachen, um dieses sch├Âne und in letzter Zeit seltene Gef├╝hl von Gl├╝ck noch eine Weile auskosten zu k├Ânnen.
"Mam", die sechsj├Ąhrige Tochter von Susan Bundry dr├╝ckte schnell die T├╝r hinter sich zu und schl├╝pfte zu ihrer Mutter ins Bett.
"R├╝ck mal r├╝ber Mam, ja." Das schlanke M├Ądchen dr├Ąngte sich eng an seine Mutter, schmiegte sich dicht an sie und seufzte zufrieden. Ihre blonden Locken kitzelten Susan in die Nase und sie wandte den Kopf ab. Ihre Lider flatterten nerv├Âs. "Was gibt es denn, Kleines?" raunte sie, immer noch weit davon entfernt, sich dem neuen Tag und seinen Aufgaben zu stellen. Ihre Tochter f├╝hlte sich gut an. Vertraut und behaglich. Sonntags kamen die M├Ądchen manchmal zu ihr ins Bett gekrochen um zu reden, ihr kleine Begebenheiten der Woche zu erz├Ąhlen, oder einfach um zu kuscheln. Die j├╝ngere Barbara ├Âfter, als die ein Jahr ├Ąltere Andrea.
Lange Zeit war es still in dem Zimmer; nur der Regen, der in gro├čen schweren Tropfen vom Himmel fiel, klopfte gelegentlich zaghaft gegen das Fenster und der Wind seufzte an den L├Ąden. Susan d├Ąmmerte allm├Ąhlich wieder weg; sie schlo├č die Augen und entspannte sich.

copyright bei fredy daxboeck

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flammarion
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zu wenig,

um sich eine sichere meinung zu bilden. sind zu viele wendungsm├Âglichkeiten offen. was hat das m├Ądchen zu erz├Ąhlen? hat die frau mama das eine kind lieber als das andere? la├č mal noch ein st├╝ck gucken! lg
__________________
Old Icke

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Fredy Daxboeck
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Hallo Marion


Mehr gibtÔÇÖs leider nicht. Sorry. Aber ich wollte nur wissen, ob┬┤s daf├╝r ein feedback gibt.
In dieser Phase des Entstehens mehr zu posten, w├Ąre deswegen nicht so gut, weil sich der Gro├čteil des Romans ohnehin im Moment nur in meinem Kopf abspielt.
Meine Gedichte schreibe ich so gegen 5 Uhr fr├╝h, beim Fr├╝hst├╝ck (von mir selbst ├╝berrascht, dass das Papier nicht leer bleibt). Aber f├╝r so einen Roman will ich mir Zeit nehmen. ├ťberrascht ├╝ber die Eigendynamik, die dieser entwickelt .
Trotzdem, herzlichen Dank f├╝r┬┤s Lesen

ganz liebe Gr├╝├če

fredy

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wenn ich verstummen sollte . . .
dann nur um nachzudenken . . .
nicht aber um ungeh├Ârt zu bleiben

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